{"id":1220,"date":"2018-03-01T00:43:04","date_gmt":"2018-03-01T05:43:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/?p=1220"},"modified":"2018-03-01T00:44:48","modified_gmt":"2018-03-01T05:44:48","slug":"abhandlung-ueber-musik-in-ecuador","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2018\/03\/01\/abhandlung-ueber-musik-in-ecuador\/","title":{"rendered":"Pseudowissenschaftliche Abhandlung \u00fcber die Musik in Ecuador"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die Leserzahlen sinken. Und damit auch meine Motivation, zu schreiben. Ein tristes Bild. Etwas Neues muss her. Etwas nie Dagewesenes. Und schon wieder liegt ein Wochenende hinter mir, das es nicht wert w\u00e4re, sich hier einer ausf\u00fchrlichen Beschreibung und Analyse zu unterziehen. Da kam die rettende Idee: Einen pseudowissenschaftliche Abhandlung \u00fcber die Musik, die man hier in Ecuador h\u00f6rt, soll frischen Wind in den Blog bringen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Schon immer war es mir ein Anliegen, die Musik, auf die man hier im Guasmo t\u00e4glich st\u00f6\u00dft, (zur Grundaustattung jedes Hauses geh\u00f6rt ein ordentlicher Verst\u00e4rker) genauer kennenzulernen. Fragen wie &#8222;Was war das jetzt f\u00fcr ein Genre?&#8220; oder &#8222;Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Salsa und Samba?&#8220; trieben mich um und interessieren hoffentlich auch den harten Kern meiner geschrumpften Lesergemeinde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hiermit pr\u00e4sentiere ich also stolz die pseudowissenschaftliche Abhandlung \u00fcber die Musik in Ecuador. Erarbeitet mit meinem guten Freund John sowie Anthony, die sich in einigen Fragen am\u00fcsanter Weise uneinig waren, sodass es teilweise zu wissenschaftlichen Disputen kam.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: left\"><span style=\"font-size: 24pt\"><strong>Pseudowissenschaftliche Abhandlung \u00fcber die Musik in Ecuador<\/strong><\/span><\/h1>\n<h6 style=\"text-align: right\"><em>Autor: Constantin Siebert<\/em><\/h6>\n<h6 style=\"text-align: right\"><em>Co-Autoren: John Cin &amp; Anthony <span class=\"_5yl5\">Alvia<\/span><br \/>\n<\/em><\/h6>\n<h2 style=\"text-align: justify\">M\u00fasica nacional (Nationale Musik)<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Die nationale Musik bietet f\u00fcr die Ecuadorianer einen hohen Grad der Identifizierung. Die Musik, die mit ihren poetischen Texten (oft auch Gedichte, sogenannte <em>amorfines<\/em>) eine tragische Note transportiert, besteht meist aus einer Singstimme, die schlicht von Gitarren und ggf. Perkussion begleitet wird. In den 60er Jahren war die gro\u00dfe Stunde dieser Musik, wobei sie auch heute noch in allen Generationen verehrt wird und nicht an Bekanntheit einb\u00fc\u00dft. (Wie mein Blog)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese Musik bekommt man oft bei Trinkrunden zu h\u00f6ren und bedeutet gerade f\u00fcr die \u00e4ltere Generation Herzschmerz pur. Auch meine Gastmutter <em>Filadelfia <\/em>ger\u00e4t jedes Mal in Hochstimmung, wenn es um deises Genre geht. Viele Lieder erinnern an kubanische Musik aus dieser Zeit (z.B. <em>Buena Vista Social<\/em> Club) <em>Das <\/em>Paradebeispiel hierf\u00fcr ist<em> Julio Jaramillio<\/em>, auch <em>Jota Jota<\/em> genannt. In den 70er Jahren hat sich der&nbsp;<em>Guayaquile\u00f1o<\/em> zu einer Art Volksheld der lateinamerikanischen Musik gemausert. Als &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4Nck49IaP98\"><em>Ruise\u00f1or de Am\u00e9rica<\/em><\/a>&#8220; (Nachtigall von S\u00fcdamerika) wird er in gleichnamigem Film portr\u00e4tiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als weitere wichtige Vertreter sind dei <em>Hermanos Mino Naranjo<\/em> und <em>Carmencita Lara <\/em>zu nennen. Die nationale Musik hat verschiedene Rythmen, eine Auswahl der wichtigsten soll im Folgenden mit H\u00f6rbeispielen versehen, kurz vorgestellt werden:<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Pasillo<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei dieser walzerartigen Musik wird der\/die S\u00e4nger*in ausschlie\u00dflich von meist mehreren Gitarren begleitet. Der Rhytmus war und ist vor allem in Guayaquil ikonisch, nicht zuletzt durch <em>Julio Jaramillo<\/em> zu dessen Ehren im K\u00fcnstlerviertel <em>Las Pe\u00f1as <\/em>eine Staue errichtet wurde und dessen Grab man auf dem Zentralfriedhof besichtigen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.guayaquilesmidestino.com\/sites\/default\/files\/galeria\/dsc_1101_copia.jpg?resize=680%2C454\" width=\"680\" height=\"454\"  data-recalc-dims=\"1\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das folgende Lied vom&nbsp;<em>Maestro del Pasillo, <\/em>der zahlreiche Frauen und Kinder hatte, was ihm aber niemand \u00fcbel nimmt, hei\u00dft<em> Fatalidad <\/em>(Schicksal). Das Video stammt aus dem erw\u00e4hnten Film.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1_8TLzVTLzM?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Bolero<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Der <em>Bolero<\/em> \u00e4hnelt dem <em>Pasillo <\/em>stark, ist jedoch rhythmischer gepr\u00e4gt und verwendet auch Schlaginstrumente. Das Lied &#8222;<em>Nuestra Juramento&#8220; <\/em>(Unser Schwur), ebenfalls von <em>Jota Jota<\/em>, gilt auch als inoffizielle Nationalhymne Ecuadors. Jeder kennt&#8217;s.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/20cH30WXtFE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Vals<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Dieser Stil wird prim\u00e4r vom 3\/4-Takt gepr\u00e4gt und hat seine Wurzeln im europ\u00e4ischen Walzer des 18. Jahrhunderts. Das folgende Lied \u201cOlv\u00eddala Amigo\u201d (Vergiss sie, Freund) wird von der Peruanischen S\u00e4ngerin <em>Carmencita Lara<\/em> interpretiert.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ACwAviLRn_g?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Albazos\/San Juanito<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese beiden Stile trifft man vor allem in der ecuadorianischen <em>Sierra<\/em>, z.B. in <em>Otavalo<\/em> an. Diese Musik wird eher rein instrumental praktiziert, die fehlende Singstimme wird daf\u00fcr von indigenen Instrumenten ersetzt. So z.B. <em>Quenas<\/em> (Andenfl\u00f6te), <em>Rondadores <\/em>(Panfl\u00f6te), <em>Tamboras <\/em>(Trommel).<\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-1220-1-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/Quena01.jpg?fit=640%2C480\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1228&quot;,&quot;title&quot;:&quot;KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Quena (Andenfl\\u00f6te)&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/Rondador.jpg?fit=600%2C520\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1229&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Rondador&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Rondador (Panfl\\u00f6te)&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/tambora-fulia-4-g.jpg?fit=1800%2C1200\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1230&quot;,&quot;title&quot;:&quot;tambora-fulia-4-g&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Tambor (Trommel)&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Wichtig ist hierbei auch der traditionelle Tanz, bei dem der typische <em>Poncho <\/em>getragen wird. Der Titel des H\u00f6rbeispiels lautet &#8222;<em>Yuyashpa<\/em>&#8220; und ist eine tradierte Melodie.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Bd3K2ph51cc?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Pasacalle<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Der <em>Pasacalle <\/em>wurde durch reisende Musiker gepr\u00e4gt; daher auch der Name, der sich von <em>pasar a la calle <\/em>(Auf der Stra\u00dfe vor\u00fcberziehen) ableitet. Seine charakteristischen Merkmale sind ein ostinater Bass, der sich fortan in Variationen wiederholt. Sie h\u00f6ren:<em> Las leyes del amor<\/em>&nbsp;(Die Gesetze der Liebe)<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Aik5jU5hon8?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Cumbia<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Die rhythmische Cumbia entstand aus den Rhythmen der afrikanischen Sklaven, die besonders in Kolumbien diesen Stil pr\u00e4gten. Musikalisch charakteristisch ist vor allem das Percussion-Pattern, das den Taktschwerpunkt auf der ersten und dritten Z\u00e4hlzeit legt und die zweite und vierte in Achtel unterteilt. Au\u00dferdem der Bass, der permanent Wechselquarten spielt. Der ecuadorianische Band <em>Los diamantes de valencia<\/em> interpretiert ihren Evergreen <em>&#8222;Hasta las seis de la ma\u00f1ana&#8220; <\/em>(Bis um sechs in der Fr\u00fche).<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kAaWrp-DzSE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Merengue<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Der aus der Domenikanischen Republik stammende <em>Merengue <\/em>ist eine Art schnelle Cumbia. Das Bassmuster nennt sich <em>Ponche. Merengue, <\/em>sowie <em>Cumbia <\/em>werden vornehmlich in den l\u00e4ndlichen Regionen Ecuadors geh\u00f6rt. Als H\u00f6rbeispiel wird hier <em>&#8222;Suavemente&#8220; <\/em><span class=\"mceItemHidden\">(Weich bzw. langsam) <\/span>von <em>Elvis Crespo<\/em> aufgef\u00fchrt &#8211; viel Vergn\u00fcgen!<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/WPiEbYSF9kE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Salsa<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Salsa, <em>die <\/em>lateinamerikanische Stilrichtung schlechthin. Im Salsa tanzen unterrichtet uns derzeit unser Koordinator Marcos &#8211; es ist unglaublich: Marcos ist eine Tonne von einem Mann, tanzt aber wie ein junger Gott. Salsa ist im Groben eine Kreuzung aus nordamerikanischem Jazz und s\u00fcdamerikanischen Rhythmen. W\u00e4hrend die Rhythmusinstrumente<em> Conga, Timbales, Bongo<\/em> und<em> G\u00fciro<\/em> aus dem S\u00fcden Amerikas kommen, stammt die jazzige Art, die Blasinstrumente zu spielen aus dem Norden. Hierbei spielt besonders die Posaune eine tragende Rolle, in kolumbianischen Bands sind teilweise ausschlie\u00dflich Posaunen besetzt, was den Bl\u00e4sersatz betrifft.<\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-1220-2-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/bongo.jpg?fit=1280%2C720\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1236&quot;,&quot;title&quot;:&quot;bongo&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Bongos&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/conga.jpg?fit=1280%2C720\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1237&quot;,&quot;title&quot;:&quot;conga&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Congas&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/guiro.jpg?fit=480%2C360\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1238&quot;,&quot;title&quot;:&quot;guiro&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;G\\u00fciro&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/timbales.gif?fit=730%2C450\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1239&quot;,&quot;title&quot;:&quot;timbales&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Timbales, gespielt von Tito Puente&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Hier k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich einen Haufen Lieder vorstellen, die auch im Guasmo rauf und runter laufen. Ich habe mich f\u00fcr &#8222;<em>La rebeli\u00f3n&#8220; <\/em>von Joe Arroyo entschieden, ein Lied, das von der Auflehnung eines afrikanischen Sklaven im Kolumbien des 17. Jahrhunderts handelt.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gO390rcIclA?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Salsachoke\/Salsa urbana<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese Stilrichtung ist die kommerzialisierte Form der <em>Salsa <\/em>und baut elektronische Samples sowie gerapte Passagen ein. Es fehlen weitgehend die Bl\u00e4ser und der dazugeh\u00f6rige Tanz orientiert sich am Hip-Hop. Das H\u00f6rbeispiel kommt von der Gruppe <em>Cali Flow Latino<\/em> aus der kolumbianischen Salsahauptstadt Cali und nennt sich &#8222;<em>Ras Tas Tas&#8220;<\/em><\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xnTgYHP7G0E?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Mambo<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch der <em>Mambo <\/em>geh\u00f6rt zu den Vorl\u00e4ufern der <em>Salsa <\/em>und entwickelte sich im Kuba der 30er Jahre. Besonders der Tanz, der im Video gut zur Geltung kommt, ist charakteristisch. Der Star <em>Juan Luis Guerra<\/em> aus der Dominikanischen Republik gibt <em>&#8222;Lola&#8217;s Mambo&#8220; <\/em>zum besten.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4Xtwomu-tdI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Salsa rom\u00e1ntica<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Die <em>Salsa rom\u00e1ntica <\/em>ist eine Unterart der <em>Salsa<\/em>, die sich durch langsame Melodien und romantischen Text charakterisiert. Beliebte Themen sind hierbei (verlorene) Liebe, Betrug oder Entwurzelung. <em>Salsa rom\u00e1ntica <\/em>wird sehr eng getanzt.<em> Adalberto Santiago<\/em> singt<em> &#8222;La noche m\u00e1s linda del mundo&#8220; <\/em>(Die sch\u00f6nste Nacht der Welt).<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lExpGkgTdyI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify\">Boogaloo<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Der <em>Boogaloo<\/em> entstand in den 60er-Jahren als Fusion von <em>Rock and Roll, Son<\/em> und <em>Bolero<\/em>. Die alten Latin Big Bands wurden dazu erheblich bis zu sechs Musikern reduziert. <em>La 33 <\/em>interpretiert die <em>Boogaloo-<\/em>Nummer &#8222;<em>Que rico Boogaloo&#8220; <\/em>(Wie &#8222;lecker&#8220; <em>Boogaloo<\/em>)<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/CLt9MUuKV_U?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Samba<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Samba<\/em> wird im Guasmo und ganz Ecuador kaum geh\u00f6rt, der brasilianische Musikstil verl\u00e4sst kaum seine Landesgrenzen, allerdings war mir eine Auff\u00fchrung wichtig, da ich selbst nie so ganz den Unterschied kannte. <em>Samba<\/em> unterscheidet sich von den anderen lateinamerikanischen Musikstilen prim\u00e4r durch die Verwendung anderer Schlaginstrumente, so z.B. <em>Caixa,<\/em> Pandero oder<em> Agog\u00f3.<\/em><\/p>\n<p class=\"jetpack-slideshow-noscript robots-nocontent\">Diese Diashow ben\u00f6tigt JavaScript.<\/p><div id=\"gallery-1220-3-slideshow\" class=\"slideshow-window jetpack-slideshow slideshow-black\" data-trans=\"fade\" data-autostart=\"1\" data-gallery=\"[{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i2.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/agog\\u00f3.jpg?fit=480%2C360\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1245&quot;,&quot;title&quot;:&quot;agog\\u00f3&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Agog\\u00f3&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i1.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/caixe.jpg?fit=652%2C408\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1246&quot;,&quot;title&quot;:&quot;caixe&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Caixa&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;},{&quot;src&quot;:&quot;https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/blogs.musikerohnegrenzen.de\\\/constantinsiebert\\\/wp-content\\\/uploads\\\/sites\\\/31\\\/2018\\\/02\\\/pendero.jpg?fit=500%2C365\\u0026ssl=1&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1247&quot;,&quot;title&quot;:&quot;pendero&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Pandero&quot;,&quot;itemprop&quot;:&quot;image&quot;}]\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageGallery\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">Au\u00dferdem werden oft auch Chor-Parts eingebaut. Charakteristisch ist auch hier der Tanz und die Kost\u00fcme, die vor allem auf dem Karneval von <em>Rio de Janeiro <\/em>zur Schau getragen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img data-attachment-id=\"1244\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2018\/03\/01\/abhandlung-ueber-musik-in-ecuador\/luiza_brunet_imperatriz_2008\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?fit=800%2C600&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?fit=680%2C510&amp;ssl=1\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1244\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?resize=680%2C510&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i1.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/2018\/02\/Lu\u00edza_Brunet_Imperatriz_2008.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Mitsingen <em>&#8222;M\u00e1s que nada&#8220; <\/em>von <em>Sergio Mendez<\/em> und den<em> Brazil 66.<\/em><\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zeBDoNBNMro?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Bachata<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Bachata<\/em> wird typischerweise mit zwei akustischen Gitarren gespielt, dazu Bongos und ein Bass; Schlagzeug wird meist aufgespart. Signifikant ist auch das Bass-Schema, bestehend aus <i>punktierter Viertel \u2013 Achtel \u2013 Viertel \u2013 Viertel. Die Gitarren halten sich eher zur\u00fcck, was Akkorde angeht, daf\u00fcr kommen girlandenhafte Melodien zur Geltung. Die Band&nbsp;<\/i><em>Aventura<\/em>&nbsp;(Abenteuer) spielt&nbsp;<em>&#8222;Obsessi\u00f3n&#8220;&nbsp;<\/em>(Sucht).<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PfJM2YLtOXk?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Reggaeton<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Der letzte Stil &#8211; wir haben&#8217;s gleich geschafft, Kinder! &#8211; ist zugleich der bekannteste und beliebteste in Ecuador. Es vergeht kein Tag, an dem mich kein <em>Reggaeton<\/em>-Titel beim \u00dcben oder Unterrichten st\u00f6rt. Der <em>Reggaeton <\/em>ist eine Mischung aus <em>Reggae, <\/em>der sich vor allem im Klavier wiederfindet, <em>Hip-Hop <\/em>und <em>Merengue.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Charakterisierende Elemtente sind der harte <em>Dembow<\/em>-Rhythmus, im Prinzip bestehend aus <i>punktierter Viertel \u2013 Achtel \u2013 Viertel \u2013 Viertel<\/i>, der gerne auch unter jedweden Hit gelegt wird und dann als neuer Song verkauft wird. Die Texte sind sehr direkt und unverbl\u00fcmt. Die K\u00fcnstler singen \u00fcber allt\u00e4gliche Kriminalit\u00e4t und Gewalt auf der Stra\u00dfe oder in ihrem <em>Barrio<\/em> (Viertel), wobei dieses Leben meist als v\u00f6llig normal, sogar Wunschzustand beschrieben wird. Oft aber dreht es sich schlicht um Sex. So wird schnell klar, dass wenn die S\u00e4ngerin <em>Glory <\/em>in &#8222;<em>Gasolina&#8220; <\/em>von <em>Daddy Yankee <\/em>&#8222;<em>Dame m\u00e1s gasolina&#8220;<\/em> singt, nicht nur &#8222;Gib mir mehr Benzin&#8220; gemeint ist&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Inhaltlich k\u00f6nnen die meisten Texte mit dem Etikett &#8222;FRAUENFEINDLICH&#8220; abgestempelt werden, generell wird die Frauenrolle als Sexsymbol herabgestuft. Dementsprechend fallen auch die Musikvideos aus.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/CCF1_jI8Prk?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><span class=\"st\">quod erat demonstrandum<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Guayaquil, den 1. M\u00e4rz 2018<\/p>\n<\/blockquote>\n<dl><\/dl>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leserzahlen sinken. Und damit auch meine Motivation, zu schreiben. Ein tristes Bild. Etwas Neues muss her. Etwas nie Dagewesenes. Und schon wieder liegt ein Wochenende hinter mir, das es nicht wert w\u00e4re, sich hier einer ausf\u00fchrlichen Beschreibung und Analyse &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2018\/03\/01\/abhandlung-ueber-musik-in-ecuador\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":1234,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false},"categories":[1,80],"tags":[16,71,13],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/wp-content\/uploads\/sites\/31\/ngg_featured\/Musica-Ecuador.jpg?fit=500%2C431&ssl=1","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9hKNZ-jG","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":631,"url":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/constantinsiebert\/2017\/11\/29\/von-chillischoten-und-groove\/","url_meta":{"origin":1220,"position":0},"title":"Von Chillischoten und Groove","date":"29. 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