{"id":52,"date":"2017-07-23T16:30:27","date_gmt":"2017-07-23T14:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/tobias.musikerohnegrenzen.de\/?p=52"},"modified":"2017-07-23T16:30:27","modified_gmt":"2017-07-23T14:30:27","slug":"vorwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2017\/07\/23\/vorwort\/","title":{"rendered":"Vorwort"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Abitur ein so genanntes &#8222;Gap Year&#8220; zu machen ist geradezu \u00fcblich geworden. Warum auch nicht, schlie\u00dflich gibt es kaum einen Zeitpunkt im sp\u00e4teren Leben, an dem man so befreit sein bisheriges Leben hinter sich lassen, und \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum etwas v\u00f6llig neues machen kann. Diese Chance ebenfalls\u00a0zu nutzen stand f\u00fcr mich schon vor langem fest. Ebenso stand f\u00fcr mich jedoch auch fest, mir diese Zeit nur in Verbindung mit einem sinnvollen Projekt zu nehmen. Raus in die Welt sollte es gehen, einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Kontrast zu meinem bisherigen Leben wollte ich finden, und das ganze eben nicht als normaler Tourist, Backpacker oder Work-and-Traveler, sondern \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum in\u00a0Verbindung mit einem in meinen Augen sinnvollen Projekt. Sozialprojekte, in denen man als Abiturient arbeiten kann, gibt es nun dank des zunehmenden Voluntourism (ich liebe dieses Wort) zahlreich und\u00a0weltweit. Doch je mehr Organisationen und Projekte ich fand, desto mehr stellte ich mir die Frage, inwiefern es sich dabei um sinnvolle und nachhaltige Projekte handelte, in denen ich als Freiwilliger, ohne Ausbildung und Erfahrung, ben\u00f6tigt wurde.<\/p>\n<p>Letztendlich stie\u00df ich \u00fcber die einfach Google-Suche mit den Schlagw\u00f6rtern &#8222;Freiwilligendienst Musik&#8220; auf Musiker ohne Grenzen (MoG). Warum Musik? Musik hat sich in den letzten Jahren zu meinem gr\u00f6\u00dften Hobby entwickelt. Mittlerweile spiele ich vor allem Saxophon, unter anderem\u00a0in mehreren (Big-)Bands, aber \u00fcber lange Zeit habe ich auch Klavierunterricht genommen, und noch immer spiele ich regelm\u00e4\u00dfig Klavier. Ein Musikstudium kommt f\u00fcr mich zwar nicht in Frage, daf\u00fcr bin ich auch nicht ambitioniert genug. Doch Musizieren insbesondere gemeinsam mit Anderen ist etwas, das mir unglaublich viel Spa\u00df macht, weshalb es f\u00fcr mich absolut vorstellbar ist, mich darauf w\u00e4hrend meiner Zeit in der Ferne zu konzentrieren. Selbst bei uns in Deutschland ist Instrumentalunterricht ein Privileg, und meine darin gewonnen Kenntnisse weiterzugeben an Menschen, die ansonsten keinen Zugang dazu h\u00e4tten, scheint mir ein sehr sinnvolles Projekt zu sein. Und eben das ist gro\u00dfer Teil der\u00a0Idee von MoG.<\/p>\n<p>Seit einem halben Jahr steht f\u00fcr mich nun fest, dass ich in das Projekt &#8222;Ola Sinf\u00f3nica&#8220; in Playas, Ecuador gehen werde. Vor vier Monaten hatte ich dann ein fantastisches Vorbereitungsseminar, bei dem ich auch die anderen Freiwilligen, die diesen Sommer in ihre Projekte starten, kennengelernt habe. Kurz darauf stand auch fest, dass ich f\u00fcr acht Monate, von Ende Juli bis Ende M\u00e4rz, in Ecuador sein werde. Dazu sei allerdings gesagt, dass ich vorhabe insbesondere gegen Ende meines Aufenthalts das Projekt f\u00fcr einige Zeit zu verlassen, um auch die anderen Teile Ecuadors zu bereisen.<\/p>\n<p>Nun ist es also so weit. Mit meinem Visum (endlich) in der Tasche, zahlreichen Impfungen im Blut und den wichtigsten Vokabeln f\u00fcr den Musikunterricht im Kopf fliege ich am Donnerstag nach Guayaquil. Ich bin aufgeregt, aber freue mich sehr auf die bevorstehenden Monate. Ich werde versuchen euch auf diesem Weg an dieser Zeit teilhaben zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Abitur ein so genanntes &#8222;Gap Year&#8220; zu machen ist geradezu \u00fcblich geworden. Warum auch nicht, schlie\u00dflich gibt es kaum einen Zeitpunkt im sp\u00e4teren Leben, an dem man so befreit sein bisheriges Leben hinter sich lassen, und \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum etwas v\u00f6llig neues machen kann. Diese Chance ebenfalls\u00a0zu nutzen stand f\u00fcr mich schon [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/s922tK-vorwort","jetpack-related-posts":[{"id":192,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2018\/01\/15\/ein-halbes-jahr-in-ecuador\/","url_meta":{"origin":52,"position":0},"title":"Ein halbes Jahr in Ecuador","date":"15. Januar 2018","format":false,"excerpt":"Ich lebe noch! Sehr gut sogar - dazu aber gleich mehr... In den letzten Monaten habe ich diesen Blog etwas vernachl\u00e4ssigt. Diese Zeit nun an dieser Stelle in kurzer Form zusammenzufassen ist nur schwer m\u00f6glich. Dennoch m\u00f6chte ich ein bisschen allgemein \u00fcber die Zeit, die ich bis jetzt in Ecuador\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","img":{"alt_text":"Screenshot (73)","src":"https:\/\/i0.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2018\/01\/Screenshot-73.png?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":457,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2018\/05\/30\/glueck\/","url_meta":{"origin":52,"position":1},"title":"Gl\u00fcck","date":"30. Mai 2018","format":false,"excerpt":"WARNUNG: Folgender, etwas kitschig geratener Text enth\u00e4lt 18 mal das Wort \"Gl\u00fcck\" bzw. \"gl\u00fccklich\". Das Wort Gl\u00fcck hat im Deutschen zwei unterschiedliche Bedeutungen. Laut Duden steht es zum Einen f\u00fcr eine \u201cg\u00fcnstige F\u00fcgung des Schicksals\u201c, zum Anderen aber auch f\u00fcr den \u201cZustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung\u201c. W\u00e4hrend sich im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":109,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2017\/09\/07\/mein-taeglicher-weg-durch-playas\/","url_meta":{"origin":52,"position":2},"title":"Mein t\u00e4glicher Weg durch Playas","date":"7. September 2017","format":false,"excerpt":"Mit dem \u00fcblichen \u201c\u00a1Hasta luego!\u201c verlasse ich das Haus meiner Gastfamilie. Auf dem B\u00fcrgersteig vor mir kratzt sich einer unserer Hunde hinterm Ohr, der anderer liegt in der Mitte der Stra\u00dfe und l\u00e4sst sich von vorbeifahrenden Fahrzeugen keineswegs aus der Ruhe bringen. Eigentlich sollen die beiden in dem kleinen Bereich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Leben in Playas&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i2.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2017\/09\/IMG_20170904_094627.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":74,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2017\/08\/10\/leben-in-der-gastfamilie\/","url_meta":{"origin":52,"position":3},"title":"Meine Gastfamilie","date":"10. August 2017","format":false,"excerpt":"Seit knapp zwei Wochen lebe ich nun bei meiner ecuadorianischen Gastfamilie. Wie im letzten Beitrag bereits erw\u00e4hnt habe ich insgesamt f\u00fcnf Gastgeschwister, von denen aber nur die J\u00fcngste, Allison, dauerhaft zuhause lebt. Zwei meiner Gastgeschwister, Gabriela und Stalin, studieren in Guayaquil Psychologie und sind nur von Freitag bzw. Samstag bis\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gastfamilie&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i2.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2017\/08\/P1030969.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":67,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2017\/08\/01\/ankunft\/","url_meta":{"origin":52,"position":4},"title":"Ankunft","date":"1. August 2017","format":false,"excerpt":"Nach ungef\u00e4hr 18 Stunden Reise bin ich am Donnerstag endlich in Guayaquil, Ecuador gelandet. Geflogen war ich von Hamburg \u00fcber Amsterdam und Quito, ab Amsterdam in Begleitung von Lisa, einer weiteren Freiwilligen f\u00fcr das Projekt in Playas. Am Flughafen wurden wir dann direkt mit \u201cMoG\u201c-, \u201cLisa\u201c- und \u201cTobi\u201c-Schildern empfangen, gehalten\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2017\/08\/IMG_20170730_161742.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":128,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/2017\/09\/30\/ola-sinfonica\/","url_meta":{"origin":52,"position":5},"title":"Ola Sinf\u00f3nica","date":"30. September 2017","format":false,"excerpt":"Nach nun gut zwei Monaten hier in Playas ist es an der Zeit das Projekt vorzustellen, das hier einen Gro\u00dfteil meiner Zeit in Anspruch nimmt und das auch den Grund f\u00fcr meinen Aufenthalt darstellt. Das Projekt \"Ola Sinf\u00f3nica\" (auf Deutsch Sinfonische Welle) wurde 2012 gegr\u00fcndet. Es war damals das zweite\u2026","rel":"","context":"In &quot;Projekt&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2017\/09\/FB_IMG_15067911686902572-3.jpg?fit=1200%2C839&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/tobiasdieselhorst\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}