Hallo aus Ghana!

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Nach gut zwei Monaten in Ghana möchte ich Euch gerne über meine Zeit und Tätigkeit hier berichten. Auf diesem Blog werde ich Euch über die Entwicklungen des Projekts von Musiker ohne Grenzen e.V. AK Ghana auf dem Laufenden halten.

Am 3. August bin ich in Accra, der Hauptstadt Ghanas, angekommen und wurde sehr herzlich von den Leuten der Musikschule „geniusHive“, sowie den „grenzenlosen Musikern“ vor Ort am Flughafen in Empfang genommen.

In der ersten Woche nach meiner Ankunft wurde ich von Markus und Julius mit Schulen und Personen bekannt gemacht, mit denen wir zusammenarbeiten. Markus ist ein deutscher Dirigent, der Musiker ohne Grenzen e.V. AK Ghana initiiert hat und der Leiter des Projekts ist. Julius ist der Leiter der Musikschule geniusHive, in der ich wohne. Ich machte in der ersten Woche viele Bekanntschaften mit netten Ghanaern sowie deutschen Freiwilligen und lernte die Wege zu den Schulen kennen. Im Laufe meiner ersten und zweiten Woche reisten Markus und die Freiwilligen ab, allerdings nicht alle zusammen, weshalb ich schon vier Mal am Flughafen war.

Julius und Markus, meine zwei LeiterJulius und Markus, meine zwei Leiter Meni gye Ghana ho! – I like Ghana!

Im August waren Schulferien; daher habe ich erst im September in Nungua und Nima angefangen, zu unterrichten. Im Straßenkinderheim in Prampram konnte ich dagegen schon im August den Kindern ihre ersten Geigenstunden geben, sowie Musiktheorie unterrichten.

Matthew (der Geiger von geniusHive) und ich machten einen Ausflug nach Elmina, einer geschichtsträchtigen Fischerstadt. Wir besichtigten das Elmina Castle, eine 1482 von den Portugiesen erbaute Burg. Sie ist die erste europäische Festung südlich der Sahara und war lange Zeit der Hauptstützpunkt der Portugiesen und später der Niederländer in Westafrika. Wir betraten die Gefängnisse, in denen Sklavinnen und Sklaven unter abartigsten Bedingungen gefangen gehalten wurden, bevor die, die überlebten, verschifft wurden.

Nach dieser sehr informativen, aber auch bedrückenden Erfahrung machten wir eine Hängebrückentour im Regenwald „Kakum-Nationalpark“. Wir hatten einen tollen Ausblick auf den Wald und sahen riesige Bäume.

Mehr Bilder aus Elmina gibt es hier.

Mittlerweile habe ich mich schon gut eingelebt. Ich bin sehr dankbar, dass ich hier gut angekommen bin und gut aufgenommen wurde. Inzwischen bin ich sehr mit Unterrichten beschäftigt: Montags in Nungua, dienstags, mittwochs und samstags in Nima und donnerstags, freitags und sonntags in Prampram. Über meine Arbeit erfahrt ihr in den nächsten Blogeinträgen mehr.

Falls Ihr jetzt noch nicht genug gelesen habt, schaut Euch doch die Seiten Verein und Projekt, Partner und Über mich an! Und in der Galerie wartet ein Album mit Fotos vom Chale Wote Street Art Festival in Accra auf Euch.

Viele Grüße & bis bald,

Johannes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.