{"id":1417,"date":"2017-09-16T19:13:29","date_gmt":"2017-09-16T17:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/naomimebus\/?p=1417"},"modified":"2017-10-13T18:51:06","modified_gmt":"2017-10-13T16:51:06","slug":"1417","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/naomimebus\/2017\/09\/16\/1417\/","title":{"rendered":"Sucre und Guadalupe"},"content":{"rendered":"<p>Von Potos\u00ed aus f\u00e4hrt man etwa drei Stunden bis in die Hauptstadt Boliviens: Sucre. Sucre liegt im Gegensatz zu Potos\u00ed nur auf etwa 2.800 H\u00f6henmetern. Deshalb ist das Klima dort auch deutlich angenehmer. Als wir allerdings am Freitag, den 14. September gegen Vormittag in die Stadt kommen, h\u00e4ngen dichte, graue Wolken am Himmel. Wir nehmen ein Taxi f\u00fcr 20 Bolivianos vom Terminal in die Innenstadt und machen uns auf die Suche nach unserem Hostel. Wir haben in der \u201eFamilienherberge\u201c von Bertha zwei Doppelzimmer reserviert. Bertha erweist sich als engagierte Gastgeberin. Sie selbst wohnt mit Mann, Kindern und Hund im Erdgeschoss. Im zweiten, dritten und vierten Stock sind die G\u00e4stezimmer einquartiert. Bertha hat gro\u00dfartige Neuigkeiten f\u00fcr uns: Wir sind gerade rechtzeitig zum Fest der \u201eVirgen Guadalupe\u201c nach Sucre gekommen. Um die Schutzpatronin der Stadt zu feiern reisen verschiedene Tanzgruppen aus umliegenden St\u00e4dten und Provinzen an. Es wird ein gro\u00dfer Umzug durch die ganze Stadt veranstaltet. Am Freitag beginnen die Kinder und Jugendlichen, am Samstag folgen die Erwachsenen. Die Stra\u00dfen im Zentrum sind abgesperrt, die Autos m\u00fcssen auf Umwegen fahren, um den T\u00e4nzern Platz zu machen. Rechts und links, den Stra\u00dfen in der Innenstadt entlang fallen Essensst\u00e4nde, wie Regentropfen vom Himmel. Jeder fordert sein St\u00fcck Profit vom religi\u00f6sen Festtag ein. Die Stra\u00dfenhunde lauern vor den Abfalleimern, Zuckerwatte und Spielzeugverk\u00e4ufer reihen sich aneinander.<br \/>\nAm Freitag, auf unserem ersten Erkundungsgang ins Zentrum treffen wir mehr oder weniger unfreiwillig auf den Kinderumzug, bleiben aber fasziniert stehen, um die vielen Bands und kost\u00fcmierten Gruppen vorbeiziehen zu sehen. In Sucre reihen sich schneewei\u00dfe T\u00fcrme an Palmen. Wenn die Sonne scheint erstrahlt die gesamte Stadt in einem hellen, freundlichen Licht. Der zentrale Platz, auf dem selbstverst\u00e4ndlich eine Statue des General Sucre steht, ist von einer gro\u00dfz\u00fcgigen Gr\u00fcnanlage umrundet. Direkt gegen\u00fcber befinden sich wichtige Verwaltungs- und Regierungsgeb\u00e4ude. Im Gegensatz zu La Paz hat man in Sucre das Gef\u00fchl sich in einer Art Urlsaubsort zu befinden. Trotz der Feierlichkeiten ist nichts von der Hektik und dem Schmutz, den wir in La Paz fanden, und der mich oft schockierte zu finden. Direkt gegen\u00fcber des Platzes ist eine mit wei\u00dfer Spitze verkleidete Vitrine aufgestellt. An diesem Ort soll die Virgen Platz nehmen.<br \/>\nAm Samstag Nachmittag sehen wir uns den H\u00f6hepunkt des Festes, den Umzug der verschiedenen Tanzgruppen an. Bertha hat am Vortag daf\u00fcr extra Pl\u00e4tze f\u00fcr alle reserviert und am selben Morgen noch St\u00fchle angebracht. Jede Gruppe tr\u00e4gt ihr eigenes Banner. Da gibt es Frauen in kurzen Kleidern, die ihre H\u00fcften so sehr schwingen, dass ihre Unterw\u00e4sche zu sehen ist; dazugeh\u00f6rige M\u00e4nner mit Glocken an den F\u00fc\u00dfen und mit Glitzer besetzen Einteilern. Au\u00dferdem die Mineros, die mit Hammer, Mei\u00dfel, Cocabl\u00e4ttern und Helm tanzen, M\u00e4nner und Frauen in Indigenentrachten, mit bunten B\u00e4ndern und H\u00fcten; M\u00e4nner mit Cowboyh\u00fcten und Stiefeln, die gemeinsam mit Frauen in Marimbar\u00f6cken zu einer Art Flamencomusik tanzen\u2026 Die T\u00e4nzer aus den Regenwaldregionen tragen H\u00fcte mit hochaufragenden, verschiedenfarbigen Federn und wild aussehenden Masken. Es gibt Verk\u00f6rperungen des \u201eT\u00edo\u201c, die Teufelsmasken tragen und manche v\u00f6llig behaarte Gestalten, die bis auf die Pfoten in Anz\u00fcgen stecken. Die T\u00e4nzer und Musiker m\u00fcssen etwa sieben bis acht Stunden tanzen, bis sie zur Virgen Guadalupe gelangen. Dabei wird die Stimmung mit zunehmender Zeit immer ausgelassener. Zwar ist es in Bolivien eigentlich verboten auf offener Stra\u00dfe Alkohol zu trinken, die Bolivianer sind aber dennoch alle flei\u00dfig dabei heimlich Rum in ihre Cola-Flaschen zu mischen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ist dementsprechend alles ruhig in der Stadt. Nur einige letzte Gruppen von Musikern und T\u00e4nzern sind noch immer unerm\u00fcdlich auf den Stra\u00dfen unterwegs. Man kann sich nur \u00fcber ihr Durchhalteverm\u00f6gen wundern, vor allem wenn man auf die hohen Abs\u00e4tze der Frauen blickt. Die Stra\u00dfenst\u00e4nde sind pl\u00f6tzlich verschwunden und die Stadt hat ihr ganzes Gesicht gewechselt. Fast erkenne ich die Stra\u00dfen ohne ihre Absperrungen nicht wieder. Die T\u00e4nzer aus fernen Provinzen suchen die ersten Busse um wieder in ihre Heimatst\u00e4dte zur\u00fcckzukehren. Das Fest ist aus, die Stra\u00dfen leer. Sogar das Podest der Virgen Guadalupe ist verschwunden. In welcher der zahlreichen Kirchen sie nun das n\u00e4chste Jahr abwartet, bleibt uns verborgen. An der Ecke verkauft eine Senora die \u00fcbriggebliebene Torte vom Vortag.<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns \u00fcber so viel Christlichkeit, verbunden mit einer Vorliebe f\u00fcr Tanz, kurze R\u00f6cke, Alkohol und indigene Br\u00e4uche nur wundern. Aber schlie\u00dflich sind wir in Bolivien &#8211; ein Land, ausgezeichnet durch seine konfuse Mischung an unvereinbar scheinenden Gegens\u00e4tzen, die man nur langsam zu entschl\u00fcsseln lernt.<\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-1417-1-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02265.jpg?fit=624%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1403&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02265&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i2.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02283-e1507051169924.jpg?fit=749%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1404&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02283&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;fr\\u00fch \\u00fcbt sich \\u0026#8211; junge T\\u00e4nzerin&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02308-e1507051224298.jpg?fit=979%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1405&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02308&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Verkleidung mit bolivianischer Flagge&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02190-e1507051268672.jpg?fit=963%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1412&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02190&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;traditionelle H\\u00fcte und Trachten&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02336-e1507051492378.jpg?fit=768%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1409&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02336&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02324-e1507051661135.jpg?fit=768%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1408&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02324&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02410-e1507051591989.jpg?fit=768%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1410&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02410&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/naomimebus\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/4\\\/2017\\\/09\\\/DSC02399-e1507051405590.jpg?fit=917%2C1024\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1406&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC02399&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Potos\u00ed aus f\u00e4hrt man etwa drei Stunden bis in die Hauptstadt Boliviens: Sucre. 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