Familienfeier in Quinindé

Hallo,

direkt an meinem zweiten Wochenende in Ecuador durfte ich eine Familienfeier bei der Verwandtschaft im Norden Ecuadors miterleben. Anlass der Feier war der Studienabschluss des Cousins meines Gastvaters. Wir fuhren nachts ca. 00:30Uhr in Guayaquil mit dem Auto los und kamen am neachsten Morgen ca. 8Uhr in Quinindé bei einem Teil der Verwandtschaft an. Mit an Bord waren mein Gastvater, ein Freund von ihm (ihm gehoert das Auto und er ist die ganze Strecke gefahren), meine Gastoma, mein Gastbruder und die Schwaegerin meines Gastvaters mit Tochter.

Von hier fuhren wir gegen Mittag mit weiteren Verwandten zu dem Haus, in dem wir die naechsten drei Tage verbrachten: das Haus der Schwester meiner Gastoma.

Das Haus liegt mitten im Campo, also im Gruenen. Weit und breit ist kein anderes Haus sichtbar. Der Weg von den Verwandten in der Stadt Quinindé bis aufs Land war bereits ein kleines Abenteuer. Ich habe bisher noch nie so viele Schlagloecher, Steine usw. erlebt. Und diese „Ruckel-Fahrt“ dauerte ca. 2 Stunden. So in etwa sah die Strasse aus:

Am selben Tag fuhr ich nachmittags mit ein paar Leuten zur Plantage der Familie mit Bananenstauden, Kokospalmen und Kakaobaeumen.

Hier tranken wir Kokosmilch aus frisch geernteten Kokosnuessen und probierten das sehr weiche Fleisch.

Anlaesslich von grossen Familienfeiern gibt es hier auf dem Land dieTradition, ein Schwein zu schlachten. So wuerde ich am naechsten Morgen ca. 7Uhr von einem lauten Quieken geweckt. Fuenf Minuten spaeter war es dann schon still:

Den ganzen Vormittag ueber waren die Frauen dann damit beschaeftigt, das Schwein zu zerlegen:

Am Abend fand dann die Feier statt, zu der neben der ganzen Verwandtschaft noch viele Freunde aus der Umgebung kamen. Es waren bestimmt ca. 80-90 Leute da. Es wurde getanzt, vor allem Cumbia und gegen Mitternacht wurde das Essen serviert.

 

 

 

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