Momente

Ich habe angefangen, Momente zu sammeln. Wenn man merkt, dass die Zeit an einem vorbeifliegt, dann muss man sich irgendwas überlegen, um sie festzuhalten. Aber Zeit vergeht. Zeit gehört einem nicht. Erinnerungen schon. Die kann man festhalten. Und damit überlistet man die Zeit. Denn dadurch wird sie unbedeutend.

Ich habe angefangen, Momente zu sammeln. Jeden Tag ein paar, das reicht. Man sollte es nicht übertreiben. Die Uhrzeit ist nicht wichtig, der Ort auch nicht. Alleine oder in Gesellschaft. Zum Momente sammeln braucht man gar nichts. Nur sich selbst.

Ich habe angefangen, Momente zu sammeln. Das ist leicht. Man muss nur sein Bewusstsein schärfen. Sensibel werden. Aufmerksam aufs Leben gucken. Kleine Freuden finden. Unbedeutend erscheinende Ereignisse zu Glückseligkeiten transformieren. Das ist Übungssache. Und Willenssache.

Ich habe angefangen, Momente zu sammeln. Vielleicht werde ich ihn bald wieder vergessen, aber solange ich an ihn denke, gehört der Moment mir. Mein Gedankengut. Auf der Suche nach diesen Momenten wird einem bewusst, wie reich das Leben ist. Nicht im Sinne von Geld. Sondern in der Vielfalt der Erlebnisse, der Gedanken, der Gefühle. Bewusster wahrnehmen. Glücklicher sein. Dankbarer sein.

Ich habe angefangen, Momente zu sammeln. Wenn man merkt, dass die Zeit an einem vorbeifliegt, dann muss man sich irgendwas überlegen, um sie festzuhalten. Aber Zeit vergeht. Zeit gehört einem nicht. Erinnerungen schon. Die kann man festhalten. Und damit überlistet man die Zeit. Denn dadurch wird sie unbedeutend.

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