Ein Rückblick – Mein musikalischer Freiwilligendienst in Ecuador

Mehr als 17 Monate ist es her, dass ich mich ins Flugzeug gesetzt habe und in Ecuador angekommen bin. 6 Monate, dass ich erneut in ein Flugzeug gestiegen bin, gleiche Strecke, andere Richtung. Ein Zuhause verlassend, in ein anderes wiederkehrend. Viel Zeit ist vergangen und neben dem Prozess des „Abschied nehmens & Wiederkommens“, von dem mein letzter Blogeintrag handelte, hat sich auch ein weiteres Thema in meine Gedankenwelt geschlichen – die Reflexion des eigentlichen Freiwilligendienstes, sprich, die meiner Arbeit und meiner Erfahrungen in einer anderen Kultur und Umgebung.

Dieser Blogeintrag richtet sich deshalb an alle Interessierten, die einen Freiwilligendienst in Erwägung ziehen; an alle, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben; als auch an mich selbst, um dieses Jahr nicht einfach nur als ein „weiteres“ Jahr in meinem Leben abzuschließen, sondern dem ganzen Freiwilligendienst einen Rahmen zu geben. Der Beitrag ist verdammt lang geworden, und doch ist längst nicht alles gesagt, was es zu sagen gäbe. Ich habe versucht, alle Themen ein bisschen anzureißen, aber absolut ohne die Absicht zu haben, irgendwem irgendetwas vorschreiben. Meine Meinung beruht auf meinen Erlebnissen und Erfahrungen und entfernt sich deshalb logischerweise von jeglicher Objektivität. Der Beitrag ist einfach nur ein kleiner Rückblick und eine kleine Auswertung, um reflektiert auf dieses Jahr zu gucken und zu fragen, was habe ich da eigentlich gemacht, was hat das eigentlich gebracht, und vor allem: was habe ich eigentlich gelernt.

Der kürzeste Satz, der meinen Freiwilligendienst beschreibt, ist, dass ich von August 2015 bis Juli 2016 im Küstenstädtchen Playas in Ecuador war und Geigenunterricht gegeben habe. Doch dieser Satz wird dem ganzen Jahr in keiner Weise gerecht.

Ja, ich war Lehrerin, Lehrerin der Musik und meiner eigenen Kultur. Zu einem viel größeren Teil jedoch war ich Lernende. Oder wie kann man es besser ausdrücken – Mitwirkende im interkulturellen Austausch? Ich war zunächst Fremde und wurde nach und nach in die ecuadorianische Kultur eingeführt. Obwohl, das „nach und nach“ kann man streichen. Eigentlich wurde ich gleich am ersten Tag ins kalte Wasser geschmissen.
Der Prozess der aktiven Eingliederung geschah jedoch später und zwar erst, als ich mir der unbewussten Anpassung bewusst wurde. Als ich nach ein paar Monaten feststellte, wie selbstverständlich wohl ich mich fühlte, merkte ich, wie anders die Kultur doch eigentlich ist. Und wie sehr ich diese Kultur auf meine ganz eigene Art und Weise kennen und lieben lernte.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr – was heißt das eigentlich für uns Jugendliche?

Die Welt zu entdecken? Etwas Gutes zu tun? Eine neue Sprache oder eine fremde Kultur kennenzulernen?
Vermutlich weht in jedem kleinen FSJler-Herzen eine leichte Brise des „Weltretter-Gedanken“, der uns auf diese Idee bringt, wir müssten und könnten die Welt verbessern. Wir denken, verbessern heißt automatisch verändern – und zwar nach unseren westlichen Werten, nach Lebensvorstellungen, die uns in unserer Kultur und Familien beigebracht wurde.

Ich bin natürlich nicht mit der Einstellung nach Ecuador gegangen, die Kultur oder gar die Welt zu verändern, keine Frage. Aber dennoch ist ein Freiwilligendienst im Ausland ein gewisses Eindringen in die Kultur. Wir wollen Perspektiven schaffen und Wissen vermitteln, in dem Fall von „Musiker ohne Grenzen“ musikalisches Wissen. Was heißt das eigentlich im praktischen Kontext?

Mit der Zeit habe ich angefangen, mich zu fragen, was ich meinen Schülern eigentlich vermittelt habe. Lag der Fokus wirklich auf der musikalischen Arbeit? War wirklich der Geigenunterricht im Fokus, die Art und Weise, wie man einen Geigenbogen hält, wie ein sauberer Ton klingt, wie man einen Notenschlüssel schreibt oder Noten liest?

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass der Fokus ganz woanders liegt. Diese musikalische Arbeit ist wichtig, aber sie führt zu viel mehr. Die Schüler akzeptieren uns als anfänglich Fremde in ihrem Land, nehmen uns liebevoll auf und kommen dadurch auch in Berührung mit unserer Kultur: mit dem deutschen Individualitätsdrang und der deutschen Vorstellung der Leistungsmaximierung zum Beispiel. Wenn man den Alltag der Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland mit denen in Ecuador vergleicht, liegen teilweise Welten dazwischen. Ein deutsches Kind ist von den zahlreichen Aktivitätsangeboten doch schon völlig überfordert, Sporttraining, Instrumentalunterricht, Nachhilfe und andere Nachmittagsaktivitäten – alles soll zur Förderung und optimalen Entwicklung des Kindes als Individuum beitragen. In Ecuador ist so viel Fokus auf ein Kind gar nicht immer möglich. Entweder gibt es zu viele Kinder oder zu wenig Geld oder zu wenige Angebote oder alles zusammen, und außerdem steht der Familienzusammenhalt ohnehin an erster Stelle. In Ecuador, habe ich das Gefühl, wird ein Einzelner von der Familie gefördert, wenn es die Familie als Ganzes stärkt. Die Mentalität, einen Einzelnen zu fördern, um dessen Individualität in den Vordergrund zu stellen und die Leistung zu maximieren – das kommt eher seltener vor. Ich will diese Feststellungen längst nicht auf jede einzelne ecuadorianische Familie beziehen, aber mehrheitlich habe ich das so vor Ort erlebt. Außerdem möchte ich diese Tatsache nicht beurteilen, sondern vielmehr beobachten. Ob Familienzusammenhalt oder die Förderung eines Einzelnen wichtiger ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall könnten sich beide Seiten etwas von der anderen abgucken.
Auch Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit vermitteln wir den Schülern. Ziele setzen. Ziele erreichen. Ob in der Musik oder vielleicht sogar im Leben. Ebenso wie die Freiheit, alleine in ein fremdes Land zu reisen, dort zu leben und zu lernen, was die Diversität, und damit die Schönheit der Welt, ausmacht.

Das Lehrerdasein als solches macht einen jedoch unwiderruflich zum Schüler. Ein Lehrer kann nicht erfolgreich lehren, ohne nicht auch zu lernen. Je mehr ich beibringe, desto mehr muss ich meine „Gedanken öffnen“, um es dem Gegenüber zu ermöglichen, mir etwas beizubringen oder mir zumindest eine Rückmeldung zu geben. Ob das unbewusst oder bewusst geschieht, spielt keine Rolle. Das ist meine Definition eines Austausches. Lernen voneinander, miteinander und füreinander.

Ebenso wie unsere Schüler, Freunde und Gastfamilien von uns lernen, lernen wir von ihnen: Die lässige Art, das Leben so zu akzeptieren, wie es kommt. Ärmlich wohnen („ärmlich“ nur im Vergleich zu Deutschland, als ärmlich würde ich die Lebenssituation persönlich überhaupt nicht empfinden), heißt nicht ärmlich leben – die Lebensqualität, Lebensfreude und Fröhlichkeit im Alltag hat mit der Wohnsituation rein gar nichts zu tun. Die Familie hat einen unheimlich großen Stellenwert im Leben der Ecuadorianer. Häufig große Familienfeste feiern, miteinander essen, Ausflüge unternehmen. Generationenübergreifendes Zusammenleben kann schön sein und funktionieren. Und ich rede nicht von zwei Generationen, sondern von mindestens drei oder vier. Und ganz wichtig: Dinge, die nicht so klappen wie geplant, sind nicht der Weltuntergang. Irgendwie wird es schon klappen.

Fremde Kultur hin oder her – manche Dinge verstehe ich einfach nicht.

Genauso, wie ich die Ecuadorianer mit ihrer Lebensfreude lieben gelernt habe, regen mich immer noch viele Sachen auf.
Die Müllsituation zum Beispiel. Es liegt einfach überall Müll rum, jeder schmeißt seinen Müll dazu und niemand interessiert sich wirklich dafür. Auf der Straße, in der Natur, vor den Häusern und teilweise auch in den Häusern, einfach überall. Das Umweltbewusstsein ist nicht sehr verbreitet und Umweltschutz wird meiner Meinung nach überhaupt nicht erst thematisiert. Abgesehen davon, dass die Ecuadorianer ihr wunderschönes Land mit einer atemberaubenden Landschaft selbst dadurch zerstören, würde es mich einfach extrem stören, wenn vor meiner Haustür Müll herumläge. Auch lassen die Bus- und Lastwagenfahrer beim Mittagessen einfach den Motor laufen, Benzin kostet ja nicht viel. Da sitzt also jemand 20 Minuten im Comedor (das sind die kleinen, offenen Wohnzimmer-Restaurants) und unterhält sich, während der Wagen die ganze Zeit Abgase ausstößt. Diese Gleichgültigkeit kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Ebenso unverständlich ist der ecuadorianische Umgang mit Geld. Das, was gerade verdient wurde, wird häufig direkt ausgegeben. Große Ersparnisse haben die wenigsten Durchschnittsecuadorianer. Dazu kommt, dass Raten bzw. Teilzahlung sehr verbreitet ist – anstatt also zu warten, bis der neue Fernseher komplett bezahlt werden kann, wird durch die Ratenzahlung letztendlich viel mehr ausgegeben. Unnötig zu erwähnen, dass es vermutlich eh zu viele Fernseher im Haus gibt. Ebenso wenig kann ich verstehen, warum so viel frittiert und weißer Reis gegessen wird, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung an Diabetes oder Übergewicht leidet. Es ist billig, ich weiß, und vor allem sind diese Dinge einfach anerzogen und später von den Kindern übernommen, aber ich verstehe nicht, wie wenig einem an seinem eigenen Gesundheitszustand oder der Umweltsituation liegen kann.

Nun noch einmal zurück zu meiner Arbeit…

5 Tage in der Woche haben wir Instrumentalunterricht gegeben, meistens etwa 5-7 Stunden täglich, je nachdem, wie viele Schüler dann wirklich kamen und wie die Unterrichtssituation vor Ort aussah. Monate für Monate haben wir versucht, eine Kontinuität in unserer Arbeit mit den Schülern aufzubauen. Leicht war das nie. Die Schüler sind alle sehr liebenswürdig, die meisten auch sehr motiviert und einige sehr talentiert, aber der ecuadorianische Alltag ist ziemlich unberechenbar. Oft mussten die Schüler zwischen der Musikschule, ihrer Familie, anderen (wenigen) Freizeitveranstaltungen, Geld verdienen oder ihrem Studium und der Schule Prioritäten setzen. Dass die Musikschule nicht immer an erster Stelle steht, obwohl die Schüler das gerne hätten, kann ich sehr gut nachvollziehen. Trotzdem gab es viele Momente, bei denen man von der Unzuverlässigkeit ziemlich genervt war. Ich war nicht unbedingt genervt von den Schülern, aber von der ganzen Situation und dem ecuadorianischen „Kommste heute, kommste morgen“-Gehabe. Manchmal dachte ich, dass die Schüler nicht so ganz den Umfang unserer Arbeit verstehen und schätzen und dass es für sie selbstverständlich ist, dass sie manchmal eine halbe Stunde zu spät, öfter auch gar nicht auftauchen. Das bezieht sich im Übrigen auch nicht auf alle Schüler. Manche kamen fast immer regelmäßig und einige davon auch sehr pünktlich.

Eine weitere Frustquelle war bzw. ist immer noch die politische Situation in Playas, die sich immer häufiger auf das Kulturzentrum auszuweiten scheint. Dem Vorhaben, unser Musikprojekt komplett unabhängig von Religion und Politik durchzuführen, wird immer wieder ein Strich durch die Rechnung gezogen. Korruption und eine daraus folgende Unfähigkeit bestimmter Angestellter vor Ort sind nur einige der Probleme.
Das Projektziel, eine Musikschule aufzubauen, die aus einer ecuadorianischen Leitung und Lehrern besteht, lässt sich dadurch sehr schwer umsetzen. Einige der ecuadorianischen Lehrer, die irgendwann endlich von der Stadt angestellt worden war, wurden kurzerhand rausgeworfen, wenn sie sich gegen die politischen Entscheidungen stellten oder andere religiöse Bedingungen nicht erfüllten. Andere Kultur-Positionen wurden wiederum von Leuten besetzt, die keinen blassen Schimmer von Kultur haben. Letztendlich legen sich die Ecuadorianer damit selbst Steine in den Weg. Trotzdem müssen wir Freiwillige irgendwie lernen, damit umzugehen.

Durch so eine Art von Problemen kommt schnell Frust auf und Frust ist der absolute Motivationskiller. Deshalb finde ich es sehr wichtig, sich im Laufe der Zeit immer wieder Zeit zum Reflektieren zu nehmen und gegebenenfalls die Umstände für die fehlende Motivation zu ändern. Ohne Motivation und ein klares, definiertes Ziel vor Augen kann man die Arbeit sonst gleich vergessen. Ebenso darf man nie vergessen, dass ein unlösbar scheinender Konflikt meist aus kleinen, sehr vielen verschiedenen Problemen besteht und man nicht den Konflikt als Ganzes betrachten sollte. Oft gibt es so viele unterschiedliche Einflüsse, von denen man gar nicht erst weiß. Dadurch sollte man sich aber nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen.

Nicht selten steht man auch im Konflikt mit sich selbst.

Akzeptiere ich die Kultur widerspruchslos? Muss ich mich als Eindringling nicht komplett anpassen? Oder darf ich meinen Moral- und Lebensvorstellungen gerecht werden? Wie weit darf ich mich einmischen und inwiefern darf ich kritisieren? Auf diese Fragen habe ich bis heute keine eindeutigen Antworten. Vielleicht gibt es auch keine, letztendlich muss das jeder mit sich selbst vereinbaren, wo die eigene Grenze der Anpassung liegt. Ich persönlich habe festgestellt, dass man sich an fast alles gewöhnen kann und es ein großer Fehler ist, aus dem ersten Eindruck weitere Schlussfolgerungen zu ziehen.

Bevor man sich für ein Freiwiliges Soziales Jahr im Ausland entscheidet, sollte man sich dennoch fragen: Wie sinnvoll ist meine Arbeit eigentlich für das jeweilige Land? Wer profitiert eigentlich mehr, die Bevölkerung vor Ort oder ich selbst als Freiwilliger? Oder vielleicht beide, aber in einem unterschiedlichen Ausmaß?
Während des Freiwilligendienstes kann es auch mal vorkommen, dass man sich die Frage stellt, ob die eigene Arbeit wirklich wertgeschätzt wird, ob man wirklich etwas erreichen kann und ob sich der Aufwand lohnt. Und ja, er lohnt sich. Im Falle von Musiker ohne Grenzen kann ich sagen, er lohnt sich immer.

Meine Tipps zum Umgang mit der ecuadorianischen Kultur beschränken sich auf ein paar grundsätzliche Dinge.

Es hilft ungemein, auf die Menschen zuzugehen, wenn Konflikte auftreten. Probleme werden in der ecuadorianischen Kultur eher selten von Ecuadorianern angesprochen, deshalb ist es wichtig, dass man das selbst tut. Redet mit eurer Gastfamilie, euren Freunden und Schülern, holt euch Tipps und Ratschläge von denen, denen ihr vertraut. Vergesst dennoch nicht, auch mal euer eigenes Ding zu machen und neue Ideen umzusetzen. Sucht nicht die Schuld sofort bei euch, wenn etwas nicht klappt. Ecuador ist einfach Ecuador. Egal, was man genau plant, es kann alles passieren…vom einfachen Stromausfall bis zum starken Erdbeben habe ich beides in Konzertsituationen erlebt.

Wenn ich die Wahl hätte, nach der Schule nochmal neu über meine Zukunft zu entscheiden, würde ich genau den gleichen Schritt gehen. Am liebsten würde ich sofort ins Flugzeug springen und alle Erfahrungen neu erleben. Mittlerweile würde ich in einigen Situationen anders reagieren oder Dinge anders wahrnehmen, aber diese Erkenntnis kommt nicht von irgendwo her, sondern aus der Erfahrung selbst. Die 11 Monate in Südamerika haben mich extrem geprägt. Ich habe ein zweites Zuhause und eine zweite Familie gefunden und einige meiner engsten Freunde kennengelernt. Ich habe ein viel schärferes Bewusstsein entwickelt, das mir in vielen Situationen weitergeholfen hat. Wie sehr ich dieses Leben immer noch vermisse, merke ich jedes Mal, wenn ich südamerikanische Musik höre, plötzlich Spanisch sprechende Leute um mich herum habe oder ich an einem Ort bin, der mich an meinen ecuadorianischen Alltag erinnert. Dann springt mein Herz in die Höhe und wird so fröhlich und wehmütig zu gleich, dass es wehtut.

An alle, die diesen Beitrag bis zum Ende gelesen haben und sich vielleicht bald als Freiwillige ins Abenteuer „Ecuador“ stürzen, lässt sich jetzt nur noch sagen:
Kommt ganz ecuadorianisch zu spät, esst viel Encebollado, Empanadas, Ceviche, Patacones und gutes Pan mixto und stört euch nicht an staubigen Straßen, am Autohupen und am manchmal unlogischen Denken der durch und durch liebenswürdigen Ecuadorianer. Verliebt euch in den Ozean, die Berge, den Dschungel und in die Fröhlichkeit der Menschen. Saugt die Kultur auf und nehmt alles mit, was ihr für euch mitnehmen könnt. Manchmal ist es schwer, sich aufs Leben widerstandslos einzulassen und sich ihm voll und ganz hinzugeben, aber oft ist das die einzige Möglichkeit, um den Augenblick in seiner Einfachheit voll zu genießen und die Details seiner Schönheit zu erkennen. Hach.

In diesem Sinne, passt auf euch auf und fühlt euch gedrückt,
Que viva la música, que viva la vida,
x
Lea

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