{"id":31,"date":"2015-08-21T19:28:45","date_gmt":"2015-08-21T17:28:45","guid":{"rendered":"http:\/\/nicklas.musikerohnegrenzen.de\/?p=31"},"modified":"2015-08-21T19:28:45","modified_gmt":"2015-08-21T17:28:45","slug":"kurzurlaub-klavierunterricht-und-kaffee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/2015\/08\/21\/kurzurlaub-klavierunterricht-und-kaffee\/","title":{"rendered":"Kurzurlaub, Klavierunterricht und Kaffee"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Hallo ihr Lieben!<\/p>\n<p align=\"justify\">Schon wieder ist es so weit und mir stellt sich die Frage: Was ist in der Woche seit dem letzten Blogeintrag so alles passiert? Eigentlich gar nicht so viel denke ich mir und wundere mich, dass es schon wieder Donnerstag ist, die Zeit fliegt hier wirklich geradezu an mir vorbei&#8230; Letztendlich ist nat\u00fcrlich doch einiges passiert, das versuche ich jetzt mal hier zusammenzufassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_34\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMAG1970.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-34\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-34\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMAG1970-449x304.jpg\" alt=\"D\u00e4mmerung im Guasmo: Von der Musikschule hat man einen ph\u00e4nomenalen Blick\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-34\" class=\"wp-caption-text\">D\u00e4mmerung im Guasmo: Von der Musikschule hat man einen ph\u00e4nomenalen Blick<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Also, am Wochenende war ich zusammen mit anderen Freiwilligen und meinem Gastbruder in dem kleinen St\u00e4dtchen Playas am Pazifik und traf dort wieder auf meinen Cousin und seine Freundin. Die Stadt ist ziemlich touristisch und eher weniger sch\u00f6n \u2013 man sieht vor allem Guayaquiler, die den nahegelegenen Strand f\u00fcr einen Kurzurlaub besuchen. Der volle Strand und die vielen touristischen M\u00e4gen haben aber den Vorteil, dass es am Strand ein breites Angebot an leckeren ecuadorianischen und s\u00fcdamerikanischen Leckereien gibt: Empenadas (gef\u00fcllte frittierte Teigtaschen), Bollo de pescado (Fischpampe, gekocht in Bananenbl\u00e4ttern mit Reis), Corviche (auch Fischpampe, dieses mal aber frittiert und gef\u00fcllt mit Salat) und noch dies und dann noch das&#8230; Satt und zufrieden wird man also immer und das zu relativ humanen Preisen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Sehr lustig anzuschauen war am Strand das Ballspiel einer ecuadorianischen Familie, bei dem alle Familienmitglieder, von gro\u00df bis klein mitmachten. Einziges Ziel des Spieles war es, den Ball so lange wie m\u00f6glich im eigenen Team zu behalten und mit beeindruckendem Ehrgeiz und Einsatz wurden daf\u00fcr nicht selten auch der Tante oder dem Opa die Beine weggezogen. Sp\u00e4testens wenn man sieht, wie eine ganze Familie einen Heidenspa\u00df dabei hat, im Sand rumzutoben und sich mit Sand zu bewerfen, wei\u00df man, dass man sich in Ecuador befindet!<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir wiederum hatten viel Spa\u00df mit den gro\u00dfen Wellen des Pazifik und ich habe mir fest vorgenommen, mich beim n\u00e4chsten Wochenendausflug mal im Surfen zu probieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend die Guayaquil-Crew abends wieder nach Hause fuhr, verbrachte ich den Abend und den folgenden Sonntag noch zusammen mit meinem Cousin. Wir konnten freundlicherweise bei Carlos, einem Ecuadorianer mit Wohnungen im Guasmo und in Playas \u00fcbernachten, der mitbekommen hatte, dass wir den Kurzurlaub in Playas machen und uns kurzfristig eingeladen hatte. Obwohl seine Wohnung in Playas sehr einladend war und Carlos zu uns sehr freundlich war, hatten wir bei ihm aber immer ein etwas mulmiges Gef\u00fchl. Es f\u00fchlte sich so an, als sei er der Lehnsherr der Familien, an die er seine H\u00e4user vermietet. So war die winzige ein-Zimmer-Baracke gegen\u00fcber das Zuhause einer 15-k\u00f6pfigen Familie und die Mutter kam zum Kochen und Putzen in das riesige Haus von Carlos, in dem bis auf ihn niemand lebt. Es war das erste Mal, dass ich hier so direkt mit der Armut konfrontiert wurde und es hat mich sehr \u00fcberrascht, wie herzlich und offen die Familienmitglieder auf uns \u201ereiche\u201c Deutsche eingegangen sind. Es schien sie gar nicht gro\u00dfartig zu st\u00f6ren, unter f\u00fcr uns so unvorstellbaren Lebensumst\u00e4nden zu leben \u2013 im Gegenteil, sie schienen fr\u00f6hlicher und zufriedener als mancher Deutsche. Das hat mich dann schon etwas zum Nachdenken gebracht&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_33\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9859.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-33\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-33 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9859-449x304.jpg\" alt=\"IMG_9859\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-33\" class=\"wp-caption-text\">Krasser Gegensatz &#8211; Im Haus in der Mitte wohnen 15 Menschen, im zweist\u00f6ckigen Haus links einer<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Naja, den Sonntag haben wir jedenfalls noch sehr entspannt an einem etwas abgelegeneren, menschenleeren Strand mit Chifles (ein sehr leckerer Snack aus frittierten Kochbananen, den es hier \u00fcberall gibt), dem Kartenspiel \u201eCambio\u201c und dem Beobachten von Krebsen verbracht. Es war alles in allem ein sehr sch\u00f6nes, entspanntes Wochenende zusammen mit meinem Cousin und seiner Freundin, von denen ich mich am Sonntag Abend dann in Guayaquil wieder verabschieden musste.<\/p>\n<div id=\"attachment_32\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9892.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-32\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-32\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/nicklasjohn\/wp-content\/uploads\/sites\/14\/2015\/08\/IMG_9892-449x304.jpg\" alt=\"Bewegt man sich nur ein winziges St\u00fcck, so verschwinden die scheuen Krebs wieder in ihrem Loch\" width=\"449\" height=\"304\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-32\" class=\"wp-caption-text\">Bewegt man sich nur ein winziges St\u00fcck, so verschwinden die scheuen Krebse wieder in ihrem Loch<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Die folgende Woche war gepr\u00e4gt von viel Unterricht und Vorbereitungen f\u00fcr ein weiteres kleines Konzert und gemeinsames Essen diesen Samstag zum Geburtstag der Musikschule. Mir macht es sehr viel Spa\u00df, hier Unterricht zu geben und etwas zum Projekt von MoG beizutragen. Anders als in Deutschland m\u00fcssen hier meist die Kinder ihre Eltern dazu \u00fcberreden, sie zur Musikschule zu bringen und nicht andersherum, wodurch die meisten Sch\u00fcler sehr motiviert sind und es viel Spa\u00df macht, mit ihnen zu arbeiten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ich schlie\u00dfe den heutigen Eintrag noch mit einem echten Highlight meiner bisherigen Zeit in Ecuador und den am besten investierten 2$ seit langem ab: Ein frisch gemahlener und mit einer echten Kaffeemaschine zubereiteter Cappucino heute bei \u201eSweet &amp; Coffee\u201c! Noch nie habe ich einen Kaffee so genie\u00dfen k\u00f6nnen wie hier, denn kurioserweise bekommt man hier, wo die Bohnen angebaut werden, sonst nirgends einen ordentlichen Kaffee.<\/p>\n<p align=\"justify\">So viel also zu meinen vielf\u00e4ltigen Erlebnissen der letzten Tage! Am Sonntag fahren wir mit ein paar Freiwilligen nach Quito, ich bin schon gespannt, was mich dort erwartet. \u00dcber meine Erlebnisse dort k\u00f6nnt ihr dann n\u00e4chste Woche hier lesen!<\/p>\n<p align=\"justify\">Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p align=\"justify\">Nicklas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr Lieben! Schon wieder ist es so weit und mir stellt sich die Frage: Was ist in der Woche seit dem letzten Blogeintrag so alles passiert? 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