Noch zwei Wochen…
Wie schnell doch die Zeit vergeht!
Nun liegt ein halbes Jahr auf den Galapagos-Inseln hinter mir und ich befinde mich schon im Abschiedsmodus… Dem 15. März, meinem Abflugstag, sehe ich mit sehr gemischten Gefühlen entgegen.
Ich habe mich sehr, sehr wohl hier gefühlt, habe viele nette Menschen kennengelernt und Freundschaften geschlossen, habe sehr gerne unterrichtet (vor allem die Kinder der Schule in Cascajo) und habe die paradiesische Natur jeden Tag genossen.
Die Menschen hier sind mir mit einer so großen Herzlichkeit begegnet, dass Heimweh gar nicht erst aufkommen konnte.
Auf der anderen Seite freue ich mich auf die Möglichkeit, wieder heiß duschen zu können, auf verlässlich fließenden Strom, auf hygienische Sauberkeit, auf ein kakerlaken-, gekko- und ameisenfreies Zuhause und darauf, dass man sich an Absprachen, Termine, Versprechungen usw auch hält. Wie oft habe ich z.B. vergeblich auf jemanden gewartet oder konnte nicht zum Unterricht, weil der Busfahrer nicht kam oder der Unterricht fiel aus, weil die Schüler nicht erschienen oder eine Aufführung fand erst Stunden nach dem angegeben Termin statt oder oder.
Nichtsdestotrotz überwiegen meine positiven Erfahrungen bei Weitem und die letzten 6 Monate zählen zu den glücklichsten meines bisherigen Lebens!
Aber noch bin ich hier und ich habe vor, auch die nächsten 15 Tage in vollen Zügen zu genießen!
Gestern kamen zwei Freundinnen aus Wesel für 11 Tage auf die Insel und übermorgen trifft mein Nachfolger ein. Ebenfalls ein freiwilliger „Musiker ohne Grenzen“ aus Deutschland.
Da aber diese Woche die Ferien begonnen haben, werde ich neben den Projekten, die trotz der Ferien weiterlaufen, genug Zeit haben, mit Insa und Anna Ausflüge zu machen und mich dabei von dem Paradies Galapagos zu verabschieden.
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, öfter zu schreiben bzw mehr Video-Beiträge hochzuladen. Aber das hätte doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich neben meinen Verpflichtungen hatte.
Zurück in Wesel werde ich aber mein umfangreiches Film- und Fotomaterial zu einer Präsentation verarbeiten und Euch über eine Vorführung informieren.
Bis bald also!
Milan
Chor in Bellavista
Es ist für mich immer etwas schwierig, ein neues Video hochzuladen, da ich dafür jedes Mal das Internet-Café aufsuchen muss. Da ich durch den Unterricht an zwei Schulen und den Nachmittagsunterricht zeitlich sehr eingebunden bin, habe ich in letzter Zeit nur selten berichtet.
Hier nun ein kleiner Eindruck von unserem Chorprojekt in Bella Vista:
Wir haben das Kinderlied „Zwei kleine Wölfe“ auf spanisch übersetzt und Ihr könnt in dem kleinen Film, den jemand netterweise mit meinem Handy aufgenommen hat, sehen wie viel Spaß sowohl die Kinder als auch Hannah und ich beim Einstudieren des Liedes hatten.
Die Kinder haben auf jeden Fall ganz toll mitgemacht.
Ich hoffe, Ihr habt genauso viel Spaß beim Ansehen des Videos!
Neujahrsgrüße
Hallo zusammen,
Ich hoffe, Ihr habt entspannte, fröhliche Weihnachtstage verbracht und wünsche Euch und uns allen, dass 2017 ein friedlicheres Jahr wird als 2016.
Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, was zum Einen daran liegt, dass meine Schwester Lyra noch bis Ende Dezember hier war und wir die Zeit zusammen intensiv genutzt haben.
Zum Anderen war ich sehr mit den Proben für die Schüleraufführungen beschäftigt. Die Aufführungen haben trotz aller Aufregung gut geklappt. Aber es war für mich sehr merkwürdig, bei hochsommerlichen Temperaturen in Weihnachtsstimmung zu kommen – trotz künstlichen Tannenbaums und aufblasbaren Weihnachtsmanns…
Darüberhinaus hatte ich selber ein paar Auftritte. Mittlerweile habe ich einige Musiker kennengelernt, mit denen ich zusammen musiziere und manchmal auch öffentlich auftrete. So habe ich z.B. beim Galapagos Rock Festival mitgemacht.
Zu meinem großen Glück habe ich vor ein paar Wochen eine Möglichkeit gefunden, an einem „echten“ Flügel und nicht nur am Keyboard spielen zu können. Und zwar habe ich zufällig erfahren, dass eine Schule hier am Ort einen Flügel von einem Kreuzfahrtschiff erhalten hat und an diesem Flügel darf ich nun spielen.
Nun wird auch endlich das Chor -und Bandprojekt in Bella Vista starten. Wie alles hier hat die Umsetzung der Pläne ziemlich lange gedauert, aber nun wird es tatsächlich in der zweiten Januarwoche losgehen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen!
Euch allen wünsche ich für die Umsetzung Eurer Pläne für 2017 alles Gute und viel Glück!
Milan
Verleihung des Bundesvordienstorden an Magdalena, Gründerin von „Musiker ohne Grenzen e.V.“
Weihnachtsaufführungen
Nachdem Annika, die zweite Freiwillige von MoG, aufgrund einer Fußverletzung zurück nach Deutschland reisen musste, habe ich die vergangenen zwei Wochen alleine in der WG und auch im Musikprojekt verbracht.
Glücklicherweise kommt morgen aber wie geplant Hannah, um den Unterricht fortzusetzen.
In die Freiwilligen-WG ist letze Woche außerdem ein Künstler eingezogen, der ebenfalls beim Casa de La Cultura arbeitet.
Die Arbeit mit den 20 Kindern in Cascajo gefällt mir äußerst gut und macht jede Woche aufs neue Spaß. Die Kindern haben jetzt alle Sopranblockflöten, sodass wir zusätzlich zum Lieder singen auch tatsächlich ein bisschen Flöte spielen können.
Am 15. Dezember wird es dann eine erste Aufführung geben, bei der wir Weihnachtslieder vorsingen werden. Zusammen mit drei weiteren Schulen werden wir einen Teil des Programmes gestalten. Stattfinden wird die Veranstaltung auf der großen Bühne im Hafen Puerto Ayora.
Mehrmals im Monat finden dort Veranstaltungen statt und der gesamte Platz ist stets gefüllt.
Anlässlich von Weihnachten wird es dann eine weitere Aufführung geben. Dieses Mal aber in einem kleineren Rahmen: Auf dem Schulhof für Eltern und Familien der Kinder.
Nicht nur die Kinder sind wegen der Aufführungen aufgeregt, auch ich sehe den Auftritten mit Spannung entgegen!
Zusammen mit Hannah wird übermorgen auch meine Schwester Lyra eintreffen, die einen ganzen Monat bleiben wird, um mit mir meinen Geburtstag und Weihnachten zu feiern. Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders!
Neuer Stundenplan, Bella Vista und Cascaja
Da ich immer wieder mal gefragt werde, warum auf den Galapagos-Inseln ein musikalischer Freiwilligendienst überhaupt nötig ist und warum nicht ecuadorianische Lehrer eingesetzt werden, um den Kindern Musikunterricht zu geben, möchte ich mir hier ein bisschen Zeit nehmen, um ein paar Informationen nachzureichen. (Ich freue mich über jede Rückmeldung und werde jede Frage, die Ihr habt, gerne beantworten).
Santa Cruz ist die zweitgrößte Insel des Galapagos-Archipels. Puerto Ayora, die größte Stadt auf Santa Cruz, in der auch ich wohne, hat ca. 12000 Einwohner. In kleinen Nachbarorten (wie z.B. Cascaja und Bella Vista) leben noch einmal 3000 Menschen. Noch vor 60 Jahren wurde die Insel nur von 30 Menschen bewohnt!
Die Einheimischen heute leben fast ausschließlich vom Tourismus.
In Santa Cruz geht die Schere zwischen Armen und Reichen sehr weit auseinander. Während die wohlhabenden Familien ihre Kinder auf die internationale Privatschule schicken, wo selbstverständlich auch Musik unterrichtet wird, haben die staatlichen Schulen teils nicht einmal das Geld Englischunterricht, geschweige denn Musikunterricht anzubieten.
Den Menschen, die nicht zur reichen Oberschicht gehören, den Zugang zu Tanz, Musik und Malerei zu ermöglichen, hat sich das Casa de La Cultura zum Ziel gesetzt.
Das Casa de la Cultura wiederum ist eine Partnerorganisation von „Musiker ohne Grenzen“. Es kommen allerdings auch Freiwillige von anderen Organisationen, die die Arbeit des Kulturzentrums im Bereich Kunst und Tanz unterstützen.
Es gibt drei hauptamtliche Mitarbeiter: Magno leitet das Casa, Eva gibt Kunstunterricht und Lena (die auch für uns von MoG zuständig ist) Tanzunterricht. Aber ohne die Mitarbeit der Freiwilligen wäre die Arbeit des Kulturzentrums nicht aufrecht zu halten…
Die Musik-, Kunst -und Tanzstunden werden in Schulen, auch auf anderen Inseln und in den eigenen Räumlichkeiten angeboten. Das Casa de la Cultura verfügt über ein eigenes Büro mit Atelier, zwei kleinere Räumlichkeiten und einen Tanzraum.
Die Eltern müssen für acht mal 60 Minuten Unterricht im Monat insgesamt 20$ bezahlen, davon wird u.a. die Miete für die Räumlichkeiten mit getragen. Der Rest wird durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit finanziert. Uns wird durch das Casa de la Cultura die Wohnung für unsere Freiwilligen-WG und ein wöchentlicher Korb mit Grundnahrungsmitteln zur Verfügung gestellt. Außerdem haben wir durch das Casa de la Cultura die Möglichkeit erhalten, länger als 90 Tage (Touristenvisum) auf der Insel bleiben zu könnnen. Wir sind stolze Besitzer einer „Residencia“.
Das Casa de la Cultura kooperiert auch mit Schulen und somit gehört auch der Unterricht an Schulen im Moment mit zu unseren Aufgaben.
Mittlerweile habe ich meinen kompletten Unterrichtsplan erhalten: Montags und Mittwochs unterrichte ich von 7:15 bis 10 Uhr in Bella Vista und Freitags von 8 bis 10 Uhr in Cascaja.
Verglichen mit der Schule in Cascaja ist die Schule in Bella Vista riesig: 250 Schüler besuchen diese Schule von der ersten bis zur achten Klasse.
Da die Anmeldungen der Einzelschüler für den Nachmittagsunterricht mittlerweile auch mehr werden und ich sowohl den Schul-als auch den Einzelunterricht ja auch vorbereiten muss, bin ich gut beschäftigt.
Trotzdem bleibt mir genug Zeit, um 2x in der Woche in der Sprachenschule Spanisch zu lernen und das Leben auf dieser paradiesischen Insel zu genießen.
Ich werde Euch weiterhin über meinen Unterricht auf dem Laufenden halten und hoffe, dass ich ein paar offene Fragen klären konnte.
Liebe Grüße
Milan
Besuch in den Highlands
Hallo Ihr Lieben,
Aufgrund der Erkrankung einer Tanzlehrerin, die ebenfalls beim Casa de La Cultura arbeitet, mussten wir mit unserem Schulbesuch immer noch warten. Letzte Woche haben wir diese Tanzlehrerin kennen- und als überaus engagiert schätzen gelernt.
Und gestern nun ging es endlich los! Früh um 7 Uhr sind wir erst mit dem Bus nach Bella Vista gefahren und von dort aus mit einem Fahrer nach Cascaja, einem winzig kleinen Örtchen in den Highlands von Santa Cruz, gebracht worden.
Nur 20 Schüler im Alter von fünf bis etwa elf Jahren besuchen die örtliche Schule und werden dort von zwei Lehrerinnen in zwei Klassen unterrichtet.
Wir sind unglaublich herzlich und offen von den Kindern und Lehrerinnen empfangen worden und ich freue mich nach diesem ersten Kontakt, der dem Kennenlernen galt, schon auf nächsten Freitag, wenn wir wieder zu dieser Schule fahren werden.
Zum Glück habe ich meine Sopranflöte mit auf die Galapagos Inseln genommen, denn ich werde an dieser Schule voraussichtlich auch Blockflötenunterricht geben.
In dem neuen Film könnt Ihr einen Eindruck davon bekommen, wie die Kinder ganz ohne Scheu und Fremdheit auf uns zugegangen sind.
Außerdem sind noch mehr Aufnahmen zu sehen, welche ebenfalls in den Highlands entstanden sind. Und nicht zu vergessen: die Drohnenaufnahmen über unserem Ort Puerto Ayora.
Neue Schüler und Bella Vista
Nach gut einem Monat Aufenthalt auf Santa Cruz kann ich das Resümee ziehen, dass das Leben hier geprägt ist durch mehr Leichtigkeit, Spontanität und Lebensfreude als in Deutschland. (Das mag vielleicht auch mit der Abwesenheit von Kälte zusammenhängen…)
Das Motto „Kommst du heute nicht, kommst du morgen“ ist mir zwar nicht unsympatisch, für unser Projekt bedeutet das jedoch, dass es langsamer vorangeht als mir lieb ist.
Letzte Woche fand nun endlich ein Meeting mit dem Leiter des Casa de La Cultura und uns Freiwilligen von MoG statt, um gemeinsam zu überlegen, wie wir das Musikprojekt hier vor Ort ausbauen können.
Wie ich das letzte Mal schon berichtet habe, sollen wir im Nachbarort Bella Vista im Schulunterricht eingesetzt werden. Nun steht der Plan, dass wir an zwei, evtl sogar drei Schulen ein Band- und Chorprojekt anbieten werden. Angedacht ist auch, dass wir mit den Schülern eine erste Aufführung zur Weihnachtszeit erarbeiten.
Durch den Kontakt zu den Schülern erhoffen wir uns, deren Interesse für den nachmittäglichen Einzelunterricht zu wecken.
Da aber in Bella Vista diese Woche noch Ferien sind, können wir erst nächste Woche starten.
Nichtsdestotrotz unterrichte ich ja schon seit einiger Zeit ein paar Schüler und ich möchte Euch von meinen Erfahrungen als Klavierlehrer berichten:
Jeder Schüler bekommt zweimal wöchentlich 60 Minuten Unterricht, so dass tatsächlich intensiv gearbeitet werden kann.
Natürlich war ich am Anfang etwas nervös, aber es hat sich schnell herausgestellt, dass meine Befürchtungen, ob die Verständigung klappen wird und ob es überhaupt möglich sein wird, meine Kenntnisse zu vermitteln, ungerechtfertigt waren. Schnell habe ich bemerkt, dass im Musikunterricht wenige Begriffe wirklich wichtig sind, diese aber dafür ständig benötigt werden.
Von den Spendengeldern habe ich ja bereits in Deutschland Notenmaterialien sowie Klavierschulen gekauft, an denen ich mich jetzt orientiere. Darüberhinaus studiere ich aber auch freie Musikstücke mit den Schülern ein.
Besonders überrascht hat mich ein etwa 7-jähriger Junge: Kionny war die ganze Unterrichtsstunde hoch konzentriert und ließ mit seinen Augen kein einziges Mal von der Klaviertastatur oder den Noten ab. Ich bin mir sicher, er hätte auch noch eine weitere Stunde weiterspielen können. Unterbrochen wurden wir zum Unterrichtsende dann aber jedoch von seinen zwei Cousins, welche von ihrer Gitarrenstunde nebenan gekommen sind, um Kionny mit nach Hause zu nehmen.
Das Unterrichten macht mir auf jeden Fall großen Spaß und ich freue mich schon darauf, wenn ich demnächst noch mehr Schüler bekomme.
Da ich im Moment noch viel freie Zeit habe (was sich ab nächster Woche dann definitiv ändern wird), habe ich die Zeit genutzt, diese fantastische Insel weiter zu erkunden. Es ist immer wieder unglaublich, was für Naturereignisse es hier zu entdecken gibt!
So war ich vor ein paar Tagen gemeinsam mit einer Gruppe netter Menschen aus Deutschland, England, Texas und Ecuador in den Highlands von Santa Cruz. (Die Fotos geben einen kleinen Eindruck von der beeindruckenden Landschaft wieder!)
Wir haben den ganzen Nachmittag dort verbracht und sind durch Lavatunnel geklettert, haben auf unbefestigten Pfaden einen Krater erklommen, konnten von oben auf die Insel und das Meer herabschauen, sind auf Riesenschaukeln in die Luft geflogen (ein aufregendes Erlebnis!) und haben frischgepressten Zuckerrohrsaft (Caña) getrunken.
Natürlich wusste ich vor meiner Reise schon, dass die Natur auf den Galapagos-Inseln einzigartig ist, aber es hautnah in der Realität zu erleben, macht fast sprachlos! Trotzdem werde ich immer wieder versuchen, für Euch Worte zu finden oder durch Bilder teilhaben zu lassen. Ehrlich gesagt überrascht mich selber, dass ich von der Tier- und Pflanzenwelt so überwältigt bin, da mein Interesse an Pflanzen und Tieren normalerweise nicht so groß ist…
Musikschule im Wandel und #dronephotography
Nun bin ich schon seit drei Wochen in Ecuador und habe bis jetzt leider kaum Musik unterrichtet!
Als ich nach Santa Cruz kam, hatten die Schüler Ferien und anschließend gab es eine umzugsbedingte Pause. Wie ich im letzten Blog berichtet habe, sollte der Unterricht letzte Woche wieder fortgeführt werden. Von vormals 40 Schülern kommen aktuell jedoch nur noch 10-15 zum Unterricht.
Jetzt besteht die Aufgabe von uns drei Freiwilligen von MoG darin, Werbung für das Kulturzentrum zu machen und die Schüler zu motivieren, wiederzukommen bzw neue Schüler zu erreichen.
So haben wir z.B. vor einer Kunst-und-Musik-AG in der Schule ein kleines Vorspiel mit Gesang, Gitarre und Klavier gehalten. Des Weiteren werden wir ab nächster oder übernächster Woche im Nachbarort Bella Vista an zwei Schulen vormittags Musikunterricht in Kleingruppen erteilen. Dadurch erhoffen wir uns, bei den Schülern das Interesse für den Einzelunterricht am Nachmittag zu erwecken.
Wir geben auf jeden Fall unser Bestes, das Projekt schnellstmöglich wieder voranzutreiben und ich bin zuversichtlich, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir wieder voll beschäftigt sind. Ganz abgesehen davon haben auch unsere Vorgänger die Erfahrung gemacht, dass man immer wieder auf Probleme mit Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit stößt und sich davon nicht frustrieren lassen darf…
Auch wenn ich aus dem Musikschulalltag noch nicht viel berichten kann, habe ich dennoch viele weitere interessante Erfahrungen gemacht. So habe ich noch mehr beeindruckende Orte von St Cruz kennengelernt wie z.B. die Lagune La Ninfa (s. Fotos).
Außerdem habe ich mittlerweile sowohl viele Einheimische als auch die Volontäre des Casa de la Cultura und der Charles Darwin Research Station kennengelernt und es entstehen erste Freundschaften.
Letzte Woche traf ich am Hafen Chris aus Pennsylvia, der mit einer Drohne Filmaufnahmen machte und mir diese netterweise zur Verfügung stellte.
Hier ein kleiner Eindruck seines Videomaterials für Euch. Mehr Videos bald auch wieder in einem neuen Film.
Bis bald
Milan