{"id":709,"date":"2019-02-18T01:08:49","date_gmt":"2019-02-18T00:08:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?p=709"},"modified":"2019-02-18T01:08:49","modified_gmt":"2019-02-18T00:08:49","slug":"buen-viaje","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/2019\/02\/18\/buen-viaje\/","title":{"rendered":"Buen viaje"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00a1Buen viaje! &#8211; Gute Reise!<\/em> Noch nie habe ich diesen Satz so oft geh\u00f6rt wie in den letzten Wochen. In meinen Ferien zwischen den beiden Prozessen bin ich mehr als einmal losgezogen, um Ecuador zu erkunden\u2026 doch fangen wir von vorne an.<\/p>\n<p>Das Jahr 2019 beginnt f\u00fcr mich sehr entspannt. Dank der Ferien habe ich nicht wirklich etwas zu tun und Zeit zum in den Park Gehen, Instrumente \u00dcben und nat\u00fcrlich zum Joggen. Einmal backe ich einen Bananenkuchen f\u00fcr meine Familie, und am Wochenende besuche ich mit anderen Mitarbeitern der Musikschule und Magdalenas Familie das Schwimmbad im Guasmo.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=710\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-710\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050710-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050710-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050710-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050710-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=711\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-711\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050711-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050711-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050711-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050711-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr meinen Gastbruder Jos\u00e9 Luis ist der Jahresbeginn ungleich spannender: Am 3. Januar beginnt f\u00fcr ihn ein neuer Lebensabschnitt. Und ich darf dabei sein! Am Vormittag f\u00e4hrt die ganze Familie, herausgeputzt und sch\u00f6n gekleidet, ins Zentrum, wo wir mehrere Stunden warten m\u00fcssen. Dann endlich werden wir alle in einen Raum geleitet, in dem die Zeremonie stattfindet: Jos\u00e9 Luis Echeverr\u00eda darf sich nun Ehemann von Karina L\u00f3pez Hern\u00e1ndez nennen.<br \/>\nDanach fahren wir in ein Restaurant, wo mit reichlich <em>Sangr\u00eda<\/em> und Gegrilltem gefeiert wird. Das Essen ist gut, die Stimmung ausgelassen \u2013 wir verbringen einen sehr sch\u00f6nen Tag. Irgendwie h\u00e4tte ich erwartet, dass die Hochzeit an sich ein bisschen anders sein w\u00fcrde, als ich es aus Deutschland kenne \u2013 trotzdem ist es nat\u00fcrlich immer ein Erlebnis, bei so einem Ereignis dabeizusein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=714\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-714\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050733-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050733-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050733-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050733-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=713\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-713\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050729-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050729-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050729-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050729-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter endet dann meine Entspannungsphase \u2013 Hannahs Freunde Caro und Konrad kommen in Ecuador an. Konrad kenne ich schon vom Vorbereitungsseminar, er ist ein neuer Freiwilliger f\u00fcr Playas. Mit den dreien und Sarah breche ich am 7. Januar zu einer Stadtbesichtigung auf. So langsam sollte man ja auch mal die Stadt kennenlernen, in der man wohnt\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=715\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-715\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050751-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050751-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050751-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050751-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=716\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-716\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050488-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050488-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050488-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050488-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fahren also zum <em>Malec\u00f3n<\/em> und spazieren ein bisschen an der Promenade entlang. Dann geht es zum Wahrzeichen der Stadt: Das Viertel <em>Las Pe\u00f1as<\/em>, dessen H\u00e4user alle bunt gestrichen sind. Wir besteigen den mitten in der Stadt liegenden H\u00fcgel, vorbei an Rot, Gelb, Gr\u00fcn, Blau, Orange\u2026 Oben angekommen, haben wir einen tollen Blick \u00fcber die Stadt. Von dort kann man sehen, wie riesig Guayaquil eigentlich ist\u2026<\/p>\n<p>Am Tag darauf geht es zum ersten Mal richtig los. \u201eBuen viaje\u201c w\u00fcnscht mir meine Familie, bevor ich mich mit Jenny, Sarah, Hannah, Caro und Konrad treffe, um nach Cuenca aufzubrechen. Von Cuenca habe ich alle, die schon dort waren, nur schw\u00e4rmen h\u00f6ren, deswegen m\u00fcssen wir dort auch mal hin. Allein schon die Busfahrt gibt den Vorschusslorbeeren recht, denn es geht auf Gebirgsp\u00e4ssen immer h\u00f6her \u2013 der Blick aus dem Fenster ist viel besser als der Film, der nat\u00fcrlich auf den Bildschirmen im Bus l\u00e4uft. Etwa vier Stunden dauert die Fahrt, dann sind wir da.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=717\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-717\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050774-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050774-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050774-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050774-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-718\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050793-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050793-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050793-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050793-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/p>\n<p>Da \u2013 ja, aber die Frage ist erstmal: Wo genau? Etwas hilflos irren wir umher und finden schlie\u00dflich das Busterminal Richtung Zentrum. Dort gabelt uns eine sehr nette \u00e4ltere Dame auf, die uns erkl\u00e4rt, wo wir hinm\u00fcssen, und mit in den Bus nimmt. Und nicht nur das: Im Zentrum angekommen, f\u00fchrt sie uns eine halbe Stunde lang kreuz und quer durch die Stra\u00dfen, um ein Hostel f\u00fcr uns zu finden. Wir wehren ab, wollen nicht ihre Zeit verschwenden \u2013 doch offenbar traut sie uns nicht zu, selber weiterzusuchen\u2026 \ud83d\ude09 Irgendwann finden wir ein Hostel, das selbst wir f\u00fcr bezahlbar halten, und verabschieden uns von der Dame. Sie h\u00e4lt Jenny \u00fcbrigens zuerst f\u00fcr eine Spanierin, als sie sich mit ihr unterh\u00e4lt \u2013 also Kompliment, Jenny!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=719\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-719\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050806-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050806-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050806-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050806-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=723\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-723\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050911-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050911-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050911-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050911-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was einem zuerst auff\u00e4llt, wenn man von Guayaquil nach Cuenca kommt: Es ist kalt. Richtig kalt. Drei oder vier Lagen sollte man schon anhaben, wenn nachmittags die Sonne verschwindet. Als zweites f\u00e4llt einem auf, dass die Schw\u00e4rmereien wahr sind: Cuenca ist tats\u00e4chlich richtig sch\u00f6n. Den Abend und den folgenden Tag verbringen wir in der Altstadt, auf dem Markt, am Fluss, im Park, in der Kathedrale, spazierend\u2026 Wir starten einfach am <em>Parque Calder\u00f3n<\/em>, der nah an unserem Hostel liegt, und gehen in irgendeine Richtung los. Man findet immer etwas Sehenswertes. Und wenn dann noch die Sonnenstrahlen durchkommen, so wie an unserem zweiten Tag, kann man gar nicht anders, als Cuenca zu m\u00f6gen\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=721\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-721\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050849-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050849-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050849-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050849-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=722\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-722\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050903-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050903-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050903-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050903-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir zwingen uns, am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch aufzustehen, weil wir mit dem Bus in den Nationalpark <em>Cajas<\/em> fahren wollen. Ich habe bereits eine kalte Dusche hinter mir (Warmwasser gibt es zuf\u00e4lligerweise nur bei den Damen), als wir das Ticket l\u00f6sen und die zweist\u00fcndige Fahrt beginnt. Der Bus schl\u00e4ngelt sich immer weiter die Berge hinauf, die Aussicht wird immer besser. Ein bisschen erinnert mich die Landschaft ans sch\u00f6ne Bayern\u2026 Als wir aussteigen, schl\u00e4gt uns eine frostige K\u00e4lte entgegen. Ich bin froh, am Vortag einen <em>abrigo<\/em>, eine warme Jacke, in Cuenca gekauft zu haben, denn der Fleece und die Regenjacke w\u00e4ren wirklich zu wenig.<\/p>\n<p>Um uns aufzuw\u00e4rmen \u2013 und nebenbei die Gegend zu erkunden \u2013 beginnen wir, um den See zu wandern. F\u00fcr eine der Mehrstundentouren sei unsere Ausr\u00fcstung zu schlecht, erkl\u00e4rt uns die Dame im Nationalparkb\u00fcro, wo wir uns als Besucher registrieren m\u00fcssen. Wir nehmen trotzdem einmal eine Abzweigung, um die Runde um den See etwas zu verl\u00e4ngern. Die Wanderung ist richtig sch\u00f6n. Ich lasse einfach mal ein paar Fotos sprechen\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050967.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-724\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050967-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050967-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050967-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050967-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050985.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-725\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050985-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050985-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050985-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1050985-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060007.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-726\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060007-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060007-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060007-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060007-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060023.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-728\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060023-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060023-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060023-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060023-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060018.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-727\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060018-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060018-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060018-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060018-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060033.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-729\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060033-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060033-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060033-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060033-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Schluss unseres Weges sehen wir sogar \u2013 nun ja, Tiere. Ob es Lamas oder Alpakas sind, kann keiner von uns sagen, aber anschauen tun wir sie trotzdem gerne. Ein bisschen neidisch bin ich schon auf dieses warme Fell\u2026<\/p>\n<p>Als wir zur\u00fcck in Cuenca sind, verabschieden sich Hannah, Caro und Konrad Richtung <em>Isla de la Plata<\/em>. Sarah, Jenny und ich bleiben noch ein bisschen in der Stadt, weil wir in der Nacht nach Ba\u00f1os weiter wollen. Eigentlich verbringen wir einen entspannten Abend im Hostel \u2013 dann bekommt Sarah pl\u00f6tzlich eine Nachricht: Marlon, ein ecuadorianischer Graphic Designer, der auch schon Nesta ein Tatto gestochen hat, ist gerade in Cuenca. Wir \u00e4ndern also spontan unsere Pl\u00e4ne, fragen uns zu dessen Hostel durch \u2013 und los geht\u2018s. Sarah bekommt ein Tattoo \u00fcber den Fu\u00dfkn\u00f6chel und Jenny und ich eine Live-Darbietung eines Tatto-Stechens. Was man hier nicht alles erlebt ^^<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=731\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-731\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060071-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060071-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060071-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060071-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=732\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-732\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060073-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060073-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060073-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060073-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Ba\u00f1os kommen wir im Morgengrauen des n\u00e4chsten Tages an und fragen uns erst einmal, wo das Zentrum ist. Dann stellen wir fest, dass wir mittendrin sind \u2013 die Stadt ist so klein, dass man in einer halben Stunde vom einen zum anderen Ende spazieren kann. Wir finden also ein Hostel und holen erst einmal den Schlaf nach, der uns im Bus nicht wirklich verg\u00f6nnt war.<\/p>\n<p>Trotz der geringen Gr\u00f6\u00dfe hat Ba\u00f1os einiges zu bieten. Wir besuchen den Markt, schauen uns einige Souvenirgesch\u00e4fte an, spazieren zum Park und zur Kirche. Mir gef\u00e4llt die ruhige Atmosph\u00e4re und die von Bergen umzingelte Lage. Von fast \u00fcberall in der Stadt aus sieht man den <em>Cascada de la Virg\u00e9n<\/em>, einen der vielen Wasserf\u00e4lle in der Gegend. Am Samstag in der Fr\u00fch stehen Jenny und ich um halb sechs Uhr auf und gehen zu den hei\u00dfen Thermen am Fu\u00dfe des Wasserfalls. Dort kann man mit tollem Ausblick schwitzen und sich ausruhen. Sp\u00e4ter am Abend, als wir nochmals den Wasserfall besichtigen, diesmal mit Sarah, sehen wir, warum der Reisef\u00fchrer empfiehlt, fr\u00fch in die Thermen zu gehen: In den Becken sieht man mehr K\u00f6rper als Wasser, das Schwimmbad ist \u00fcberf\u00fcllt. Am Morgen war das doch deutlich angenehmer\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=733\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-733\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060077-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060077-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060077-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060077-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=734\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-734\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060101-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060101-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060101-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060101-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter am Tag unternehmen wir eine \u201eAdventure\u201c-Busfahrt zu verschiedenen Wasserf\u00e4llen. Weil es nicht allzu teuer war, kann ich mich dar\u00fcber am\u00fcsieren, wie touristisch die Fahrt aufgezogen ist \u2013 wir werden quasi von Geldausgebem\u00f6glichkeit zu Geldausgebem\u00f6glichkeit kutschiert. Unser Gruppenleiter kann es gar nicht verstehen, dass wir kein Canopy und keine Gondelfahrt f\u00fcr sechs Dollar m\u00f6chten und lieber nur zuschauen. Nebenbei sehen wir auch tolle Landschaften und Wasserf\u00e4lle, besonders beeindruckend der <em>Pailon del diablo<\/em>, die \u201eTeufelsschlucht\u201c. Sehr beeindruckend neben den Wassermassen sind auch die Menschenmassen, die sich den engen Weg zum Aussichtspunkt hinunterschieben. Das ist eben die Kehrseite des beschaulichen Ba\u00f1os: Die Stadt ist sehr auf Tourismus ausgelegt, und das merkt man auch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=737\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-737\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060136-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060136-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060136-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060136-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=738\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-738\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060163-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060163-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060163-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060163-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch fr\u00fcher als am Samstag stehen wir am Sonntag auf, um den Bus um kurz nach f\u00fcnf auf einen Berg zu fahren \u2013 dort steht ein <em>Casa de \u00e1rbol<\/em>, ein Baumhaus, und man hat einen tollen Blick auf den Vulkan Tungurahua. Dieser Vulkan ist \u00fcbrigens in den letzten Jahrhunderten immer wieder mal ausgebrochen, und Teile von Ba\u00f1os gelten immer noch als Risikogebiet, aber die Stadt ist meist verschont geblieben, weil der Vulkan auf der anderen Seite tiefer ist und deshalb andere Gebiete betroffen sind \u2013 zumindest habe ich das so verstanden. Allerdings sind in der Kirche mehrere Gem\u00e4lde von den bisher schlimmsten Ausbr\u00fcchen des Tungurahua, die offenbar in der Stadt mehrmals f\u00fcr Chaos sorgten. Blickend auf den Vulkan k\u00f6nnen wir mit gro\u00dfen Schaukeln \u00fcber den Abgrund schaukeln \u2013 was spektakul\u00e4rer aussieht, als es ist, und schnell extrem anstrengend wird, weil die Schaukeln so nah am Boden sind, dass man immer seine Beine anziehen muss. Aber ein paar gute Fotos sind auf jeden Fall drin\u2026&nbsp;<\/p>\n<p>Um Mittag herum begleite ich Jenny und Sarah zur\u00fcck zum Terminal; f\u00fcr die beiden geht es weiter nach Quito. Mein Bus zur\u00fcck nach Guayaquil geht am Abend, weshalb ich noch etwas Zeit habe, durch Ba\u00f1os zu spazieren. Unter anderem bekomme ich von einer Frau einen Schokoriegel geschenkt, die sich mit mir unterhalten will, (was wir auch tun), bestellte im Restaurant unwissend die gro\u00dfe Portion <em>Chaulafan<\/em> und besuche die Thermen etwas au\u00dferhalb der Stadt. Dann hei\u00dft es auch f\u00fcr mich \u201eadi\u00f3s\u201c, und ich setze mich in den Bus zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter hei\u00dft es schon wieder \u201ebuen viaje!\u201c &#8211; doch vorher h\u00f6ren wir (Hannah, Caro und Konrad sind auch wieder im Guasmo) noch ein Konzert des Jugendsinfonieorchesters von Guayaquil (mein Sch\u00fcler Pa\u00fal spielt mit) und holen Ma\u00efa, die die letzten drei Wochen in USA und Pakistan verbracht hat, von Flughafen ab. Jetzt steht das n\u00e4chste gro\u00dfe Abenteuer an: Gemeinsam mit den Freiwilligen aus Playas und Ol\u00f3n geht es in den Dschungel \u2013 <em>la selva<\/em> ruft.<\/p>\n<p>Das erste \u201eAbenteuer\u201c wird es, die Anfahrt zu \u00fcberstehen. Zw\u00f6lf Stunden Bus, mit dem Taxi zum Fluss, zehn weitere Stunden mit dem Boot. Das ist genauso anstrengend, wie es sich anh\u00f6rt. Mit dem Bus fahren wir nach Coca, von wo es weitergeht nach Nuevo Rocafuerte. Dort beziehen wir ein Hostel und schlafen erst einmal. Den Schlaf haben wir bitter n\u00f6tig, denn am n\u00e4chsten Tag geht es um sechs Uhr fr\u00fch richtig los \u2013 wir tauschen unsere Schuhe gegen Gummistiefel ein und steigen in das Boot von Fernando, unserem F\u00fchrer, mit dem wir die n\u00e4chsten drei Tage verbringen werden. Mit in der Gruppen sind noch zwei Frauen aus Frankreich beziehungsweise Belgien, die sich uns kurzfristig angeschlossen haben. Das ist uns nicht unrecht \u2013 denn so wird es f\u00fcr jeden etwas billiger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=739\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-739\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060191-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060191-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060191-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060191-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=740\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-740\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060209-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060209-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060209-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060209-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit dem Boot fahren wir in den Nationalpark <em>Yasun\u00ed<\/em> \u2013 so hei\u00dft der gr\u00f6\u00dfte Nationalpark Ecuadors. Anhand einer Karte erkl\u00e4rt uns Fernando, wo wir uns in den n\u00e4chsten Tagen bewegen werden \u2013 und wo eher nicht, weil uns dort Eingeborene mit Speeren durchbohren w\u00fcrden. Wir machen uns also auf zur ersten Wanderung und staunen \u00fcber die vielen Eindr\u00fccke des Urwalds. Nach einer Weile beginnt es zu regnen \u2013 das Gef\u00fchl, trocken zu sein, werden wir innerhalb der n\u00e4chsten Tage fast vergessen. Sp\u00e4ter fahren wir zu unserem Camp, das aus einem \u00fcberdachten Tisch mit einer Art K\u00fcche und drei Zelten besteht, in denen wir schlafen werden. Dort essen wir zu Mittag, dann geht es aufs Erkundungstour mit dem Boot durch die Lagune. Wir sehen viele verschiedene Vogelarten, Affen \u2013 und f\u00fcr einen Sekundenbruchteil auch einen rosafarbenen Delfin aus dem Wasser aufblitzen. Wir glauben Fernando nur zu gern, wenn er uns erz\u00e4hlt, dass es im Amazonasgebiet eine Artenvielfalt gibt wie sonst fast nirgendwo\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=741\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-741\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/342-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/342-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/342-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/342-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/342.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=742\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-742\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060202-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060202-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060202-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060202-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag brechen wir um f\u00fcnf Uhr fr\u00fch zu einem anderen Geheimplatz auf, wo wir Papageien beobachten wollen. Da es aber regnet wie aus K\u00fcbeln, kommen die Papageien nicht \u2013 f\u00fcr uns ergibt sich dadurch immerhin sp\u00e4ter am Tag die M\u00f6glichkeit einer Matschwanderung. Jeder einen langen Stock in der Hand, folgen wir Fernando durch den Sumpf und balancieren dabei auf Baumst\u00fcmpfen und \u00c4sten, um nicht im Matsch einzusinken. An einigen Stellen stecken wir den Stock in den Sumpf \u2013 und werden nur noch vorsichtiger, als wir sehen, wie tief er einsinkt. Zum Gl\u00fcck kommen wir alle wohlbehalten wieder an und gehen zur n\u00e4chsten Aktivit\u00e4t des Tages \u00fcber: Piranhafischen. Das h\u00f6rt sich spektakul\u00e4rer an, als es ist \u2013 vor allem, weil die kleinen Biester so schlau sind, sich den K\u00f6der von der Angel zu holen, ohne selber draufzugehen. Wir versenken gef\u00fchlt einen riesigen Berg K\u00f6der im Wasser, ziehen aber kaum etwas hinaus. Hannah ist die einzige, der das Kunstst\u00fcck gelingt \u2013 ihre Panik beim Herausziehen des Fisches ist sehr unterhaltsam und entsch\u00e4digt uns anderen f\u00fcr unsere ergebnislose Geduld \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=743\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-743\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/318-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/318-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/318-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/318.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=744\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-744\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/376-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/376-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/376-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/376.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=749\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-749\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060218b-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060218b-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060218b-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dass der Dschungel nicht ungef\u00e4hrlich ist, wird deutlich, als uns Fernando zum wiederholten Male ermahnt, die Zelte gut zu schlie\u00dfen und am n\u00e4chsten Morgen die Schuhe zu \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 er erz\u00e4hlt ein paar Horrorgeschichten von Touristenbegegnungen mit Taranteln und \u00e4hnlichen. Wie zur Unterstreichung macht er eine Nachtwanderung mit uns, bei der er uns zeigt, welche Tiere und Pflanzen uns t\u00f6ten oder andere unangenehme Dinge tun k\u00f6nnten. Wie zuf\u00e4llig sehen wir sogar die giftigste Schlange des Dschungels, nur ein paar Meter von den Zelten entfernt\u2026 Nicht alle k\u00f6nnen in dieser Nacht gut schlafen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=747\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-747\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060259-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060259-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060259-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=748\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-748\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060292-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"367\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060292-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060292-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/P1060292-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 367px) 100vw, 367px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am dritten Tag geht es wieder fr\u00fch raus, Papageien beobachten. Diesmal haben wir Gl\u00fcck und sehen viele Farbtupfer im Baum. Danach fahren wir in ein Indigenen-Dorf, das so ein bisschen wie ein \u201eliving museum\u201c funktioniert \u2013 wir helfen bei der traditionellen Herstellung von <em>Pan de Yucca<\/em>, einem Fladen aus Yucca, und k\u00f6nnen hinterher unsere Arbeit probieren. Jetzt wei\u00df ich, wie ich mich ern\u00e4hren kann, wenn ich mal im Dschungel verlorengehe! \ud83d\ude09<\/p>\n<p>\u00dcber die R\u00fcckfahrt m\u00f6chte ich nicht viele Worte verlieren, nur so viel: Sie ist noch anstrengender als die Hinfahrt, warum auch immer. In Guayaquil habe ich ein paar Tage Verschnaufpause, lerne unter anderem die neue franz\u00f6sische Freiwillige Cyrielle kennen, bevor ich am Freitag auch schon wieder mit \u201ebuen viaje\u201c verabschiedet werde \u2013 gemeinsam mit Ma\u00efa breche ich auf Richtung K\u00fcste. Diese knapp zweiw\u00f6chige Reise ist schnell erz\u00e4hlt: Wir verbringen ein paar Tage in Ol\u00f3n, wo wir Nesta und die dortigen Freiwilligen treffen sowie an einem Abend ins sagenumwobene Monta\u00f1ita (das ist die Partystadt Ecuadors) gehen, und fahren dann \u00fcber Chone und Esmeraldas nach Mompiche. Ungl\u00fccklicherweise wird erst Ma\u00efa krank, dann stecke ich mich an \u2013 einen Gro\u00dfteil der Reise verbringen wir also mit Schal und Decke im Bett. In Mompiche wollen wir \u00fcbrigens erst ins <em>Techo Rojo<\/em> \u2013 doch dort angekommen m\u00fcssen wir feststellen, dass das Meer einen Teil des ehemaligen Hostels zerst\u00f6rt hat. Trotz Einsturzgefahr betreten wir die Zimmer, in denen ich vor drei Monaten noch mit Vincent geschlafen habe. Copy treffe ich zuf\u00e4lligerweise sp\u00e4ter in Mompiche \u2013 und kann mich deutlich besser mit ihm auf Spanisch unterhalten als beim letzten Mal.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=750\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-750\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0146-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0146-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0146-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0146-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=751\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-751\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0267-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0267-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0267-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/IMG_0267-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 5. Februar geht es wieder zur\u00fcck nach Guayaquil, wo wir Ma\u00efas Gep\u00e4ck abholen, da sie im n\u00e4chsten Monat f\u00fcr eine Organisation namens <em>Kasa de Colores<\/em> in Quito arbeiten wird. Am 8. Februar kommen wir in der ecuadorianischen Hauptstadt an und werden von angenehmer K\u00fchle empfangen. In Quito scheint vormittags meistens die Sonne, am Nachmittag f\u00e4ngt es dann zu regnen an und nachts ist es richtig kalt. Wir machen uns gleich auf in die Altstadt und staunen \u00fcber die sch\u00f6nen <em>Plazas<\/em> und <em>Iglesias<\/em>. Auch die Neustadt von Quito hat einiges zu bieten, aber weil wir nicht so die Partyg\u00e4nger sind, verbringen wir dort nur einen Abend. Am Sonntag besuchen wir das <em>Museo de la ciudad<\/em> und die <em>Bas\u00edlica Voto Nacional<\/em>. Die Stadt gef\u00e4llt uns insgesamt viel besser als Guayaquil \u2013 man hat zum Beispiel von \u00fcberall einen tollen Ausblick entweder auf das Tal oder die Berge. Auch f\u00fchlt sich die Stadt nicht so zusammengedr\u00e4ngt an, die Atmosph\u00e4re ist irgendwie freier. Ein bisschen beneide ich Ma\u00efa schon, dass sie hier arbeiten darf\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=752\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-752\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/537-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/537-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/537-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/537-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/537.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/?attachment_id=753\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-753\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/628-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/628-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/628-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/628-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/robinwaldenburg\/wp-content\/uploads\/sites\/37\/2019\/02\/628.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am letzten Tag fahren wir noch mit dem <em>Telef\u00e9rico<\/em>, einer Gondel, auf den Berg Pichincha im Westen der Stadt. In 20 Minuten geht es auf etwa 4000 Meter \u00fcber n. N. \u2013 von oben kann man auf die ganze Stadt hinunterblicken. Allerdings ist es auch, pardon, saukalt, weswegen wir die Aussicht nicht zu lange genie\u00dfen. Am Abend bringe ich Ma\u00efa noch zu <em>Kasa de Colores<\/em> in den Stadtteil Gu\u00e1pulo, wo sie am Vortag schon eine Einf\u00fchrung bekommen hat und wir bei der Gartenarbeit geholfen haben. Dann hei\u00dft es f\u00fcr mich wieder Abschiednehmen, denn in Guayaquil erwartet mich der n\u00e4chste Prozess \u2013 bald ist wieder Arbeit angesagt. Fr\u00fch am Morgen des 13. Februars komme ich an, und damit endet meine vorerst letzte Reise. Nun ja, zumindest letzte Reise im Februar \u2013 denn mit der Erkundung von Ecuador bin ich noch lange nicht fertig.<\/p>\n<p>Der neue Prozess beginnt am Montag, schon jetzt bereiten wir die Musikschule daf\u00fcr vor. Dort werde ich dann bis April wieder als Musiklehrer arbeiten \u2013 und danach wird es wieder hei\u00dfen: \u201eBuen viaje!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a1Buen viaje! &#8211; Gute Reise! Noch nie habe ich diesen Satz so oft geh\u00f6rt wie in den letzten Wochen. 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