Heiligabend

Heute ist also der 24. Dezember, der Tag, den ich die letzten Jahren mit meiner Famile verbracht habe. Zuhause gibt es einen Weihnachtsbaum mit echten Bienenwachskerzen, nach der Bescherung gibt es traditionell Raclette.
Hier ist es dreißig Grad warm, statt einem Weihnachtsbaum, schmücken wir die Wäscheleine. Ich verbringe den Tag im Bett, abwechselnd mit Schlafen und Lesen. Am frühen Abend beginnen wir das Essen vorzubereiten. Wir schneiden das Gemüse für unseren Couscous-Salat, braten die vegetarischen Frikadellen für die Burger an. Wir genießen unsere Vor- und Hauptspeise, sind danach allerdings schon so satt, dass vier eine Zwangspause einlegen. Wir spielen ein Spiel, bei dem jede auf einen Zettel einen Satz schreibt. Jede gibt den eigenen Zettel an die Sitznachbarin weiter. Diese wandelt den Satz in ein Bild um, das wiederum von der nächsten zum Satz wird. Am Ende kommt dann häufig ein ganz anderer Satz heraus, als es am Anfang gewesen ist.
Anschließend beginnen wir mit unserem Weihnachtskonzert. Jede spielt ein Weihnachtslied auf einem anderen Instrument. Ich bin mit Querflöte dran und spiele „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Schön geht anders…
Wir enden den Abend mit Schokofondue und Weihnachtsmusik von Michael Bublé. Auch wenn für mich zu Weihnachten Familie und Raclette gehört, war es doch ein sehr gelungener Abend.

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