{"id":944,"date":"2018-01-08T22:51:54","date_gmt":"2018-01-09T03:51:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/?p=944"},"modified":"2018-01-25T21:48:29","modified_gmt":"2018-01-26T02:48:29","slug":"die-urwald-trilogie-prolog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2018\/01\/08\/die-urwald-trilogie-prolog\/","title":{"rendered":"Die Urwald-Trilogie \u2013 Prolog"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die Umwelt ver\u00e4ndert sich: Die hohen Berge werden zu sanften H\u00fcgeln und die karge Vegetation wird von exotischeren Pflanzen und langen B\u00e4umen, die man noch nie gesehen hat, abgel\u00f6st. Allm\u00e4hlich setzt ein leichter Spr\u00fchregen ein. Mit einem Affenzahn rasen wir im Bus durch diese Zauberlandschaften auf dem Weg in den Dschungel.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Unser Ziel war <em>Nuevo Rocafuerte<\/em>, eine Siedlung am \u00e4u\u00dfersten Rand Ecuadors, fast Peru, mitten in dichtem Urwald. Die <em>location<\/em> hatte Simon auf Empfehlung eines anderen <em>voluntarios <\/em>(Freiwilligen) auserkoren. Zun\u00e4chst sollte es nach <em>Coca<\/em> gehen, um von dort aus nach sechs Stunden Bootsfahrt unseren Guide in besagtem <em>Nuevo Rocafuerte<\/em> zu treffen. Mit von der Partie sollten neben Simon auch Badman und Tobias mit dem ulkigen Nachnamen Dieselhorst aus dem Partnerprojekt in <em>Playas <\/em>sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nachmittags trafen wir uns am Busterminal, unserem Tor zur Welt, um festzustellen, dass der Andrang am Tag nach dem Neujahrsmorgen immer noch so gro\u00df war, dass der Direktbus nach <em>Coca <\/em>auch am Folgetag schon ausgebucht war. Damit hatten wir nicht gerechnet. Notgedrungen beschlossen wir, die Tour um einen Tag aufzuschieben, die Hinfahrt aufzusplitten und ergatterten noch vier Tickets nach <em>Ba\u00f1os<\/em> f\u00fcr 0:30.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Betr\u00fcbter Laune und gesenkten Hauptes machten wir uns auf den R\u00fcckweg in den <em>Guasmo. <\/em>So lernte Tobias noch meine Gastfamilie kennen, die gerade in gro\u00dfe Aufregung versetzt war, da eine Ratte in die Wohnung eingedrungen war und es diese zu jagen galt. Sp\u00e4ter trafen wir uns noch bei Badman zum Billiard spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Fahrt nach <em>Ba\u00f1os<\/em> verlief reibungslos, viel Schlaf bekamen wir nicht gerade, um sieben Uhr taumelten wir benommen aus dem Bus. Die ersten Eindr\u00fccke, die meine bet\u00e4ubten Sinne aufnehmen konnten, waren Staunen \u00fcber die sch\u00f6nen Berge, welche die Stadt umschlie\u00dfen. Sp\u00e4ter erfreuten wir uns an dem \u00e4u\u00dferst freundlichen Stadtbild. Die <em>Sierra <\/em>(Gebrige) hatte uns wieder!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anschlie\u00dfend l\u00f6sten wir die Tickets f\u00fcr die Weiterfahrt nach <em>Tena<\/em> (Direkttickets nach <em>Coca g<\/em>ab es nat\u00fcrlich keine) gegen Mittagszeit; die direkte Weiterfahrt h\u00e4tte sich nicht rentiert, da das Boot von <em>Coca <\/em>nur t\u00e4glich fuhr. Und das um 7:30 Uhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Danach fr\u00fchst\u00fcckten wir ausgiebig und warteten auf Badmans Kommentar: \u201eJetzt f\u00fchl ich mich wieder wie\u2019n Mensch!\u201c und er entt\u00e4uschte uns nicht. Die nette Kellnerin gab uns Tipps, um <em>die<\/em> gro\u00dfe Attraktivit\u00e4t in <em>Ba\u00f1os<\/em>, n\u00e4mlich die umliegenden Berge mit den Wasserf\u00e4llen, zu besichtigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit dem Bus verlie\u00dfen wir <em>Ba\u00f1os<\/em> hinein in ein malerisches Tal, die Sonne schien und lie\u00df das beinahe tropisch anmutende Gr\u00fcn der Berge leuchten. Mit einer Seilbahn \u00fcberquerten wir den Fluss im Tal und lie\u00dfen Jubelschreie durchs Tal echoen. Heil dr\u00fcben angekommen \u2013 ein bisschen schummrig war mir angesichts der gro\u00dfen H\u00f6he schon zumute \u2013 begaben wir uns auf einen <em>sendero <\/em>(Wanderweg), vorbei an primitiven aber urigsten H\u00fcttchen, dessen Besitzerin, die gerade einen gro\u00dfen Wasserbottich \u00fcber einem offenen Feuer erhitzte, jedoch erz\u00e4hlte, dass sie die Berge satth\u00e4tten, bald in die Stadt ziehen wollten und die H\u00fctte verkaufen w\u00fcrden. H\u00e4tte ich Geld, h\u00e4tte ich diese Ruhe Oase inmitten der Natur gekauft\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Bauer kam uns mit einem Sack Reis auf dem R\u00fccken entgegen und wenig sp\u00e4ter standen wir an einem gigantischen Wasserfall mit Blick ins Tal. Einige Wanderminuten sp\u00e4ter kam der n\u00e4chste. Diesmal schossen die gewaltigen Wassermassen wie im Bilderbuch eine Anh\u00f6he hinunter. Ein malerischer Anblick.<\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-944-1-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0003.jpg?fit=6028%2C4012\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;947&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0003&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i2.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0014.jpg?fit=4012%2C6028\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;951&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0014&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0038.jpg?fit=4012%2C6028\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;952&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0038&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0031.jpg?fit=6028%2C4012\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;948&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0031&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Um die Uferseite zu wechseln, wo die Busse fuhren, mussten wir uns \u00fcber eine wenig Vertrauen erweckende H\u00e4ngebr\u00fccke, auf die mit wei\u00dfer Farbe \u201e<em>No correr, no saltar!\u201c <\/em>(Nicht rennen, nicht springen!) gemalt war, wagen. Oben an der Stra\u00dfe konnte Tobias der Versuchung einer Touristenattraktion nicht widerstehen: Auf einer gigantischen Schaukel genoss er das Talpanorama auf ein Neues und wir staunten nicht schlecht \u2013 Tobi wei\u00df zu \u00fcberraschen.<\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-944-2-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0050.jpg?fit=6028%2C4012\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;950&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0050&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i2.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/01\\\/DSC_0035.jpg?fit=6028%2C4012\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;949&quot;,&quot;title&quot;:&quot;DSC_0035&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf dem R\u00fcckweg bemerkten wir erst, wie dieses Tal vermarktet wurde. Eine Riesenschaukel reihte sich an die n\u00e4chste Canopy-Seilbahn. Diesem Kommerz waren wir uns auf der Hinfahrt wohl noch nicht bewusstgeworden, da wir so fr\u00fch dran gewesen waren und noch alles geschlossen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anschlie\u00dfend nahmen wir in <em>Ba\u00f1os<\/em> den Bus nach <em>Tena<\/em>. Die Fahrt dorthin verlief erst sehr rasant, dann sehr z\u00e4h, da sich die beiden Chauffeure eine nicht enden wollende Essenspause an einem Essensstand g\u00f6nnten, dessen Besitzerin sie offensichtlich kannten, da sie sich geh\u00f6rig festschw\u00e4tzten, und dann wieder sehr rasant. In <em>Tena<\/em> wurden uns direkt Tickets mit \u201e<em>Al Coca, al Coca!&#8220;<\/em> (Nach <em>Coca, <\/em>nach <em>Coca<\/em>!) angepriesen. Wir schlugen zu und waren nach einer ebenso rasanten Fahrt gegen Abend in selbiger Urwald-Kleinstadt (Nach Angaben des Taxifahrers 12.000 Einwohner).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dort suchten wir ein Hostal in unmittelbarer N\u00e4he zum Bootsanleger, fanden eins, nicht besonders schmuck, aber funktional, und suchten uns was zu Essen. Ich f\u00fchlte mich wie das <em>Fifth Kid,<\/em> so stelle ich mir zumindest den Traveller-Spirit vor, den ich mir nach allem, was ich auf dem <a href=\"http:\/\/fourkidsinsoutheastasia.wordpress.com\/\">Four-Kids-in-Southeastasia-Blog<\/a> gelesen habe, zusammengereimt habe: Ankommen, Hostal suchen, Essbares suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir fr\u00fch raus, das Schiff fuhr um 7:30 Uhr ab. So versammelten sich schon ab sechs Uhr eine Gruppe aus ca. 60 Leuten, bestehend aus haupts\u00e4chlich <em>orientales <\/em>(Bewohner des Urwalds) und einer Handvoll europ\u00e4ischer Touristen, auf der Such nach sich selbst. Bekanntschaft machten wir mit einem von ihnen, einem Holl\u00e4nder, auf der Flucht vor dem steigenden Meeresspiegel, der bald sein Land \u00fcberschwemmen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Feeling war nat\u00fcrlich toll \u2013 60 Leute auf zwei gegen\u00fcberliegenden B\u00e4nken zusammengepfercht schippern auf einem l\u00e4nglichen Schiff durch den Regenwald. Das Dach \u00fcber unseren K\u00f6pfen wurde beizeiten tats\u00e4chlich als Schutz vor dem aufkommenden Regen ben\u00f6tigt und wenn es mal nicht regnete, tat es sein Bestes gegen die Sonne. Allerdings wurde einem die Sache nach acht Stunden Fahrt, lediglich durch ein immerhin sehr reichhaltiges und schmackhaftes Essen, irgendwann zu doll. Der Hintern schmerzte. Ich unterhielt mich mit dem seichten Geschichtsroman \u201eDer Tanz des Vergessens\u201c \u2013 mich beschlich zwischen den Zeilen das Gef\u00fchl einen Frauen-Roman zu lesen \u2013&nbsp; die weibliche Autorin <em>Heidi Rehn<\/em> schreibt \u00fcber die weibliche Hauptfigur <em>Lou<\/em> eine Frauengeschichte. Diesen hatte ich mir in der Musikschule aus der <em>LibroTK <\/em>(<em>libroteca <\/em>= B\u00fccherei) geborgt. Die Bootsfahrt <em>all in all: <\/em>Harter Tobiak!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/dir\/Guayaquil\/Ba%C3%B1os\/Tena\/Coca\/Nuevo+Rocafuerte\/@-1.3180713,-78.7836403,8z\/data=!3m1!4b1!4m32!4m31!1m5!1m1!1s0x902d13cbe855805f:0x8015a492f4fca473!2m2!1d-79.9223592!2d-2.1709979!1m5!1m1!1s0x91d3912260082689:0xdb67c8f2fcd8aee9!2m2!1d-78.4268758!2d-1.3928344!1m5!1m1!1s0x91d6a44047cf041d:0xff1b504985f2d31b!2m2!1d-77.8136035!2d-0.9962972!1m5!1m1!1s0x91d7a51d1e16221f:0x40d85976540c062a!2m2!1d-76.9679066!2d-0.4656496!1m5!1m1!1s0x91d96bc7db8f04bd:0xeb1197cfe2826a86!2m2!1d-75.401718!2d-0.926777!3e0\"><img data-attachment-id=\"957\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2018\/01\/08\/die-urwald-trilogie-prolog\/mapa-selva\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?fit=1074%2C569&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1074,569\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Mapa Selva\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?fit=300%2C159&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?fit=680%2C361&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-957 size-full\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?resize=680%2C360&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?w=1074&amp;ssl=1 1074w, https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?resize=300%2C159&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?resize=768%2C407&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/01\/Mapa-Selva.png?resize=1024%2C543&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Endlich in <em>Nuevo Rocafuerte <\/em>angekommen, wurden wir sobald von unserem <em>gu\u00eda <\/em>Fernando abgeholt, der einen ruhigen und grundguten Eindruck machte und uns sogleich zum Hostal brachte. Hier bereiteten wir uns mental auf die am n\u00e4chsten Tag beginnende viert\u00e4gige Tour vor, erkundeten das Dorf, was schnell gemacht war, da dieses aus zwei Parallelstra\u00dfen besteht, schwangen uns am Tarzan-Seil in den <em>R\u00edo Napo<\/em>, der \u00fcbrigens Ganges-Charakter hat und lie\u00dfen uns von <em>m\u00eatre de la cuisine <\/em>Dieselhorst mit Milchreis bekochen. So l\u00e4sst sich\u2019s leben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Abend setzten wir uns noch am Flussufer zusammen und beobachteten bei aufgehendem Mond, was so alles im Fluss vorbeitrieb. So sahen wir einige Krokodile, einen Tannenbaum und einen Kontrabasskoffer. Nicht gelogen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umwelt ver\u00e4ndert sich: Die hohen Berge werden zu sanften H\u00fcgeln und die karge Vegetation wird von exotischeren Pflanzen und langen B\u00e4umen, die man noch nie gesehen hat, abgel\u00f6st. Allm\u00e4hlich setzt ein leichter Spr\u00fchregen ein. 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Interessant und gar nicht mal so weit von unseren Vorstellungen der wichtigsten charakterlichen Qualit\u00e4ten\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/ngg_featured\/2017-11-04_16-11-59.jpg?fit=1200%2C675&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/944"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=944"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/944\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":959,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/944\/revisions\/959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/media\/956"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}