Meine ersten Tage in Playas
Seit fünf Tagen bin ich nun in Ecuador und schon jetzt fühle ich mich hier richtig wohl. Ich bin sicher, dass ich in den nächsten fünf Monaten viele schöne neue Dinge kennenlernen werde und die Zeit viel zu schnell vergehen wird.
Am Dienstagmorgen bin ich aus Hamburg nach Amsterdam abgeflogen. Im zweiten Flug, der dann direkt nach Ecuador (Guayaquil) ging, habe ich ein ecuadorianisches Pärchen neben mir kennengelernt. Schon hier habe ich gemerkt, dass die Kommunikation ohne oder mit ganz wenigen Wörtern einfacher ist als gedacht. So hatte ich einen zwar anstrengenden, aber doch interessanten Flug.
Nachdem ich in Guayaquil aus dem Flugzeug gestiegen war und mein Gepäck abgeholt hatte, wusste ich noch gar nicht genau, wo ich hin musste. Also suchte ich erstmal die „Salida“. Direkt konnte ich die fünf MoGs (Alix, Sophia, Konrad, Jakob und Marek) wartend auf dem Boden sitzen sehen. Zusammen aßen wir erstmal „pan de yucca“ (ein ecuadorianischer Snack) und dann fuhren wir mit dem Bus nach Playas.
In Playas angekommen brachten mich die anderen Freiwilligen zu meiner Gastfamilie. Meine Gasteltern Marisol und Mario mit meinem kleinen Gastbruder Omar empfingen mich sehr herzlich. Obwohl ich nur um eine Kleinigkeit zum Essen bat, brachte Marisol mir einen großen Teller mit Reis und Fleisch. Sowohl das Essen als auch die Menge war sehr typisch für Ecuador, wie ich mittlerweile weiß.
Meinen ersten richtigen Tag in Playas startete ich mit einer leckeren Fischsuppe, die Marisol für mich gekocht hatte. Anschließend ging ich mit den anderen Freiwilligen an den nicht weit entfernten Strand, schwamm dort in den hohen Wellen und lernte die anderen richtig kennen. Danach zeigten sie mir das „Cacique“, die Musikschule, in der ich unterrichten werde. Abends feierten wir Jakobs Geburtstag. Hierbei lernte ich schon einige Ecuadorianer aus der Musikschule kennen und hatte viel Spaß mit den anderem beim Karaokesingen.
In den nächsten Tagen kümmerte ich mich darum, meine zukünftigen Schüler anzuschreiben und mit ihnen den Stundenplan festzulegen. Heute hatte ich dann schon die erste Geigenstunde mit meiner Schülerin Adelita. Es machte viel Spaß mit ihr und sie half mir, die spanischen Wörter zu finden, die ich nicht kannte. Anschließend musizierte ich mit den anderen Freiwilligen, da wir bald bei der Amtseinführung des neuen Bürgermeisters von Playas spielen sollen. Am Nachmittag gab es dann, wie jeden Freitag, ein Fußballspiel mit unseren Schülern und uns.
Am Wochenende werde ich mit den anderen Freiwilligen nach Engabao an einen besonders schönen Strand fahren, mit meinen Gasteltern auf eine Party gehen und Alix verabschieden. Nächste Woche werde ich dann meine anderen Schüler kennenlernen und richtig mit dem Unterrichten anfangen. Wie man merkt, habe ich hier viele schöne Dinge zu tun. Mir geht es sehr gut und ich freue mich auf die nächste Zeit!

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Hallo Lea,
langweilig wird es Dir in Equardor nicht werden, denke ich. Spanisch wirst Du auch schnell lernen. Die Kommunikation mit der Gastfamilie klappt einigermassen? Ich denke dass sie nur spanisch sprechen. .Deine Gasteltern und Dein Gastbruder machen einen freundlichen
Eindruck.
Ich werde demnaechst mal ueber Equardor lesen und mal gucken wo Du jetzt bist.
Viel Spass beim Unterricht geben und allen anderen Sachen!
Gruesse aus Zevenaar
Hola Lea,
ich hoffe unser Spanisch Crashkurs hat dir den Einstieg erleichtert =)
Viele Grüße,
Stefan