{"id":88,"date":"2015-11-04T06:04:53","date_gmt":"2015-11-04T05:04:53","guid":{"rendered":"http:\/\/nicklas.musikerohnegrenzen.de\/?p=88"},"modified":"2015-11-04T06:04:53","modified_gmt":"2015-11-04T05:04:53","slug":"endlich-18-oder-der-vielfaeltigste-geburtstag-meines-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/2015\/11\/04\/endlich-18-oder-der-vielfaeltigste-geburtstag-meines-lebens\/","title":{"rendered":"Endlich 18 &#8211; Oder: Der wohl vielf\u00e4ltigste Geburtstag meines Lebens"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\">Hallo Zusammen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\">Besser sp\u00e4t als nie hier die Zusammenfassung des Besuches meiner deutschen Familie und unserer Ecuador-Reise vom 17.-25. Oktober. Es ist dieses mal etwas l\u00e4nger geworden, was schlicht daran liegt, dass wir so wahnsinnig viel erlebt haben und ich mich schwer darin tue, Erlebnisse wegzulassen&#8230; Ich habe aber kleine Zwischen\u00fcberschiften benutzt, um es etwas \u00fcbersichtlicher zu gestalten. Der faule Leser picke sich also einfach das raus, was ihn am meisten interessiert!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\">Am Donnerstag, dem 15. kamen jedenfalls abends meine Mutter und mein Bruder in Guayaquil an und die darauf folgende Woche sind wir zu dritt durch das Land gereist und haben uns die Anden und den Dschungel angeguckt. Und den folgenden Montag haben wir dann zusammen mit ecuadorianischer und deutscher Familie meinen 18. Geburtstag gefeiert!<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify\" align=\"left\"><i>Donnerstag &#8211; Freitag: Guayaquil<\/i><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\">Doch immer der Reihe nach &#8211; fangen wir doch mit der Ankunft der beiden am Donnerstagabend an: Ganz sch\u00f6n aufgeregt und voller Vorfreude habe ich sie zusammen mit Marcos, einem Taxifahrer aus dem Guasmo am Flughafen abgeholt. Nach einem sehr fr\u00f6hlichen Wiedersehen ging es dann zusammen zum Haus von Alvaro, in dessen Familie sie die Zeit hier im Guasmo verbringen durften. M\u00fcde und platt von dem langen Flug wurden sie von einem leckeren Reisteller mit Menestra (Linseneintopf) erwartet und schlugen sich tapfer, sich die Namen der vielen ihnen vorgestellten Familienmitglieder zu merken. Ich bin im Nachhinein echt froh, dass sie in dieser Familie unterkommen konnten, weil diese wirklich super gastfreundlich und nett war.<\/p>\n<div id=\"attachment_90\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5458.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-90\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-90\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5458-449x304.jpg\" alt=\"Buenas Dias! Das erste ecuadorianische Fr\u00fchst\u00fcck...\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-90\" class=\"wp-caption-text\">Buenas Dias! Das erste ecuadorianische Fr\u00fchst\u00fcck in der Familie&#8230;<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\">Irgendwann wurden die beiden dann jedenfalls in ihr eigens Zimmerchen \u201eentlassen\u201c und durften das erste mal unter ecuadorianischem Himmel (oder besser gesagt: unter ecuadorianischem Wellblech) schlafen. Ich glaube das war wirklich ein ganz sch\u00f6ner Kulturschock, abends und mit der lange Reise in den Knochen in dieser, f\u00fcr deutsche Begriffe \u00e4rmlichen und \u00fcberf\u00fcllten H\u00fctte (ungef\u00e4hr 12 Familienmitglieder) anzukommen. Als die beiden mir sp\u00e4ter von diesem ersten Eindruck berichteten, habe ich gemerkt, wie sehr ich mich schon an die Umst\u00e4nde hier gew\u00f6hnt habe und wie relativ die Sichtweisen doch sind. Aber wie gesagt, nach so einer langen Reise braucht man nat\u00fcrlich auch einfach etwas Zeit zum Ankommen und als ich die beiden am n\u00e4chsten Tag abholte, hatten sie sich in der Familie schon etwas eingelebt und sogar einen logistischen Ablauf eingerichtet, um ihre zwei Koffer in dem winzigen Zimmer \u00f6ffnen und benutzen zu k\u00f6nnen. Das nennt man mal Anpassungsf\u00e4higkeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Den Freitag verbrachten wir dann zusammen mit meinem Gastbruder Israel im Guayaquiler Zentrum und schauten uns die wenigen Sehensw\u00fcrdigkeiten an, die es dort zu sehen gibt: Die Uferpromenade \u201eMalec\u00f3n 2000\u201c, den \u201eParque de Iguanas\u201c, wo man auf Du-und-Du mit Echsen und Schildk\u00f6ten gehen kann und das auf einem H\u00fcgel gelegene sch\u00f6ne Fischerviertel \u201eLas Pe<span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">\u00f1as\u201c, von wo man einen tollen Ausblick \u00fcber die ganze Stadt hat. Und viel mehr Programm brauchten wir dann auch <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">gar <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">nicht, weil die vielen neuen Eindr\u00fccke in dem so fremden Land schon ihre Zeit brauchten, um verarbeitet zu werden&#8230; <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Beziehungsweise, wichtige <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">und nicht zu vergessene <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Programmpunkte waren nat\u00fcrlich noch die kulinarischer Art: <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">F<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">risches \u201eAgua de Coco\u201c vom Stra\u00dfenverk\u00e4ufer im Guasmo, Papayas, Bananen, eine oder zwei Emp<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">a<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">nadas beim besten Emp<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">a<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">nadaverk\u00e4ufer von Guayaquil, Fruchts\u00e4fte, Patacones (frittierte Kochbananen) und was wei<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">\u00df<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> ich noch alles&#8230; Das volle Ecuadorianische Programm eben \ud83d\ude42<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_91\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5518.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-91\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-91\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5518-449x304.jpg\" alt=\"Sonnenuntergang \u00fcber dem Guasmo - und meine Mama ist dabei! :-)\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-91\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang \u00fcber dem Guasmo &#8211; und meine Mama ist dabei! \ud83d\ude42<\/p><\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><i><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">S<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">amstag \u2013 Montag: Quito<\/span><\/i><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">G<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">ut gest\u00e4rkt und voller Vorfreude auf die ereignisreiche Woche ging unsere Ecuador-Reise dann am darauffolgenden Samstag mit dem Flug nach Quito los. Und schon die Fahrt zum Flughafen gestaltete sich als sehr ereignisreich (oder man k\u00f6nnte auch sagen: ziemlich stressig), da unser Taxichauffeur Marcos sich ganz in ecuadorianischer Manier um etwa eine Stunde versp\u00e4tete. Gut, dass wir das schon einkalkuliert hatten, auch wenn diese Versp\u00e4tung wirklich extrem war! Als er aber dann endlich in letzter Minute am Haus von Alvaro ankam und seinen Wagen wendete, ging just der Motor kaputt und er konnte keinen Gang mehr einlegen. W\u00e4re ja auch zu sch\u00f6n gewesen! So jedenfalls boten wir drei Deutsche<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">n<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> wohl einen sehr lustigen Anblick f\u00fcr die Leute im Guasmo, als wir mit Sack und Pack zur Hauptstra\u00dfe rannten um uns dort ein anderes Taxi zu nehmen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Langer Rede, kurzer Sinn: Das Flugzeug nach Quito haben wir noch gerade so bekommen und konnten dann auf dem kurzen, angenehmen Flug sogar einen kurzen Blick auf den aschespeienden Vulkan Cotopaxi erhaschen! Faszinierend war ausserdem, dass sich der Flieger fast ausschlie\u00dflich im Steigflug befand, weil wir in kurzer Zeit vom auf Meeresspiegel liegenden Guayaquil auf die mit ca. 3000 Meter h\u00f6chste Hauptstadt der Welt reisten. Das hatte auch zur Folge, dass uns in Quito oft schon nach ein bisschen laufen oder auch beim Treppensteigen schnell die Luft ausging, weil sie dort so d\u00fcnn ist. Und weil uns das noch nicht genug war und auch weil man von dort einfach einen super Ausblick \u00fcber die ganze Stadt hat, ging es dann schon am n\u00e4chsten Morgen mit der Seilbahn noch ein St\u00fcckchen h\u00f6her, auf den Hausberg \u201ePichincha\u201c. Nach einem kurzen, aber sehr erm\u00fcdenden Rundgang inklusive Lamastreicheln (nein, wir wurden zum Gl\u00fcck nicht angespuckt) und vielen Fotos von der sich ewig in einer Hochebende langziehenden Gro\u00dfstadt g\u00f6nnten wir uns dann in einem Caf\u00e9 einen Coca-Tee. Dieser wird aus den Bl\u00e4ttern der Coca-Pflanze hergestellt und soll auch gegen die H\u00f6henkrankheit helfen. Hat mich jedenfalls ein bisschen an gr\u00fcnen Tee erinnert und war tats\u00e4chlich sehr lecker! <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_92\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5562.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-92\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-92\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5562-449x304.jpg\" alt=\"Lamas unter sich!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-92\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcnf Lamas unter sich!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Den Rest des Tages verbrachten wir dann so, wie wir auch die Rest der Zeit in Quito \u201eohne\u201c Programm verbrachten: Bummeln durch die koloniale Altstadt (wo auch unser Hotel lag) mit ihren zahlreichen, zum Teil wahnsinnig prunkvollen spanischen Kirchen, sch\u00f6nen Pl\u00e4tzen, engen G\u00e4sschen und der ein oder anderen ecuadorianischen Leckerei in der alten Gasse \u201eLa Ronda\u201c. Dort fanden wir ein unter anderem ein Schokoladenkaffee, wo man eine Auswahl von Kakao aus verschiedenen Regionen Ecuadors probieren konnte. \u00c4hnlich wie bei einer Weinprobe probierten wir uns nat\u00fcrlich durch das ganze Angebot durch und lernten im Anschluss noch von einem nach Ecuador emigrierten Schweizer Chocolatier viel \u00fcber die Verarbeitung von Kakao und die Herstellung von Schokolade. Sehr interessant fand ich zum Beispiel, dass in Ecuador vor allem so genannter \u201eEdel\u201c-Kakao angebaut wird, dessen Frucht nicht gelb, sondern rot geerntet wird. Damit landet das Land zwar im weltweiten Kakaoexport \u201eerst\u201c auf Platz sieben <i>(Stand 2006)<\/i>, der Anteil des aus Ecuador stammenden Edelkakaos bel\u00e4uft sich daf\u00fcr aber auf ganze 60 Prozent. Und wenn man mal darauf achtet, auf vielen Edel-Schokoladen mit hohem Kakaogehalt findet man tats\u00e4chlich die Aufschrift \u201eMit ecuadorianischem Edel-Kakao\u201c. Schon wieder was neues gelernt!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_93\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5589.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-93\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-93\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5589-449x304.jpg\" alt=\"Kakao aus Esmeraldas, Manab\u00ed und Los R\u00edos\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-93\" class=\"wp-caption-text\">Kakao aus Esmeraldas, Manab\u00ed und Los R\u00edos<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Am n\u00e4chsten Tag folgte dann die Besichtigung des pulsierenden, von Backpackern und Nachtschw\u00e4rmern besuchten modernen Stadtviertels \u201eLa Mariscal\u201c, in dem es viele Kunstgalerien, h\u00fcbsche Stra\u00dfen und geschmackvolle Bars gibt. Durch die schiere H\u00f6he immer noch etwas in der Bewegungsfreiheit eingeschr\u00e4nkt, genossen wir es aber oft einfach, auf einer Parkbank auszuruhen und die vorbeilaufenden \u201eQuite\u00f1os\u201c oder sogar eine Partie der ecuadorianischen Volleyballversion \u201eEcuvolley\u201c zu beobachten. Am Abend vor der Abreise konnte ich dann noch etwas von meiner \u201eEcuador-to-do-Liste\u201c streichen: Einmal \u201eCuy\u201c, (Meerschweinchen) zu probieren! Und auch wenn das den ein oder anderen vielleicht abst\u00f6\u00dft: Mir hat es tats\u00e4chlich sehr geschmeckt, der Geschmack war einfach mal was neues!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_95\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5599.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-95\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-95\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5599-449x304.jpg\" alt=\"Wachabl\u00f6sung am Pr\u00e4sidentenpalast! Auch dabei war Staatspr\u00e4sident Rafael Correa, der oben auf dem Balkon stand\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-95\" class=\"wp-caption-text\">Wachabl\u00f6sung am Pr\u00e4sidentenpalast. Auch dabei war Staatspr\u00e4sident Rafael Correa, der oben auf dem Balkon stand<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_94\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5611.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-94\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-94\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5611-449x304.jpg\" alt=\"Und auch von oben sieht Quitos Altstadt sehr sch\u00f6n aus!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-94\" class=\"wp-caption-text\">Und auch von oben sieht Quitos Altstadt sehr sch\u00f6n aus!<\/p><\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"><i>Dienstag \u2013 Freitag: Oriente<\/i><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Und wie gesagt, an diesem Abend war die sch\u00f6ne Zeit in Quito dann nach drei Tagen auch schon wieder vorbei und es hie\u00df \u201eAuf in den Dschungel!\u201c. \u00dcber Nacht ging es per Bus in waghalsigen Man\u00f6vern \u00fcber enge Serpentinen von den Anden wieder runter auf 300 Meter in das riesige Dschungelbecken Ecuadors, den so genannten \u201eOriente\u201c. Im Kontenpunkt Lago Agrio, einer von der \u00d6lindustrie lebenden Kleinstadt, trafen wir auf unseren Guide, der uns dann per Bus und Boot in den Nationalpark \u201eCuayabeno\u201c brachte, wo wir in einer Lodge mitten im Regenwald drei N\u00e4chte verbrachten. Und diese war meiner Meinung nach wirklich die sch\u00f6nste und besonderste Zeit der ganzen Reise mit meiner Familie! Schon die zweist\u00fcndige Anreise im Boot auf dem riesigen Fluss zwischen den von riesigen B\u00e4umen, Palmen und Lianen ges\u00e4umten Ufern war ein einziger gro\u00dfer \u201eZwick-mich, daskanndochnichtwarsein\u201c-Moment. Man bekommt wirklich den Eindruck, man sieht den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht, so \u00fcppig und reichhaltig ist die Natur dort. <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_96\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5638.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-96\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-96\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_5638-449x304.jpg\" alt=\"Anreise auf dem R\u00edo Cuayabeno\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-96\" class=\"wp-caption-text\">Anreise auf dem R\u00edo Cuayabeno<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Abends angekommen in der ca. 20 Touristen fassenden Lodge ging das Programm dann direkt mit einer Nachtwanderung durch den Urwald los. Und schon am Eingang des kleinen, sich durch den Wald schl\u00e4ngelnden Pfades entdeckten wir prompt eine riesige Tarantel \u2013 wohlgemerkt hatten wir uns gerade mal 20 Meter von unseren Betten entfernt! Mit \u00e4hnlich beeindruckenden Erlebnissen und dem ein oder anderen \u00fcberdimensionalen Insekt im Kopf fiel ich danach m\u00fcde und zufrieden in eben dieses Bett und schlief, von der beeindruckenden Ger\u00e4uschkulisse des Regenwaldes umfangen in Sekundenschnelle ein&#8230; <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_97\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0858.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-97\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-97\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0858-449x304.jpg\" alt=\"Schon mal die Z\u00e4hne von einer Tarantel gesehen? :-)\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-97\" class=\"wp-caption-text\">Schon mal die Z\u00e4hne einer Tarantel gesehen? \ud83d\ude42<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">An den n\u00e4chsten zwei Tage standen f\u00fcr unsere kleine Reisegruppe dann verschiedene Kanu-Touren, Wanderungen durch den Wald oder andere Programmpunkte zu jeder Tageszeit an \u2013 alles unter der souver\u00e4nen F\u00fchrung unseres sehr guten und witzigen Guides Edwin. Er schlug uns bei brennender Mittagshitze umgefallene B\u00e4ume mit der Machete aus dem Weg, fand die winzigsten V\u00f6gel in entfernten Baumkronen und konnte selbst die skurilsten Ger\u00e4usche einem Tier zuordnen. Und erm\u00f6glichte damit uns \u201eunwissenden\u201c Touristen einen kleinen Einblick in die Pracht und Vielfalt des Regenwaldes. Wir konnten Affen, Flussdelfine, Schildkr\u00f6ten, Piranhas, Kaimane, Papageien, Geier, Tukane, Spinnen, Schmetterlinge, Fr\u00f6sche und jede Menge weitere Tiere in freier Wildbahn beobachten \u2013 was wirklich nochmal deutlich beeindruckender ist als im K\u00f6lner Zoo hinter einer Glasscheibe&#8230; Ich lasse an dieser Stelle am besten einfach mal die Bilder sprechen!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_98\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0593.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-98\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-98\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0593-449x304.jpg\" alt=\"Hat man einen Edwin dabei, ist auch ein umgefallener Baumstamm kein Hindernis!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-98\" class=\"wp-caption-text\">Hat man einen Edwin dabei, ist auch ein umgefallener Baumstamm kein Hindernis!<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0728.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-99 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0728-449x304.jpg\" alt=\"Umgebung der Lodge\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_100\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0653.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-100\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-100\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0653-449x304.jpg\" alt=\"Piranhaaaaaa!!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-100\" class=\"wp-caption-text\">Piranhaaaaaa!!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0736.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-101\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0736-449x304.jpg\" alt=\"IMG_0736\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_102\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0803.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-102\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-102\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0803-449x304.jpg\" alt=\"Insekt - oder vielleicht doch nur ein Blatt?!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-caption-text\">Insekt oder Blatt, das ist die Frage&#8230;<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_103\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0828.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-103\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-103\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0828-449x304.jpg\" alt=\"SKuriles Treffen - keiner der beiden versteht so recht, was passiert\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-103\" class=\"wp-caption-text\">Skuriles Treffen &#8211; keiner der beiden versteht so recht, was passiert<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Und obwohl der Tag meist schon um f\u00fcnf Uhr morgens mit einer Vogelbeobachtung anfing und erst sp\u00e4t abends mit einer Nachtwanderung endete, waren die vier Tage im Dschungel viel zu schnell um und schon ging es wieder zur\u00fcck in die H\u00f6he und K\u00e4lte der Anden \u2013 dieses Mal zum Gl\u00fcck bequem und schnell per Flugzeug&#8230; <\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"><i>Freitag \u2013 Sonntag: Otavalo<\/i><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Wir verbrachten die letzten zwei N\u00e4chte der Reise in der Kleinstadt Otavalo, die etwa zwei Autostunden n\u00f6rdlich von Quito mitten in den Bergen liegt. Dort kamen wir, mit dem Kopf noch halb im Regenwald h\u00e4ngend, abends an unserem Hostal an und wurden super lieb von den beiden Besitzern und einem sehr bequemen, aber kalten Zimmer empfangen (Heizungen gibt es in den Bergen irgendwie fast nie, daf\u00fcr aber drei dicke Schichten Bettdecke). In Erinnerung geblieben sind mir von dort vor allem die Menschen, die sich bis heute ihre Tracht behalten haben und fast alle Hut, Zopf (nat\u00fcrlich auch die M\u00e4nner) und einen traditionellen Poncho tragen. Und alle \u201eOtavale\u00f1os\u201c, die wir kennengelernt haben, waren ausserdem super freundlich und hilfsbereit, wie auch unser Hostalbesitzer, der beim Fr\u00fchst\u00fcck immer eifrig rannte, um uns reichlich Milch und Wasser nachzuschenken. Weil sie auch noch so klein sind, taufte mein Bruder die Bewohner von Otavalo liebevoll \u201eHobbits\u201c, was vielleicht eine ganz passable Vorstellung abgibt&#8230; Wir haben uns bei ihnen jedenfalls pudelwohl gef\u00fchlt!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_104\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0872.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-104\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-104\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0872-449x304.jpg\" alt=\"Auf dem Tiermarkt von Otavalo\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-104\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Tiermarkt von Otavalo<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Am Samstag gibt es in Otavalo dann noch den gr\u00f6\u00dften indigenen Markt S\u00fcdamerikas, das hei\u00dft alle Stra\u00dfen sind gef\u00fcllt von H\u00e4ndlern aus 55 Kommunen aus der Umgebung, die zu relativ billigen Preisen Alpakapullis, -decken , -schale und jede Menge andere feine Sachen verkaufen. Das Angebot ist wirklich reichhaltig und die Farben und Stoffe sehr sch\u00f6n, weshalb wir es nur im Schneckentempo von Stand zu Stand schafften und danach, um einige Textilien reicher und den ein oder anderen Dollar \u00e4rmer, zufrieden und m\u00fcde wieder ins Hostal zur\u00fcckkehrten. Nach einem erholsamen Mittagsschlaf besichtigten wir Nachmittags noch einen Wasserfall in der N\u00e4he und genossen abends dann die von Mais, Rind und Schwein dominierte K\u00fcche der Sierra. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0920.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-107 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_0920-449x304.jpg\" alt=\"Mit Panamahut!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_08821.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-108\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG_08821-449x304.jpg\" alt=\"IMG_0882\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Stilvoll und gut vor der Sonne gesch\u00fctzt, lie\u00dfen wir den Sonntagvormittag dann nochmal im Zentrum mit einem, am Vortag erworbenen Panamahut auf dem Kopf (die \u00fcbrigens tats\u00e4chlich aus Ecuador und nicht aus Panama stammen) ausklingen und genossen es ein letztes Mal, die sympathischen Bewohner und die Darbietung einer Salsa-Band auf dem Plaza Central zu beobachten. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Wie in eigentlich allen drei Orten, die wir w\u00e4hrend der Reise besuchten, h\u00e4tte man auch hier in Otavalo gut noch etwas mehr Zeit verbringen k\u00f6nnen, ohne Langeweile zu bekommen. Aber f\u00fcr einen kleinen Eindruck und jede Menge Mitbringsel haben die drei Tage nat\u00fcrlich allemal gereicht. Wenn ich jedenfalls irgendwann nochmal die Gelegenheit bekommen, statte ich der s\u00fc\u00dfen Kleinstadt und ihren Bewohnern bestimmt nochmal einen Besuch ab!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Und wie schon gesagt &#8211; schwupps war die Reise auch schon wieder vorbei und im Flugzeug ging es zur\u00fcck Richtung Guayaquil und Guasmo. Die Zeit ist schon faszinierend \u2013 einerseits war die Woche zwar schnell um, andererseits hat sie sich aber wie ein ganzer Monat angef\u00fchlt. Sie hat mir jedenfalls einmal mehr die Vielfalt, Sch\u00f6nheit und die Gegens\u00e4tze Ecuadors aufgezeigt und mir Lust gemacht, noch viel mehr von dem kleinen Land zu sehen! Auf jeden Fall eines der Highlights meines Aufenthaltes hier. <\/span><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"><i>Montag &#8211; Donnerstag: Guayaquil &amp; Playas<br \/>\n<\/i><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">A propos Highlight \u2013 noch so eines folgte schon am n\u00e4chsten Montag mit meinem Geburtstag, den ich hier zusammen mit deutscher und ecuadorianischer Familie feiern durfte! Das war wirklich etwas sehr besonderes, dass diese zwei Welten gerade an meinem Geburtstag aufeinandertrafen und er wird mir deshalb wohl auch immer in Erinnerung bleiben. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Den Vormittag verbrachten wir entspannt im Tierpark \u201eParque Hist\u00f3rico\u201c und Nachmittags gab es im Zentrum dann sogar einen Geburtstagskuchen mit Kaffee \u2013 so hohe Anspr\u00fcche h\u00e4tte ich hier in Ecuador ja eigentlich gar nicht gehabt! Anders als erwartet wurde ich mit meinem Kopf aber nicht in die Torte gedr\u00fcckt, wie es hier eigentlich Tradition ist. Die einzige Tradition, die von den Ecuadorianern daf\u00fcr aber umso deftiger ausgekostet wurde, waren die 18 Geburstagsschl\u00e4ge, die mir (nat\u00fcrlich wohlwissend in Abwesenheit meiner deutschen Mama) mit einem G\u00fcrtel verabreicht wurden. Ich frage mich echt, was der tiefere Sinn dieser Prozedur ist aber ich habe sie nat\u00fcrlich klaglos \u00fcber mich ergehen lassen&#8230; <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">So oder so, ich habe es \u00fcberlebt und konnte so auch die abendliche kleine Fiesta sehr genie\u00dfen. Die Ecuadorianer durften deutsches \u201eSpaten\u201c-Bier kosten, was mein Bruder aus Deutschland mitgebracht hatte und im Gegenzug lernten er und meine Mutter ihre ersten Salsaschitte. Das nenne ich mal V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung! <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Die n\u00e4chsten zwei Tage verbrachte ich dann wieder ganz normal im Guasmo, w\u00e4hrend sich meine Mutter und mein Bruder die K\u00fcste Ecuadors in der Kleinstadt \u201ePlayas\u201c anschauten und noch etwas entspannten, bevor am Donnerstag ihr Flug zur\u00fcck ging. Am Mittwoch Abend stand noch eine Gesangs-Masterclass an, die meine Mutter in der Musikschule gab und die sehr zahlreich besucht und angenommen wurde. Es war f\u00fcr mich eine interessante Erfahrung, die Anweisungen meiner Mutter f\u00fcr die Ecuadorianer auf Spanisch zu \u00fcbersetzen&#8230; <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Den letzten Tag der beiden verbrachten wir dann zusammen mit Krokodil-Beobachtung, Spazieren und noch ein wenig plaudern auf der \u201eIsla Santay\u201c, einem Naturschutzgebiet in der N\u00e4he Guayaquils, bevor es Abends dann wieder gen Heimat ging. Es war alles in allem wirklich eine tolle Zeit mit ihnen und ein gutes Gef\u00fchl, etwas von \u201emeinem\u201c Ecuador mit jemandem so vertrautes zu teilen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_120\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG-20151029-WA0005.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-120\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-120\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/11\/IMG-20151029-WA0005-449x304.jpg\" alt=\"Ama la vida! - Liebe das Leben!\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-120\" class=\"wp-caption-text\">Ama la vida! &#8211; Liebe das Leben!<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">So, und jetzt habe ich ein kleines St\u00fcck von diesem kleine St\u00fcck auch noch mit euch Lesern geteilt! (auch wenn dieser Eintrag irgendwie nicht gerade \u201eklein\u201c war). Hut ab f\u00fcr alle, die es bis hier geschafft haben und vielen Dank f\u00fcrs Mitverfolgen, ich melde mich bald wieder mit neuen Abenteuern, ob aus dem Guasmo oder von einer Reise. Bis dahin!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Nicklas<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Zusammen! Besser sp\u00e4t als nie hier die Zusammenfassung des Besuches meiner deutschen Familie und unserer Ecuador-Reise vom 17.-25. Oktober. Es ist dieses mal etwas l\u00e4nger geworden, was schlicht daran liegt, dass wir so wahnsinnig viel erlebt haben und ich mich schwer darin tue, Erlebnisse wegzulassen&#8230; Ich habe aber kleine Zwischen\u00fcberschiften benutzt, um es etwas<a class=\"read-more \" href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/2015\/11\/04\/endlich-18-oder-der-vielfaeltigste-geburtstag-meines-lebens\/\" title=\"Read More\"> <span class=\"button default\">Read More<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}