{"id":372,"date":"2016-09-14T12:17:04","date_gmt":"2016-09-14T10:17:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ghanablog.musikerohnegrenzen.de\/?p=372"},"modified":"2016-09-14T12:17:04","modified_gmt":"2016-09-14T10:17:04","slug":"fuenf-tage-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/2016\/09\/14\/fuenf-tage-musik\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Tage Musik!"},"content":{"rendered":"<p>Nun melde ich melde ich mich doch nochmal mit einem Blogeintrag \u00fcber unser Musik Camp Anfang August: Nach dem ganzen Trubel mit unserem Cebra Crossing Konzert, kamen wir und unsere Sch\u00fcler ein wenig zu Ruhe. Die Examszeit war angesagt, daher waren nun viele mit Lernen besch\u00e4ftigt. Ab August war die Ruhe dann vorbei: Die Planung f\u00fcr unser Camp im Kinderparadise stand an. Alle Instrumentalisten aus Nungua und Nima sollten f\u00fcr 5 Tage nach Prampram kommen, um dort mit den Kinderparadise Musikern zusammen zu \u00fcben und nat\u00fcrlich auch, um noch n\u00e4her zusammen zu wachsen. Aus Nima konnten leider nur die Kinder der Bethany Schule (weiterf\u00fchrende Schule nach der AMIS) kommen, da wir zwischendurch mal kurz eine kleine Meinungsverschiedenheit mit dem Schulleiter der AMIS Schule hatten. Zusammen mit dem Geigenlehrer Matthew und dem Gitarrenlehrer Joshua von geniusHive haben Rebecca und ich in den 5 Tagen an unserem Dschungelbuch Programm gearbeitet, welches im November nochmals aufgef\u00fchrt werden soll. Nicht nur gemeinsames Spielen, sondern auch Workshops f\u00fcr Theorie standen an der Tagesordnung. Der Abschluss sollte dann eine CD Aufnahme werden. Ein ehemaliger Kinderparadiseler hat ein kleines Tonstudio, sodass wir dieses Experiment durchf\u00fchren konnten, ohne gro\u00df Geld daf\u00fcr auszugeben. Soweit der Plan, aber in Ghana habe ich es nicht ein einziges Mal erlebt, dass ein Plan reibungslos aufgegangen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0473.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-373\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0473-300x183.jpg\" alt=\"GE DIGITAL CAMERA\" width=\"300\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0473-300x183.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0473-768x468.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0473-1024x624.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ging am Freitag dem 5. August los. Mit einer Versp\u00e4tung von zwei Stunden kamen wir mit den Nima und Nungua Kindern in Prampram an. Danach hie\u00df es erstmal Kleider wechseln. Da es in den meisten Highschools nur so von Bettwanzen wimmelt, wollten wir nicht riskieren, dass jemand die Tierchen in die Kinderparadise H\u00e4user bringt. Dementsprechend hat jeder ein paar neue Klamotten bekommen (die Kleiderauswahl war teilweise echt ein Drama). Nachdem wir das Ganze hinter uns gebracht haben, war es schon wieder so sp\u00e4t, dass wir alle nur noch ins Bett gefallen sind.<\/p>\n<p class=\"wp-caption-dd\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/P1050507.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-375 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/P1050507-300x225.jpg\" alt=\"P1050507\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/P1050507-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/P1050507-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/P1050507-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Samstag ging es dann richtig los. Wir trafen uns in den Instrumentengruppen, um an Klang und Technik der St\u00fccke zu arbeiten. Das Ganze wurde dann in den Orchesterproben zusammengesetzt. Sonntagnachmittag gab es f\u00fcr jeden einen Theoriekurs in dem Notenlesen, Rhythmus und Geh\u00f6r\u00fcbungen durchgef\u00fchrt wurden. Dienstag waren wir dann bereit f\u00fcr die geplante Audio Aufnahme. Doch nat\u00fcrlich war der Raum noch nicht abgedichtet und Kabel haben auch noch gefehlt. Dementsprechend haben wir dann fast einen ganzen Tag warten m\u00fcssen, bis es losgehen konnte. Durch die abgedichteten Fenster und T\u00fcren wurde es unglaublich schnell unglaublich warm, wodurch wir unsere Sch\u00fcler ein wenig vor ihre Grenzen stellten. Die Aufnahme war eine sehr gute \u00dcbung f\u00fcr uns, was Geduld und Disziplin angeht. Geduld deswegen, weil wir die St\u00fccke wieder und wieder spielen mussten, bis wir einen sehr guten Durchgang gefunden haben. Die Disziplin war erforderlich, da nach und vor dem St\u00fcck absolute Ruhe herrschen musste. Dass das bei Konzerten auch so sein sollte, wird von manchen Sch\u00fclern auch gerne mal vergessen. Das Thema Orchesteraufnahme war f\u00fcr unseren Tonmeister Neuland, da er normalerweise eher mit moderne Musik besch\u00e4ftigt. Obwohl die Aufnahmen dementsprechend etwas experimentell geworden sind, war es dennoch eine super \u00dcbung zur Festigung der St\u00fccke.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0461.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-374\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0461-300x225.jpg\" alt=\"GE DIGITAL CAMERA\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0461-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0461-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/johannesprobst\/wp-content\/uploads\/sites\/26\/2016\/09\/GEDC0461-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"wp-caption-dd\">Am Mittwoch war es dann soweit. Gegen Mittag verlie\u00df der Kinderparadise- Bus mit Nungua und Bethany Sch\u00fclern das Gel\u00e4nde und machten sich auf den Weg Richtung Accra. Unsere Sch\u00fcler sind innerhalb der wenigen Tagen total zusammengewachsen und auch der Klang unseres Orchesters hat sich deutlich verbessert. Auch, wenn noch viel in der Hinsicht auf unser Konzert im November zu machen ist, sind wir der Sache ein gro\u00dfes St\u00fcck n\u00e4her gekommen.<\/p>\n<p class=\"wp-caption-dd\">Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p class=\"wp-caption-dd\">Sofie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun melde ich melde ich mich doch nochmal mit einem Blogeintrag \u00fcber unser Musik Camp Anfang August: Nach dem ganzen Trubel mit unserem Cebra Crossing Konzert, kamen wir und unsere Sch\u00fcler ein wenig zu Ruhe. Die Examszeit war angesagt, daher waren nun viele mit Lernen besch\u00e4ftigt. 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