{"id":79,"date":"2018-10-27T06:06:26","date_gmt":"2018-10-27T04:06:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?p=79"},"modified":"2018-10-27T18:37:44","modified_gmt":"2018-10-27T16:37:44","slug":"vom-schwarzen-strand-und-dem-liebchen-aus-luetzelflueh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/2018\/10\/27\/vom-schwarzen-strand-und-dem-liebchen-aus-luetzelflueh\/","title":{"rendered":"Vom schwarzen Strand und dem Liebchen aus L\u00fctzelfl\u00fch"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem sich der Beginn des neuen Prozesses nach hinten verschoben hat, habe ich pl\u00f6tzlich eine Woche mehr Freizeit. Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n \u2013 unverhofft kommt oft. Getreu diesem Motto starte ich v\u00f6llig ungeplant am Montagmorgen eine kurze Reise mit Vincent, einem anderen Freiwilligen aus der Musikschule. Vincent ist schon seit Januar in Ecuador und war die letzten beiden Monate reisend unterwegs. Einen besseren Mitreisenden k\u00f6nnte ich mir also nicht w\u00fcnschen\u2026<\/p>\n<p>Wohin wir \u00fcberhaupt wollen, wissen wir erst einmal noch gar nicht. Vincent hat etwas davon gesagt, dass er in Ol\u00f3n noch einen Zimmerschl\u00fcssel zur\u00fcckgeben muss, au\u00dferdem sind die Wasserf\u00e4lle in Ba\u00f1os und der Strand in Mompiche m\u00f6gliche Ziele. Von Letzterem hat offenbar Robin sehr geschw\u00e4rmt \u2013 ein anderer Freiwilliger, der vor Kurzem in Guasmo war. So kennt man hier immerhin meinen Namen\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-95\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050150-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050150-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050150-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050150-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-97\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050155-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050155-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050155-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050155-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Busfahrt durch Guayaquil mit dem <em>metrov\u00eda<\/em> haben wir viel Zeit, \u00fcber unser Ziel nachzudenken. Schlie\u00dflich entscheiden wir uns, der Empfehlung meines Namensvetters Glauben zu schenken und Richtung Mompiche aufzubrechen. Etwa eine Stunde sp\u00e4ter steigen wir in den Reisebus nach Esmeraldas. Die Sitze sind bequem, die Temperatur ist angenehm \u2013 doch nach acht Stunden schmerzt auch der weichste Sitz. Au\u00dferdem ist es schon dunkel, und so beschlie\u00dfen wir, die Nacht in Esmeraldas zu verbringen. Wir checken in einem kleinen Hostel ein, das genau auf unsere Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist: Ein Bett, Klo und Dusche \u2013 also alles, was das Herz begehrt. Wir laden dort unser Gep\u00e4ck ab, dann suchen wir uns ein kleines Restaurant am Stra\u00dfenrand. Dort esse ich <em>arroz con poyo<\/em>, H\u00fchnchen mit Reis. Ges\u00e4ttigt kehren wir zur\u00fcck ins Hostel und stellen den Wecker f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag auf halb sechs Uhr morgens. Vincent spielt noch ein Gutenachtlied auf der Gitarre, dann machen wir das Licht aus. Und den Ventilator auch \u2013 denn ab einem gewissen Wert m\u00fcsste man f\u00fcr den Strom bezahlen. Da schwitzen wir lieber ein bisschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-98\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050161-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050161-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050161-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050161-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-99\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050162-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050162-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050162-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050162-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen geht es fr\u00fch mit einem kleineren Reisebus weiter nach Mompiche. Innerlich jubeln wir: Der Bus hat keinen Fernseher. Am Tag zuvor mussten wir unfreiwillig drei oder vier Ballerfilme anschauen, in denen kaum Dialoge, sondern fast nur Sch\u00fcsse verstand. Stattdessen gibt es nun etwas ecuadorianische Musik, mit der die Zeit beschwingt vergeht. \u00dcber eine bergige Stra\u00dfe geht es etwa zweieinhalb Stunden immer wieder hoch und runter, dann sind wir da. Vielleicht f\u00fcnfzig Meter vor uns: Das Meer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-101\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050169-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050169-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050169-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050169-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-105\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050186-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050186-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050186-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050186-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Nun hei\u00dft es: Finde die Unterkunft. Und zwar die richtige. Das ist leichter gesagt als getan &#8211; Hostel um Hostel reiht sich aneinander, obwohl das Dorf \u2013 denn viel mehr ist Mompiche nicht \u2013 gar nicht so touristisch wirkt. Wir gehen den Strand entlang und fragen uns, wo wir einchecken sollen, da winkt uns einer der zahlreichen Fischer: Er meint, am Ufer, von dem wir kommen, sei es teurer \u2013 wir sollten geradeaus weitergehen und in dem Haus mit den roten D\u00e4chern nach \u201eCopy\u201c fragen. Wir befolgen den Rat &#8211; und bereuen es nicht. <em>El techo rojo<\/em> wirkt ein bisschen wie eine Hippie-Bude, alles ist sehr provisorisch, es gibt kein flie\u00dfendes Wasser. Die Aussicht aus dem hoch gelegenen Zimmer ist aber fantastisch. Wir sprechen mit Copy, dem Besitzer, der das Hostel erst k\u00fcrzlich \u00fcbernommen hat und momentan dabei ist, es wieder aufzubauen. Er ist Argentinier und ein echtes Original. Wir unterhalten uns kurz mit ihm, dann geht es wieder ins Dorf, um ein versp\u00e4tetes Fr\u00fchst\u00fcck einzunehmen. F\u00fcr zusammen f\u00fcnf Dollar bekommen wir ein Men\u00fc mit Suppe, Hauptgericht und Saft. \u00dcbrigens in einem Restaurant, das seine G\u00e4ste mit dem Logo des Barcelona S.C. Guayaquil lockt \u2013 dem wohl beliebtesten Fu\u00dfballverein Ecuadors.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbringen wir mit verschiedensten Aktivit\u00e4ten. Vincent \u00fcbt sich im Jonglieren und macht Handst\u00e4nde, w\u00e4hrend ich alle paar Sekunden von der Slackline falle. Nat\u00fcrlich gehen wir auch baden, wobei ich zun\u00e4chst kein hundertprozentig wohles Gef\u00fchl habe, weil ich nicht pl\u00f6tzlich von einem toten Fisch angesp\u00fclt werden will \u2013 am Strand haben wir zuvor viele Krebse, lebende Muscheln und eben Fischleichen gesehen. Aber die Sorge ist unbegr\u00fcndet und die hohen Wellen machen einfach Spa\u00df. Etwas sp\u00e4ter kommt ein junges P\u00e4rchen aus den USA vorbei, das zum Surfen in Mompiche ist. Wir unterhalten uns nett, dann zeigt mir der Mann seine Slackline-F\u00e4higkeiten und jongliert mit Vincent im Duo. Danach will ich an den Strand, um ein bisschen zu joggen \u2013 gefriere aber auf der Stelle in meinen Bewegungen: Vor mir schl\u00e4ngelt sich eine schwarz-gelbe Schlange durch den bewachsenen Untergrund. Da habe ich dann doch etwas zu viel Respekt und laufe lieber in die andere Richtung los. (Copy \u00fcbrigens sp\u00e4ter auf Nachfrage: Giftige Schlangen? Klar, gibt es hier \u00fcberall&#8230;)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-90\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0404-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0404-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0404-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0404-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>&nbsp;<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-86\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0394-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0394-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0394-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0394-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zum Abendessen kochen wir uns Nudeln mit einem Gem\u00fcseeintopf auf der Hostel-K\u00fcche. Ich kenne so etwas gar nicht, aber Vincent erkl\u00e4rt mir, dass es hier fast bei allen Unterk\u00fcnften Camping-K\u00fcchen gibt, die die G\u00e4ste nutzen k\u00f6nnen. \u00dcberall erinnern einen nette Schilder, hinterher bitte auch abzusp\u00fclen\u2026 Das tun wir nat\u00fcrlich, und hinterher beginnen wir einen kreativen Abend auf unserem Zimmer, bei dem wir freestyle rappen und eines meiner Gedichte vertonen: Das \u201eLiebchen aus L\u00fctzelfl\u00fch\u201c gibt es wohl auch bald als Song\u2026 \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag beginnt wieder im Barcelona-Restaurant: Und zwar mit einem Gericht, von dem mir Vincent vorgeschw\u00e4rmt hat. <em>Bol\u00f3n<\/em> ist eine Kugel aus gr\u00fcnen Bananen, gef\u00fcllt mit zerflossenem K\u00e4se. Vincent jammert schon, dass es f\u00fcr ihn bald keine <em>Maduros<\/em> und <em>Verdes<\/em> mehr geben wird \u2013 in Deutschland werden fast nur <em>Guineos<\/em> importiert. Gest\u00e4rkt von der ecuadorianischen Speise ziehen wir los zum <em>playa negra<\/em> \u2013 oder, wie Copy und die anderen Argentinier vom Hostel sagen: \u201eplascha negra\u201c. Und tats\u00e4chlich: Am \u201eschwarzen Strand\u201c ist der Sand tiefschwarz, er f\u00fchlt sich auch ganz anders an als gew\u00f6hnlicher Sand. Wir wandern ein bisschen am Strand entlang, finden eine kleine H\u00f6hle und klettern \u00fcber ein paar Felsen. Und wir schie\u00dfen tolle Posen-Fotos\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-107\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050193-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050193-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050193-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050193-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-106\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050188-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050188-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050188-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050188-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-83\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0374-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0374-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0374-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0374-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-111\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050198b-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050198b-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050198b-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/P1050198b-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als wir wieder in Mompiche ankommen, ist die Flut deutlich angestiegen. Nur mit M\u00fche schaffen wir es, mehr nass als trocken am Hostel anzukommen. Vincent ist schlauer gewesen, er hat seine Badehose an\u2026 ich muss meine Kleidung erstmal zum Trocknen aufh\u00e4ngen. Nach diesem Abenteuer legen wir uns kurz hin \u2013 aus dem \u201ekurz\u201c werden zwei Stunden. Die Meeresluft macht offenbar m\u00fcde\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-84\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0386-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0386-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0386-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-85\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0391-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0391-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0391-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0391-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zum Abendessen wollen wir uns <em>empanadas<\/em> machen, gef\u00fcllte Teigtaschen. In Mompiche haben wir daf\u00fcr Fladen und Gem\u00fcse gekauft. Wir entscheiden uns dazu, den Holzofen zu benutzen statt der Pfanne \u2013 aber der Ofen spielt nicht ganz mit. Immer wieder l\u00e4sst der starke Wind die Flammen erlischen, irgendwann schaffe ich es, ein bisschen Glut heraufzubeschw\u00f6ren. Mein T-Shirt ist mittlerweile schon v\u00f6llig verraucht\u2026 Die <em>empanadas<\/em> aber sind auch halbfertig gut, und am Lagerfeuer schmeckt sowieso alles besser. Bis in die Nacht hinein machen wir mit Caj\u00f3n und Gitarre Musik; gemeinsam mit zwei Argentiniern, die freiwillig bei dem Hostel arbeiten, stimmen wir einen thematischen passenden Kanon an: <em>Olas que vienen, olas que v\u00e1n<\/em> \u2013 Wellen die kommen, Wellen, die gehen. Und wir feilen an der Vertonung zum Liebchen aus L\u00fctzelfl\u00fch\u2026<\/p>\n<p>Es gibt da eine junge Frau<br \/>\nDie ist sehr sch\u00f6n und auch sehr schlau<br \/>\nIch dachte an sie, heute fr\u00fch \u2013<br \/>\nMein Liebchen kommt aus L\u00fctzelfl\u00fch.<\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen, viele Meilen fort<br \/>\nEs ist das allersch\u00f6nste dort.<br \/>\nSo reit\u2018 ich los, h\u00fc hotte h\u00fc \u2013<br \/>\nMein Liebchen wohnt in L\u00fctzelfl\u00fch.<\/p>\n<p>Ich suche dort ihr lieb\u2018 Gesicht<br \/>\nDoch\u2018s M\u00e4dchen, das find\u2018 ich nicht.<br \/>\nVergebens war die Liebesm\u00fch\u2018 \u2013<br \/>\nKein Liebchen mehr in L\u00fctzelfl\u00fch.<\/p>\n<p>Das wird einst noch ein Welthit werden, ich sehe es schon vor mir\u2026<\/p>\n<p>Unseren letzten Tag in Mompiche beginnen wir mit einem Bad in den Wellen, um wach zu werden. Dann bereiten wir uns ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck zu \u2013 in der K\u00fcche von Copy, weil der Herd in der anderen K\u00fcche nicht mehr funktioniert. In der Pfanne werden die <em>empanadas<\/em> diesmal richtig fertig, dazu wollen wir eigentlich <em>patacones<\/em> machen, aber m\u00fcssen feststellen, dass unsere beiden vermeintlichen salzigen <em>Verdes<\/em> s\u00fc\u00dfe <em>Guineos<\/em> sind \u2013 darum gibt es stattdessen Haferbrei mit fritiierten Bananen. Mit Copy machen wir dann noch ein bisschen Musik, bevor es ans Absp\u00fclen geht.<\/p>\n<p>Als Programmpunkt des Tages wollen wir ein bisschen in den Dschungel wandern. Doch schnell wird uns klar, dass es keinen Weg dorthin gibt \u2013 der Dschungel beginnt direkt hinter dem Haus. Meine Schlangenerfahrung vom Vortag l\u00e4sst mich eher skeptisch auf die verwachsenen Mangrovenb\u00e4ume blicken \u2013 und so beschlie\u00dfen wir, lieber eine Partie Tischtennis zu spielen.<\/p>\n<p>Am Nachmittag ist auch schon Zusammenpacken angesagt. Wir machen noch Fotos mit Copy und Noname \u2013 auf Spanisch \u201eel hombre sin nombre\u201c. Er ist unser Zimmernachbar, wir haben ihn am Tag davor kennengelernt. Wie Copy ist er ein echtes Unikat: Nur zwei erkennbare Z\u00e4he, wirre Aussprache, verr\u00fccktes Aussehen. Von uns lernt er das Wort \u201eblast\u201c; er nennt uns \u201eRobin Hood\u201c und \u201eVincent van Gogh\u201c. Sollten wir einmal wieder kommen, so sagt er, ist er entweder immer noch dort \u2013 oder \u201ein jail\u201c. Von Copy bekommen wir in Aussicht gestellt, beim n\u00e4chsten Mal umsonst bei ihm wohnen zu d\u00fcrfen \u2013 offenbar haben wir einen guten Eindruck hinterlassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-87\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0397-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0397-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0397-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0397-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-88\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0401-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0401-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0401-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0401-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Dann wartet nochmal ein kleines Abenteuer auf uns: Da mittlerweile Flut ist, k\u00f6nnen wir nicht mehr den normalen Weg am Strand nehmen. Wir schlagen uns durchs Unterholz, kriechen unter Stacheldraht hindurch und werden von Hunden angesprungen \u2013 um schlie\u00dflich endlich zu einer knirschenden Bambusbr\u00fccke zu gelangen. Gerade rechtzeitig erreichen wir den letzten Bus nach Esmeraldas. Ein eiliger Abschied von Mompiche.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-94\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0409-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0409-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0409-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0409-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-91\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0405-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0405-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0405-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2018\/10\/IMG_0405-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die R\u00fcckreise l\u00e4sst sich mit einem Wort beschreiben: Anstrengend. Oder eher mit zwei Worten: Sehr anstrengend. Der Busfahrer scheint seinen Wagen mit einer Achterbahn zu verwechseln, wir werden st\u00e4ndig durchgesch\u00fcttelt. Au\u00dferdem meint er es ein bisschen zu gut mit der Klimaanlage, im T-Shirt ist es fast zu k\u00fchl. Einmal wird die Fahrt kurz f\u00fcr eine Polizeikontrolle unterbrochen, alle m\u00fcssen raus, werden kontrolliert, d\u00fcrfen wieder rein. Wir versuchen zu schlafen, sind dabei aber nicht wirklich erfolgreich. Morgens um sieben kommen wir in Guayaquil an. Nach der anstrengenden Fahrt g\u00f6nnen wir uns den Luxus eines Taxis und kommen um kurz vor acht zuhause an. Dort wird erst einmal geschlafen&#8230;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter am Tag wird noch abgerechnet: W\u00e4hrend der Reise haben Vincent und ich uns mit dem Bezahlen abgewechselt &#8211; wer gerade etwas da hatte, \u00fcbernahm die Kosten. So halten sich unsere Ausgaben fast exakt die Waage &#8211; lediglich $1,95 schulde ich Vincent summa summarum. Insgesamt haben wir zu zweit 154 Dollar und 20 Cent ausgegeben.<\/p>\n<p>Das also war meine erste Reise in Ecuador. Kurz, aber sch\u00f6n. Wer wei\u00df, wo es das n\u00e4chste Mal hingeht&#8230;<\/p>\n<p><em><strong>Weiterhin gilt: Wer neu in den Verteiler aufgenommen werden m\u00f6chte, bitte einfach eine kurze Mail an robin.waldenburg@gmx.de. Dann wird man bei jedem neuen Beitrag benachrichtigt.<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich der Beginn des neuen Prozesses nach hinten verschoben hat, habe ich pl\u00f6tzlich eine Woche mehr Freizeit. Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n \u2013 unverhofft kommt oft. 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