Am 25. November bot ich den Workshop „Improvisationsorchester“ in der Musikschule an. Was ist ein Improvisationsorchester? Bei dieser Art Improvisationsorchester gibt es keine Noten und es geht darum, mithilfe von festgelegten Handzeichen zu improvisieren. Zum Beispiel gibt es Handzeichen fuer kurze und lange Toene, laut und leise, hoch und tief, Solo und vieles mehr. Diese Art von Musik ist sehr experimentell. Es gibt immer einen Dirigenten, der mithilfe der Handzeichen das Orchester dirigiert. Die Besonderheit ist hierbei, dass es wechselnde Dirigenten gibt. Die Orchesterspieler spielen mal ihr Instrument, mal dirigieren sie selbst. Dies ist fuer Schueler sehr interessant, da sie auf diese Weise beide Seiten – Musiker und Dirigent – kennenlernen koennen. Weitere Vorteile sind die flexible Gruppengroesse, die flexible Instrumentenbesetzung und die Moeglichkeit, Schueler mit unterschiedlichen instrumentalen Fertigkeiten zusammenzufuehren.
Zwischen den beiden Praxiseinheiten zeigte ich Videobeispiele von Improvisationsorchestern wie dem „Wuppertaler Improvisationsorchester“, dem „Royal Improvisers Orchestra“ und dem „London Improvisers Orchestra“.
Am Ende des Workshops spielten wir eine komplett freie Improvisation ohne jegliche Vorgaben, also ohne Handzeichen und ohne Dirigenten. Es ist spannend zu sehen und zu hoeren, welche Klaenge entstehen und welche gruppendynamischen Prozesse zu beobachten sind.
Kommenden Samstag werde ich einen weiteren Workshop zu Musikdidaktik geben. Hierbei wird es darum gehen, mit bereits fortgeschritteneren Schuelern und Interessierten ueber Durchfuehrung und Gestaltung von Instrumentalunterricht u.a. mit praktischen Beispielen zu sprechen.
Hier ein Artikel zu dem Workshop „Improvisationsorchester“ auf Spanisch:







