{"id":38,"date":"2015-08-29T19:44:47","date_gmt":"2015-08-29T17:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/nicklas.musikerohnegrenzen.de\/?p=38"},"modified":"2015-08-29T19:44:47","modified_gmt":"2015-08-29T17:44:47","slug":"die-reise-zur-mitte-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/2015\/08\/29\/die-reise-zur-mitte-der-welt\/","title":{"rendered":"Die Reise zur &#8222;Mitte der Welt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Hallo zusammen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und weiter geht es mit einer neuen Episode des Nickolas-en-Ecuador Abenteuers! Heute auf dem Plan: Die Reise nach Quito, die Haupstadt Ecuadors. Die Reise begann am Sonntag Abend, nachdem am Samstagabend noch ein sehr sch\u00f6nes gemeinsames Abendessen zum Geburtstag der Musikschule stattgefunden hatte. Es wurde viel musiziert und wir hatten viel Spa\u00df beim Tanzen und der anschlie\u00dfenden Fiesta. Richtig gut war in meinen Augen der Auftritt der Jazzband \u201eGu\u00e1jazz\u201c, die Standards wie \u201eFreddie Freeloader\u201c, \u201eCantaloupe Island\u201c und \u201eSummer Samba\u201c spielten. Es ist wirklich toll, hier im Guasmo als Musiker zu sein, weil das musikalische Niveau bereits sehr hoch ist und sich nicht nur auf Interpretationen von \u201eFreude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken\u201c oder \u201eDoktor Faustulus Faustjux\u201c beschr\u00e4nkt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dem wenigen Schlaf, den wir demzufolge am Samstag bekamen, war es zu schulden, dass die Nachtreise im Bus nach Quito am Sonntag einigerma\u00dfen schnell und angenehm verlief und wir noch den ganzen Montag vor uns hatten, als wir in Quito ankamen. Wir konnten bei Diego, einem ehemaligen Ecuadorianischen Freiwilligen der Musikschule wohnen und er war es auch, der uns die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt zeigte und uns mit seinem Auto von A nach B brachte. Wir haben uns wirklich sehr wohl und willkommen bei ihm und seiner Familie gef\u00fchlt! Diegos Familie wohnt in sehr guten Verh\u00e4ltnissen in einem Haus in einem entfernten Bezirk der Stadt und um in sein Viertel zu gelangen, muss man einen Wachposten mit Schranke passieren. Und was war das f\u00fcr ein Paradies, als wir morgens bei ihm ankamen und ein Fr\u00fchst\u00fcck mit Brot (!), M\u00fcsli (!!) und echtem Kaffee (!!!) f\u00fcr uns aufgetischt wurde. \u00dcberhaupt f\u00fchlte sich alles in Diegos Haus sehr europ\u00e4isch und unseren Lebensverh\u00e4ltnissen in Deutschland vergleichbar an. Das war einerseits sehr angenehm und auch etwas erholsam, andererseits bin ich aber auch froh meine f\u00fcnf Monate im Guasmo zu verbringen und mal wirklich andere Verh\u00e4ltnisse als die Gewohnten aus Deutschland kennenzulernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber wie gesagt, die Zeit in Quito war auch sehr erholsam: Der erste Programmpunkt am Montag waren die \u201eAguas Calientes\u201c (hei\u00dfe Quellen) in den Bergen \u00f6stlich von Quito, die durch die vulkanischen Aktivit\u00e4ten erhitzt aus der Erde kommen. Angenehm erholt und durch eine superleckere, frische Forelle gest\u00e4rkt, verbrachten wir den Rest des Tages mit Filmgucken und einem leckeren Abendessen bei Diegos Oma. Besonders fasziniert hat mich bei ihr die Geschichte ihres Vaters, der aus \u00d6sterreich vor den Nazis nach Ecuador floh und sich dort ein neues Leben aufgebaut hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_40\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMAG2018.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-40\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-40\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMAG2018-449x304.jpg\" alt=\"Fast wie die Alpen: Entspannung pur in den Bergen um Quito\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-40\" class=\"wp-caption-text\">Nein, wir waren nicht in den Alpen! Entspannung pur in den Bergen um Quito<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Am darauffolgenden Dienstag fuhren wir dann mit einer Seilbahn auf den Pichincha, einen der zahlreichen Aussichtsberge Quitos und wanderten dort noch ein paar Meter. F\u00fcr mich war die kalte H\u00f6henluft und das viele Gr\u00fcn in der Natur sehr angenehm und ein angenehmer Kontrast zum hei\u00dfen, trockenen Guayaquil. Neben einer grandiosen Aussicht \u00fcber Quito, das sich \u00fcber ein langgezogenes Tal erstreckt, konnten wir sogar den Vulkan Cotopaxi beobachten, der gerade wieder aktiv wird und Massen an Asche aus seinem Krater ausst\u00f6\u00dft. Der Anblick war wirklich faszinierend und erschreckend zugleich, zumal sich der Vulkan gerade mal eine Autostunde von Quito entfernt befindet. Diegos Familie hatte f\u00fcr den Notfall schon Wasser im Vorratsraum gebunkert und das Radio war meistens bestimmt von den neusten Aktivit\u00e4ten des Cotopaxi.<\/p>\n<div id=\"attachment_41\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_0004.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-41\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-41\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_0004-449x304.jpg\" alt=\"Aschewolken steigen aus dem Cotopotaxi hervor - keine Sorge, das ist ziemlich rangezoomt ;-)\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-41\" class=\"wp-caption-text\">Aschewolken steigen aus dem Cotopotaxi hervor &#8211; keine Sorge, das ist ziemlich rangezoomt \ud83d\ude09<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Unser Programm wurde dadurch zum Gl\u00fcck nicht beeinflusst und so verbrachten wir noch einen tollen Nachmittag mit der Besichtigung der sch\u00f6nen kolonialen Altstadt, der Kathedrale und eines weiteren Aussichtsh\u00fcgel, von dem wir in der D\u00e4mmerung einen Blick \u00fcber das erleuchtet Quito hatten. <span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">\u00a1Qu\u00e9 bonito!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_42\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_0022.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-42\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-42\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_0022-449x304.jpg\" alt=\"So einen Blick hat man sonst nur vom Flugzeug: Quito bei Nacht\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-42\" class=\"wp-caption-text\">So einen Blick hat man sonst nur vom Flugzeug: Quito bei Nacht<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Auf eine lustige Nacht in einer Kneipe, wo Freunde von Diego ihr eigenes Bier brauten (fast so gut wie ein deutsches, kam aber nat\u00fcrlich nicht an ein K\u00f6lsch ran) und bei einer Freundin von Diego <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">folgte<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> am Dienstag dann <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">die Besichtigung weiterer<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> obligatorischen Sehensw\u00fcrdigkeiten <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">in und um Quito. <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Los ging es mit der<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> \u201eMitad del Mundo\u201c (Mitte der Welt), wo man sich auf die \u00c4quatorlinie stellen kann und die den Ort markiert, an dem zum ersten Mal der \u00c4quator markiert wurde. Anscheinend war das damals aber noch nicht so genau, weshalb der eigentliche \u00c4quator 240 Meter weiter n\u00f6rdlich liegt. Aber f\u00fcr die Touristen (inklusive mir) <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">ist <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">die gelbe Linie <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">exakt genug<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">, um ein paar Fotos vom \u00c4quator zu schie\u00dfen&#8230; <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Weiterer Programmpunkt war der Markt in Quito, wo man super bequeme Alpakapullis, Hosen und andere<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">n<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> Inka<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">krams<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\"> kaufen kann. Gut gew\u00e4rmt durch einen solchen Pulli ging es dann Abends schon wieder auf die Reise zur\u00fcck nach Guayaquil. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">R\u00fcckblickend hat sich die Reise nach Quito wirklich wie ein kleiner Kurzurlaub angef\u00fchlt und war sehr erholsam f\u00fcr mich. Die H\u00f6he, das k\u00fchle Klima, die Ruhe in Diegos Haus und das leckere Essen waren eine angenehme Abwechslung zum Gusamo und jetzt ist es aber auch sch\u00f6n, wieder hier zu sein und Unterricht zu geben! <\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Damit werde ich die n\u00e4chsten Tage dann wohl auch noch besch\u00e4ftigt sein, also mal schauen, worum es im n\u00e4chsten Blog gehen wird. <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_43\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9927.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-43\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-43\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9927-449x304.jpg\" alt=\"Das &quot;Team-Quit&quot;: Unser Gastgeber Diego, die drei Freiwilligen Josy, Annika und Robert und meine Wenigkeit\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-43\" class=\"wp-caption-text\">Das &#8222;Team-Quito&#8220;: Unser Gastgeber Diego, die drei Freiwilligen Josy, Annika und Robert und meine Wenigkeit<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Ich freue mich schon drauf, was bis dahin so alles passieren wird! <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Bis zum n\u00e4chsten mal,<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">Nicklas<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif\">P.S.: Sollte jemand nicht genug von Lateinamerika-Abenteuern bekommen, kann er ja mal auf dem Blog von Karla vorbeischauen: karlafromtheworld.blogspot.com Sie ist gerade auf freiwilliger Mission in Kolumbien und berichtet \u00fcber das Dorfleben in den Bergen. Sehr zu empfehlen!<\/span><\/p>\n<div id=\"dc_vk_code\" style=\"text-align: justify\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! Und weiter geht es mit einer neuen Episode des Nickolas-en-Ecuador Abenteuers! Heute auf dem Plan: Die Reise nach Quito, die Haupstadt Ecuadors. Die Reise begann am Sonntag Abend, nachdem am Samstagabend noch ein sehr sch\u00f6nes gemeinsames Abendessen zum Geburtstag der Musikschule stattgefunden hatte. 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