{"id":364,"date":"2018-05-02T17:45:28","date_gmt":"2018-05-02T15:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/?p=364"},"modified":"2018-05-02T22:30:16","modified_gmt":"2018-05-02T20:30:16","slug":"first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/","title":{"rendered":"First Time USA &#8211; Zwei Wochen America und viele spannende Orte!"},"content":{"rendered":"<p>Ein Eintrag, ein Eintrag!&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt wird es aber mal endlich Zeit, die letzten Reiseschilderungen zu t\u00e4tigen! Ich gr\u00fc\u00dfe euch, liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe Weltenbummlerkollegen und solche, die es werden wollen, sowie \u00fcberhaupt alle, die sich hierher verirrt haben. Die drei Monate Jamaika haben Spuren hinterlassen. Moskitonarben, braune Haut, Braids im Haar, aber auch innerlich bin ich immer noch recht aufgew\u00fchlt und mein Redebedarf ist definitiv erh\u00f6ht. Kontinuierlich nimmt jedoch jeder &#8222;Also in Jamaika war das ja soundso&#8220;-Satz jedoch bereits ab und ich merke, dass Tag f\u00fcr Tag bereits Kleinigkeiten in Vergessenheit geraten.&nbsp; So ein Blog kann dem definitiv entgegenwirken.<\/p>\n<p>Dennoch m\u00f6chte ich euch diesmal nicht von Jamaika erz\u00e4hlen, sondern von meiner anschlie\u00dfenden Reise berichten. F\u00fcnfzehn Tage lang hielt ich mich n\u00e4mlich in den Staaten auf. The United States of America &#8211; das Land der schier unendlichen M\u00f6glichkeiten, weiten Distanzen, lecker Essen, dicken Menschen und komischen englischen Dialekten. F\u00fcr meine erste USA-Reise kann ich stolz berichten, einige tolle Dinge erlebt zu haben. Von Touri-Programm bis wagem\u00fctigen Tramping-Erfahrungen war diesmal alles dabei, sodass mir dieser Aufenthalt definitiv in Erinnerung bleiben wird.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1<\/strong>&nbsp; MoBay &#8211; Houston<\/p>\n<p>Meine Reise f\u00fchrte mich zun\u00e4chst in das bereits im letzten Beitrag erw\u00e4hnte Houston, Texas. Eigentlich wollte ich ja nach Albuquerque, doch musste ich in Houston einen Zwischenstopp \u00fcber Nacht machen, weil die Fl\u00fcge zeitlich so ung\u00fcnstig waren, dass ich nicht an ein und demselben Tag von MoBay nach Albuquerque fliegen konnte. Um den Aufenthalt so kosteng\u00fcnstig, aber auch so spa\u00dfig wie m\u00f6glich zu machen, hatte ich bereits Anfang M\u00e4rz eine Anfrage bei Couchsurfing f\u00fcr Houston gestellt. Und tats\u00e4chlich meldete sich ziemlich schnell der Inder Madhan (sprich: Maddin), der mich supernetterweise sogar vom Flughafen abholte! Wir kamen schnell und einfach ins Gespr\u00e4ch, ich musste nur erw\u00e4hnen, dass ich was mit Musik studierte, und schon erhielt ich einen ausgiebigen Vortrag \u00fcber die besten indischen zeitgen\u00f6ssischen Komponisten der letzten Jahrzehnte. Huiii, da war also gleich der n\u00e4chste Kulturschock! Frisch von der Reggae-Insel bekam ich die halbe Autofahrt also indische Musik zu h\u00f6ren, die sich jetzt f\u00fcr mein Ohr nicht allzu sehr von jeder herk\u00f6mmlichen Bollywoodmusik unterschied. Dennoch freute ich mich \u00fcber diesen abrupten Musikwechsel.<\/p>\n<p>Wir gingen einkaufen, fuhren in sein s\u00fc\u00dfes, ruhiges Appartement und er zeigte mir sein G\u00e4stezimmer. MEIN Zimmer &#8211; das erste Mal seit dem 3. Januar hatte ich ein Schlafzimmer ganz f\u00fcr mich allein! Da kam man sich direkt einsam vor, aber ich genoss es nat\u00fcrlich ausgiebig! Er machte etwas indisches zu essen und wir hatten einen interessanten Abend voller Plausch und Tratsch und Tequila. Tats\u00e4chlich hatte ich mit diesem vielleicht Ende 30-j\u00e4hrigen Inder eher Frauengespr\u00e4che als alles andere, aber wir hatten viel Spa\u00df daran und ich werde ihn definitiv in guter Erinnerung behalten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hatte ich das wohl amerikanischste Fr\u00fchst\u00fcck, das ich h\u00e4tte essen k\u00f6nnen: Peanut Butter Jelly. Mit anderen Worten: man schmiert sich ein Sandwich aus einer gro\u00dfen Portion Erdnussbutter und einer ordentlichen Schicht Marmelade drauf.&nbsp; Gegen Mittag brach ich dann Richtung Airport auf, um endlich nach Albuquerque zu gelangen!<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/31719072_1374214052722213_1859181524419608576_n\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/31719072_1374214052722213_1859181524419608576_n-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-383\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/31719072_1374214052722213_1859181524419608576_n-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/31719072_1374214052722213_1859181524419608576_n-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-383'>\n\t\t\t\tDas ist Madhan \ud83d\ude42\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180402_085654\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180402_085654-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-384\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180402_085654-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180402_085654-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-384'>\n\t\t\t\tPeanut Butter Jelly, ohja!\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>2<\/strong> Houston &#8211; Albuquerque (sprich: <a href=\"https:\/\/de.forvo.com\/word\/albuquerque\/\">&#8218;\u00e4lb<span class=\"IPA\" title=\"Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)\">\u0259<\/span>k&#8217;\u00f6rkie<\/a>&nbsp;:D)<\/p>\n<p>Endlich flog ich nun zu meinem eigentlichen Zielort. Was hat sie denn dort in der W\u00fcste gemacht, fragt ihr euch vielleicht? Ich habe eine Verwandte besucht! Katrina ist eine &#8218;Cousine zweiten Grades&#8216;, und als ich ihr im Oktober\/November schrieb, ob ich sie nicht f\u00fcr eine Zeit lang besuchen k\u00f6nnte, war sie auch ganz angetan von der Idee und so ergab sich der USA-Trip ganz unkompliziert. Nach einem etwas luftl\u00f6chrigen Flug holte mich ihr Freund vom winzigen Airport ab und fuhr mich gleich eine Weile durch die Gegend, was super war, denn Katrina musste leider w\u00e4hrend meines Aufenthaltes arbeiten und so konnte ich gleich etwas Orientierung gewinnen, da ich doch haupts\u00e4chlich allein die Stadt erkunden w\u00fcrde. Albuquerque ist vor allem als Drehort f\u00fcr Filme und Serien bekannt geworden, unter anderem Transformers und Breaking Bad. Da ich die Frage schon mehrmals bekommen habe: Nein, ich habe keine Pizza auf das Dach des Hauses von Walter White geworfen!<\/p>\n<p>&nbsp;Katrina wohnt schon seit 9 Jahren in den USA, arbeitet als Stadtplanerin und war daher perfekte Ansprechpartnerin nicht nur f\u00fcr Albuquerque, sondern auch f\u00fcr New Mexico und die Staaten \u00fcberhaupt. Nachdem ich mein Zeug bei ihr abgelegt hatte, fuhren wir zu diversen Brauereien und Restaurants, um etwas zu essen und zu trinken. Kulinarisch hat New Mexico einiges zu bieten, und wer es scharf und mexikanisch mag, ist hier genau richtig! Au\u00dferdem hat Albuquerque viele eigene Brauereien, sodass man auch als Bierfan auf seine Kosten kommt. So ging der erste Tag in ABQ gut ges\u00e4ttigt und bierig zu Ende.&nbsp;<\/p>\n<p>Die ersten Wochentage (meine Ankunft war an einem Montag) hatte ich f\u00fcr mich, um die Stadt zu erkunden. Nach der ganzen Fliegerei genoss ich es am ersten Tag Spazieren zu gehen und wanderte tats\u00e4chlich ganze 15 Kilometer lang allein durch die Stadt, welche \u00fcbrigens knapp 600&#8217;000 Einwohner hat. Albuquerque hat auch ein paar historische Geb\u00e4ude und Pl\u00e4tze, zum Beispiel das romantische, kitschig dekorierte KiMo-Theater (wo angeblich der Geist eines verstorbenen Kindes sein Unwesen treibt) und Old Town, der Stadtteil, in welchem viele Lehmh\u00e4user (&#8222;Adobe buildings&#8220;) mit kleinen h\u00fcbschen Touri-L\u00e4den um einen Plaza mit Kirche stehen. Ganz gro\u00df geschrieben wird in New Mexico die indianische Vergangenheit &#8230; und Gegenwart. Das ist auch in den Souvenirl\u00e4den nicht zu \u00fcbersehen: Indianische Gl\u00fccksbringer, Schmuck, Spielzeuge, und vieles mehr.<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180403_145320\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180403_145320-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-2-385\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180403_145320-150x150.jpg 150w, 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Der Zug hatte mehrere Zwischenhalte in Pueblos, also Indianersiedlungen, die mir jedoch nicht sehr spannend erschienen. Santa Fe ist wesentlich kleiner als Albuquerque, jedoch die Hauptstadt von New Mexico und sieht so h\u00fcbsch und indianisch aus wie der Old Town-Stadtteil, nur diesmal als ganze Stadt! Au\u00dferdem war ich dort in der \u00e4ltesten Kirche der USA, das war schon beeindruckend. Eine Galerie mit Kunstobjekten jeglicher Art von Native Americans f\u00fchrte mir lebhaft vor Augen, wie aktuell doch noch die Probleme der Menschen mit indianischen Wurzeln in den Staaten sind und dass sie vor allem alles andere als Begeisterung f\u00fcr den derzeitigen Pr\u00e4sidenten aufbringen.<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180406_102407\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_102407-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-3-392\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_102407-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_102407-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-392'>\n\t\t\t\tAuf der Hinfahrt nach Santa Fe: karge Landschaft\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180406_142607\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_142607-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-3-393\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_142607-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_142607-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-393'>\n\t\t\t\tSanta Fe von einem Berg aus. klein, doch abwechslungsreich\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180406_150023\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_150023-e1525269990477-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-3-394\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_150023-e1525269990477-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_150023-e1525269990477-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-394'>\n\t\t\t\tNative American Artists\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180406_174349\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_174349-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-3-395\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_174349-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180406_174349-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-395'>\n\t\t\t\tAuch die Pueblos zwischen Santa Fe und Albuquerque haben nat\u00fcrlich Lehmh\u00e4user\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>An anderen Tagen ging ich in Museen oder Coffee Stores, in Second Hand L\u00e4den oder in den Zoo. Was war das doch f\u00fcr ein gewaltiger Unterschied zu Jamaika! Von Holocaust-Museen \u00fcber eine Ausstellung zu Klapperschlangen, einem naturwissenschaftlichen Kindermuseum bis zu Dinosaurier-Skeletten war alles dabei! Es gab so vieles zu entdecken, hier konnte man richtig Kultur erleben und nicht nur Reggae h\u00f6ren. Versteht mich nicht falsch, ich habe Jamaika so wahnsinnig lieb gewonnen, doch eine gewisse Eint\u00f6nigkeit in der Zeit dort ist mir erneut in den Staaten so richtig bewusst geworden.<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180405_132920\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180405_132920-e1525272452429-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-4-396\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180405_132920-e1525272452429-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180405_132920-e1525272452429-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-396'>\n\t\t\t\tDer Giant Bird, ulkiges Vogelvieh\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180409_132902\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180409_132902-e1525272463631-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-4-397\" 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Am Samstag paddelten wir mit ihrem Freund drei Stunden auf dem Rio Grande entlang. Es war unglaublich sonnig, sodass meine Bef\u00fcrchtung, meine Jamaika-Br\u00e4une w\u00fcrde in den USA verblassen, v\u00f6llig unbegr\u00fcndet war. Der Rio war kurvenreich und zog an sch\u00f6nen H\u00e4usern, Vogelbrutpl\u00e4tzen und allerlei Getier vorbei, hatte aber gar nicht so viel Wasser, also mussten wir sehr aufpassen, dass wir nicht irgendwo stecken blieben und bekamen jedes Mal Panik, wenn das aufblasbare Kayak h\u00f6rbar an Steinen entlang schleifte. Es blieb aber dank Katrinas brillanter Lenktechnik alles heile.<\/p>\n<div id='gallery-5' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180407_142433\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_142433-e1525274323954-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-5-404\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_142433-e1525274323954-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_142433-e1525274323954-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-5-404'>\n\t\t\t\tTeam Relatives!\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180407_144845\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_144845-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_144845-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_144845-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180407_141802\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_141802-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_141802-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180407_141802-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Am Sonntag fuhren wir nach Taos. Dort leben ganz sch\u00f6n verr\u00fcckt aussehende Menschen (also bin ich mit meiner Frisur nicht aufgefallen :D), denn dieser Ort wurde im legend\u00e4ren &#8222;Summer 69&#8220; von vielen Hippies aufgesucht und einige schienen dort sesshaft geworden zu sein. Taos hatte eine unglaublich beeindruckende <a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=Taos+Schlucht&amp;rlz=1C1CHBF_deDE773DE773&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwj53Iz9l-LaAhVOb5oKHQIrAdcQsAQILg&amp;biw=1366&amp;bih=662\">Schlucht<\/a> zu bieten! Eine Br\u00fccke f\u00fchrte \u00fcber diese, sodass wir den gewaltigen Erdenschlund m\u00fchelos zu Fu\u00df, jedoch mit Respekt vor der Tiefe \u00fcberqueren konnten. Vor dem Besuch der Schlucht holten wir uns Enchiladas und verspeisten diese auf einer windgesch\u00fctzten Sitzbank direkt am steilen Abgrund. Das war wohl die beeindruckendste Kulisse, die ich je zu einem Mittagsmahl hatte.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-6' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180408_144301\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_144301-e1525274385339-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-6-406\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_144301-e1525274385339-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_144301-e1525274385339-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-6-406'>\n\t\t\t\tKatrina und icke\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180408_172845\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_172845-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-6-407\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_172845-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180408_172845-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-6-407'>\n\t\t\t\tDie Schlucht in Taos\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180410_135734\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180410_135734-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-6-408\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180410_135734-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180410_135734-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-6-408'>\n\t\t\t\tBeeindruckende Verkehrskoordination\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>3<\/strong>&nbsp; Albuquerque-&gt; Flagstaff -&gt; Grand Canyon -&gt; Flagstaff -&gt; Albuquerque<\/p>\n<p>In meiner zweiten USA-Woche stand vor allem eine Sache im Vordergrund: die M\u00f6glichkeit, einen Ausflug zum Grand Canyon zu machen! Eigentlich hatte ich vor der Organisation meiner USA-Reise \u00fcberhaupt nicht daran gedacht, dass ich das tats\u00e4chlich von Albuquerque aus machen k\u00f6nnte. Doch nach einem Blick auf die Landkarte und dann kurzer Beratung mit Katrina schien es gar nicht so unm\u00f6glich. Da ich kein Auto mieten wollte, buchte ich den sogenannten Greyhound-Bus, der in 6 Stunden von Albuqueruque nach Flagstaff fuhr, was die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt zum South Rim des Canyons ist. Als Unterkunft schien es mir am sinnvollsten, im Grand Canyon International Hostel zu \u00fcbernachten, weil ich annahm, dass man dort einfach Leute kennenlernen konnte. Und so war alles f\u00fcr die Grand Canyon Tour organisiert, oder so f\u00fchlte es sich zumindest an.&nbsp;<\/p>\n<p>Am Dienstag stand ich fr\u00fchs gegen halb sieben auf, um den Greyhound zu erwischen, der 8 Uhr von der Bus Station losfahren sollte. 7.45 Uhr erschien ich dort &#8230; und wartete &#8230; und wartete &#8230;. und nichts geschah. Mensch, das ging ja gut los mit den Busversp\u00e4tungen, hier scheinen sich ja jamaikanische Verh\u00e4ltnisse eingenistet zu haben. Nach einer halben Stunde fragte ich dann mal nach, ob ich was verpasst h\u00e4tte. Ja, es h\u00e4tte eine Durchsage gegeben, der Bus habe mindestens 4 Stunden Versp\u00e4tung. 4 Stunden! So ein Mist, das hei\u00dft, bei meiner 6-Stunden-Fahrt, dass ich sicherlich nicht mehr am Nachmittag, sondern eher am fr\u00fchen Abend in Arizona ankomme. Immerhin hatte Greyhound f\u00fcr seine Fahrg\u00e4ste eine Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Versp\u00e4tung. Und zwar gab es einen Burrito geschenkt. Wow, ich war&#8230; entt\u00e4uscht \ud83d\ude00 Also hatte ich alle Zeit der Welt, zur\u00fcck zu Katrinas Appartment zu gehen, mir einen Tee zu kochen und gegen Mittag wieder zur Bus Station zu gehen. Letztendlich handelte es sich um f\u00fcnfeinhalb Stunden Versp\u00e4tung und gegen 13.45 Uhr ging es dann endlich, endlich los. Dementsprechend waren wir leider erst gegen 20 Uhr in Flagstaff.&nbsp; Zum Gl\u00fcck hatten wir in Arizona schon wieder eine andere Zeitzone, sodass ich eigentlich um 19 Uhr ankam und gegen 19.30 im Hostel landete, welches wirklich cool war und es einem sehr einfach machte, coole Leute zu treffen. Nun stellte sich mir zun\u00e4chst die Frage: wie am folgenden Tag in den 80 Meilen entfernten Grand Canyon National Park gelangen? Da ich meinen Ein-Tages-Ausflug zum Grand Canyon noch kein bisschen geplant hatte und keine Lust hatte, den teuren Arizona Shuttle zu buchen, versuchte ich mein Gl\u00fcck mit der Idee, jemanden im Hostel zu finden, der eventuell auch am n\u00e4chsten Tag zum Canyon m\u00f6chte und der mich mitnehmen konnte. Es war doch gleich der erste Hostelgast, mit dem ich ins Gespr\u00e4ch kam, der &#8211; mit Mietwagen &#8211; auch am n\u00e4chsten Tag zum Canyon wollte und noch dazu ein unglaublich netter Australier war, mit dem Namen Rusty. Ich konnte mein Gl\u00fcck kaum fassen, doch wie sich am n\u00e4chsten Tag herausstellte, sollte ich noch viel mehr Gl\u00fcck haben&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag genossen wir ein&nbsp; ausgiebiges Hostelfr\u00fchst\u00fcck und fuhren kurz nach 9 Uhr los Richtung Canyon in Rustys gemieteten Chevrolet. Nach anderthalb Stunden System of a Down und Dream Theater (denn Rusty und ich hatten auch noch den gleichen Musikgeschmack &#8211; Jackpot!) waren wir dann endlich am Grand Canyon. Ausger\u00fcstet mit Wasser, Sandwiches und Obst waren wir bereit, das unglaubliche Naturspektakel zu bewundern. Wandern im Grand Canyon ist gef\u00e4hrlicher als man denkt, denn viele \u00fcbersch\u00e4tzen ihre F\u00e4higkeiten schnell. Es ist recht windig dort, vor allem im April, sodass man durch Tragen von Jacken und Tuch gar nicht merkt, wie viel Wasser man eigentlich verliert. Au\u00dferdem befindet man sich recht weit \u00fcber dem Meeresspiegel und vergisst jedoch im schnellen Wanderschritt, dass das Atmen um einiges schwerer f\u00e4llt als an anderen Orten. Eine sch\u00f6ne Formulierung habe&nbsp; ich dazu auf einer anderen Webseite gefunden: &#8222;About 250&nbsp;<em>people<\/em>&nbsp;are&nbsp;<em>rescued<\/em>&nbsp;from the Grand Canyon each year, often the result of improper planning and\/or making dumbass decisions&#8220;. Rusty und ich \u00fcbertrieben es jedenfalls nicht. Der Wanderpfad den wir einschlugen, der Rim Trail, ging einfach an der gro\u00dfen Schlucht mit vielen Zwischenstopps entlang. Alle ein, zwei Kilometer hatte man die M\u00f6glichkeit, seine Wasserflasche aufzuf\u00fcllen, einen Kaffee zu trinken oder ein neues Sandwich zu kaufen. Wir genossen den surrealen Ausblick in die Ferne. Es sah fast wie gemalt aus, so fern und doch zum Greifen nah. Der Meilen weite Blick \u00fcber die Felsen gab uns das Gef\u00fchl, dieses Naturph\u00e4nomen nie ganz erfassen zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig erstreckte sich \u00fcber dieses pomp\u00f6se Gebilde eine imposante Ruhe, die allein durch die Ger\u00e4uschkulisse der vielen Touristen ab und an unterbrochen wurde. Zum Gl\u00fcck war das Gedr\u00e4nge nie besonders gro\u00df, der riesige Park erstreckt sich schlie\u00dflich kilometerweit in s\u00e4mtliche Himmelsrichtungen.<\/p>\n<div id='gallery-7' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180411_105351\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_105351-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-7-409\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_105351-150x150.jpg 150w, 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class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180411_110812\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_110812-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_110812-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_110812-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180411_165240\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_165240-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_165240-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_165240-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180411_175954\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_175954-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-7-414\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_175954-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180411_175954-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-7-414'>\n\t\t\t\tElche liefen frei auf den Parkpl\u00e4tzen rum, fand ich super!\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Leider musste Rusty am selben Tag noch Richtung Las Vegas fahren, er brach also gegen Mittag wieder auf.&nbsp; Ich wanderte also alleine weiter den Trail entlang, optimistisch genug zu denken, dass ich sicherlich am Ende des Tages eine M\u00f6glichkeit der R\u00fcckreise finden w\u00fcrde, und wenn ich trampen m\u00fcsste. Ich wanderte noch eine ganze Weile am Rim entlang und machte ein Bild nach dem anderen, a\u00df meine Sandwiches und f\u00fchrte mit einigen Wanderern den \u00fcblichen &#8222;wow, cool hier&#8220; &#8211; Smalltalk. Als ich keine Lust mehr auf das Wandern am Abhang hatte, setzte ich mich in einen der kostenlosen Shuttlebusse und fuhr zu einem gro\u00dfen Aussichtspunkt, wo ich meine Flasche auff\u00fcllte und \u00fcberlegte, wie ich den Rest des Aufenthaltes gestalten sollte. Irgendwie hatte ich das Gef\u00fchl, es reicht mir nicht mit dem Canyon. Ich musste ihn auch noch eine Weile hinunter gewandert sein, um meinen Ausflug als zufriedenstellend empfunden zu haben. Also fuhr ich mit dem Shuttle zur\u00fcck zu einem Aussichtspunkt, bei dem es m\u00f6glich war, einen anderen Trail hinein in den Canyon zu wandern, den Bright Angel Trail. Eine halbe Stunde wanderte ich diesen Pfad entlang, und es lohnte sich unglaublich: Es gab mir das Gef\u00fchl, dem Canyon viel n\u00e4her zu sein, und der Ausblick blieb weiterhin fantastisch! Es wurde jedoch sp\u00e4ter und sp\u00e4ter, also wanderte ich bergauf zum Shuttlebus zur\u00fcck (und ja, es war unglaublich anstrengend!) und fuhr zu den Parkpl\u00e4tzen. Ich wollte ja unbedingt die 80 Meilen nach Flagstaff trampen, also stellte ich mich an die Ausfahrt und hielt den Daumen raus. Nach einer Weile realisierte ich, dass ich anscheinend zu sp\u00e4t mit dem Trampen begonnen hatte, denn die Parking Areas waren viel leerer, als ich erwartet hatte. Es war bereits 18 Uhr und ich war der festen \u00dcberzeugung, dass bestimmt einige G\u00e4ste des Parks in Flagstaff \u00fcbernachten und mich sicherlich bald jemand mitnehmen w\u00fcrde. Ich wanderte noch ein St\u00fcck die Stra\u00dfe entlang bis ich sicher gehen konnte, dass auch wirklich die Ausfahrten aller Parkplatzstellen an meinem Standpunkt vorbei gingen, und hielt erneut den Daumen raus. Nach knapp 20 Minuten hielt ein Mietwagen mit drei gut gelaunten Franzosen, die ganz begeistert waren, jemanden mitnehmen zu k\u00f6nnen. Leider fuhren sie nur zehn Minuten ins n\u00e4chste Kaff &#8218;Tusayan&#8216;, denn dort war ihr Hotel. Erneut hielt ich den Daumen raus, diesmal dauerte es keine f\u00fcnf Minuten, da sa\u00df ich in einem Mustang bei zwei Niederl\u00e4ndern, die ganz begeistert waren, eine Tramperin dabei zu haben und erst mal eine Reihe Selfies mit mir machten. Diese zwei Herrschaften fuhren mit ihrem schicken Sportwagen jedoch auch nur ins \u00fcbern\u00e4chste Kaff &#8218;Valle&#8216;, wo sie ebenso in ihr Hotel einkehrten. Es war bereits 19 Uhr als wir dort ankamen und ich musste den Daumen nun in der D\u00e4mmerung raushalten. In Valle gab es nichts au\u00dfer ein paar H\u00e4usern, einem Hotel und einer Tankstelle. Ein Stra\u00dfenschild machte mir deutlich, dass ich noch 60 Meilen vor mir hatte, und langsam wurde mir klar, dass der Plan mit dem Trampen so sp\u00e4t am Abend vielleicht nicht die beste Idee war. Nach 15 Minuten Daumen raus ging ich zu einer Tankstelle in der N\u00e4he und bat den sehr netten Verk\u00e4ufer um ein St\u00fcck Pappe und einen Stift, um mein Ziel ausschildern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erneut stand ich wieder an der Stra\u00dfe und es wurde immer dunkler, ich wartete und wartete, bis ich dann komplett im Dunkeln stand und mich nur noch die heran nahenden Autos mit ihren Scheinwerfern beleuchteten. Toll Claudia, dachte ich mir, wirklich prima, allein im Dunkeln auf einer eher schlecht als recht befahrenen Stra\u00dfe stehst du, fast 100 Kilometer von deinem Hostel entfernt, an einem Ort, der gerade mal ein Hotel und eine Tankstelle hat. Als es mir dann kurz nach acht zu bl\u00f6d wurde, ging ich in das Hotel, was gleichzeitig ein Restaurant hatte und fragte die G\u00e4ste, ob zuf\u00e4llig jemand von ihnen noch nach Flagstaff fahren w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich verneinten alle meine Frage und ich verlie\u00df das Geb\u00e4ude, bevor die Hotelmitarbeiter mich rausschmei\u00dfen konnten. Leicht verzweifelt gab ich frustriert und leicht verfroren meinen Plan auf und ging wieder zur Tankstelle zu dem netten Verk\u00e4ufer. Mir blieb wohl nichts anderes \u00fcbrig, ihn zu fragen, ob ich von seinem Handy aus mir ein Taxi rufen k\u00f6nnte, was mich ganze 100 Dollar gekostet h\u00e4tte. Und wie ich da so den Verk\u00e4ufer gerade nach seinem Handy fragen will, merke ich, wie jemand an der Tankstelle meinen Worten lauscht und auf einmal langsam zu mir sagt: &#8222;You&#8217;re very lucky. You are very, very lucky tonight!&#8220; Nun, wie sich herausstellte, musste ein Verwandter der Tankstellenbesitzerin tats\u00e4chlich noch am selben Abend nach Flagstaff fahren, um seinen Bruder vom Flughafen abzuholen. Ich bin schier aus allen Wolken gefallen vor Freude!&nbsp; Auch die Besitzerin der Tankstelle war froh, dass der Fahrer nun eine Begleitung hatte: &#8222;Now I&#8217;m glad to know that he won&#8217;t fall asleep while driving!&#8220; Jessie, so hie\u00df der junge Mann, fuhr mich tats\u00e4chlich mit seinem &#8222;Black Death&#8220; (so nannte er seinen Land Rover, mit dem er schon mehrere Elche und Kojoten aus Versehen \u00fcberfahren hatte) sogar vor die T\u00fcr meines Hostels. Ich war unglaublich erleichtert, als ich in mein Bett fallen konnte. Auch die anderen Hostelg\u00e4ste waren erstaunt von meiner Geschichte, und eine Zimmergef\u00e4hrtin zeigte mir darauf einen handgro\u00dfen Elektroschocker, den sie immer dabei habe und womit sie sich sicherer f\u00fchle. Obwohl ich fix und fertig war, schlief ich die Nacht richtig schlecht, weil ich einfach so sauer auf mich und diese Trampingaktion war.&nbsp; Ich schwor mir, nie wieder mein Gl\u00fcck so arg herauszufordern und so sp\u00e4t alleine zu trampen, nie wieder! So gut kann es im Leben nicht immer ausgehen, es w\u00e4re einfach dumm, das zu erwarten!&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_423\" aria-describedby=\"caption-attachment-423\" style=\"width: 960px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-423 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/30653389_2030741013620457_4475600144001086624_n-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/30653389_2030741013620457_4475600144001086624_n-1.jpg 960w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/30653389_2030741013620457_4475600144001086624_n-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/30653389_2030741013620457_4475600144001086624_n-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-423\" class=\"wp-caption-text\">Socializing beim Fr\u00fchst\u00fcck im Hostel \ud83d\ude42<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hatte ich gen\u00fcgend Zeit, um Flagstaff noch eine Weile zu erkunden. Dieses St\u00e4dtchen ist definitiv sehenswert mit seinen rustikaleren H\u00e4usern, einem gro\u00dfen Universit\u00e4tskomplex sowie kleinen&nbsp; Parks und W\u00e4ldchen am Stadtrand. Wer sich f\u00fcr Astronomie interessiert, ist mit dem dortigen Observatorium sicherlich zu begeistern. Von dort wurde n\u00e4mlich Pluto im Jahre 1930 entdeckt. Ich war allerdings so unglaublich m\u00fcde vom Vortag, dass ich nur eine kleine Runde in der Stadt drehte, mich dann f\u00fcr ein St\u00fcndchen in einem Caf\u00e9 ausbreitete und dann Richtung Busbahnhof stiefelte. Wenigstens war der Bus auf meiner R\u00fcckfahrt p\u00fcnktlich, sodass ich kurz vor 22 Uhr wieder in Albuquerque eintrudelte.&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-415 size-large\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180412_101810-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180412_101810-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180412_101810-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180412_101810-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/p>\n<p><strong>4&nbsp;&nbsp;<\/strong>Albuquerque &#8211; New York City<\/p>\n<p>F\u00fcr meinen R\u00fcckflug hatte ich eine ganz besondere Route geplant. \u00dcber Nacht ging es vom s\u00fc\u00dfen kleinen Sunport New Mexico zum Big Apple, wo ich ganze 17 Stunden Aufenthalt hatte und somit gen\u00fcgend Zeit, um in der Stadt ein paar Sehensw\u00fcrdigkeiten zu erblicken. Der Flug dauerte nur 4 Stunden, doch weil ich 2 Zeitzonen \u00fcberquerte, kam ich in New York fr\u00fchs um 7 an, obwohl wir gegen 1 in Albuquerque losflogen. Erstaunlich munter stieg ich aus dem Flugzeug, schloss meinen Koffer ein, kaufte eine Metro Card und fuhr Richtung Manhattan, lustigerweise mit einmal umsteigen \u00fcber die Jamaica Station, wie passend.&nbsp;<\/p>\n<p>Zu meiner gro\u00dfen Freude war es mir m\u00f6glich, meine liebe Freundin Annemarie in New York zu treffen! Sie arbeitet als Au Pair in Washington D.C. und kam extra in die Stadt, damit wir den Tag gemeinsam verbringen konnten. Zun\u00e4chst genossen wir ein Fr\u00fchst\u00fcck in einem Restaurant mit dem abgefahrenen Namen &#8222;the Butcher&#8217;s Daughter&#8220;. Danach ging es weiter durch diesen beeindruckenden Teil der Stadt, wir blieben den ganzen Tag in Manhattan. Ich hatte das besondere Erlebnis, vor dem 9\/11-Memorial zu stehen. Zwei riesige quadratische L\u00f6cher, in denen Wasser in die Tiefe rinnt, umgeben von einem Gel\u00e4nde, an dem die Namen der Verstorbenen stehen. Da wird einem ganz mulmig zumute. Auch andere Ber\u00fchmtheiten bekamen wir zu Gesicht: Das Empire State Building, die Freiheitsstatue und den Central Park. Au\u00dferdem waren wir auf dem lebhaften Times Square. Interessant war, dass sich dort \u00fcberhaupt nicht meine Vermutung best\u00e4tigte, es w\u00fcrde dort sehr laut vonstatten gehen. All die Bilder und Videos, die ich \u00fcber jenen Square gesehen hatte, stellte ich mir mit einer ungeheuren Ger\u00e4uschkulisse vor, sicherlich durch die vielen glitzernden, sich bewegenden Reklamen. Dabei war es dort, au\u00dfer dem Gerede der Touristen und dem Hupen der Taxis, nicht besonders laut auf der Stra\u00dfe und der gro\u00dfen Treppe, von der aus man das Spektakel beobachten kann.&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-8' class='gallery galleryid-364 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180415_121703\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180415_121703-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-8-416\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180415_121703-150x150.jpg 150w, 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Statue of liberty!\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/20180415_152037\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180415_152037-e1525275537381-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-8-421\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180415_152037-e1525275537381-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/05\/20180415_152037-e1525275537381-100x100.jpg 100w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-8-421'>\n\t\t\t\tSo weit weg macht sie einen s\u00fc\u00dfen Eindruck!\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Eine Sache tr\u00fcbte jedoch unseren New York Day: es herrschte Eisesk\u00e4lte! Nach meinen warmen Tagen in Albuquerque mit gut 20 Grad hatten wir in New York Regen, am Abend sogar richtige Schauer, bei ungem\u00fctlichen 8 Grad Celsius. Daher gestaltete sich unsere Manhattan-Sightseeing-Tour ungef\u00e4hr so: eine Sehensw\u00fcrdigkeit abklappern -&gt; ins n\u00e4chste Caf\u00e9 fl\u00fcchten -&gt; wieder raus und etwas anschauen -&gt; ab ins n\u00e4chste Caf\u00e9 und den n\u00e4chsten warmen Tee trinken (au\u00dfer man ist zu bl\u00f6d f\u00fcr Starbucks wie ich und bestellt einen kalten Tee mit Eisw\u00fcrfeln &#8211; brrrrr!) -&gt; auf zur n\u00e4chsten Sehensw\u00fcrdigkeit und danach schnell in die n\u00e4chste Teestube und so weiter. Uns st\u00f6rte das nicht allzu sehr, hatten wir uns doch eine ganze Weile nicht gesehen und konnten so sch\u00f6n in den Teep\u00e4uschen ausgiebig quatschen.&nbsp; In Erinnerung wird uns au\u00dferdem die verzweifelte Suche nach einer Toilette bleiben! Liebe New Yorker, wo bitte geht man denn in der 7th, 8th Avenue oder der 34th Street auf&#8217;s Klo? Wir sind mindestens eine halbe Stunde umher gelaufen, in 3,4 verschiedene Restaurants und Caf\u00e9s rein, manche mit verstopften Toiletten oder andere ohne WC &#8211; es schien uns schier unm\u00f6glich, diese Porzellansch\u00fcssel der abgeschotteten Art zu finden. Schlie\u00dflich versuchten wir es in einem ziemlich schicken Einkaufszentrum, wo wir zum Gl\u00fcck f\u00fcndig wurden (obwohl wir dank Labyrinth artiger Schilderf\u00fchrung einmal falsch abbogen und umkehren mussten :D)<\/p>\n<p>Als ich Annemarie am Abend zu ihrem Bus brachte und mich auf den R\u00fcckweg zur Subway Richtung Airport machte, goss es wie aus Str\u00f6men und ich wurde einmal v\u00f6llig von oben bis unten durchn\u00e4sst. Bibbernd hielt ich tapfer die anderthalb Stunden Bahn durch, bis ich am Terminal meinen Koffer abholen konnte und ich somit die M\u00f6glichkeit hatte, mich einmal komplett neu einzukleiden. Meine Turnschuhe musste ich an diesen Handtrocknern im Ladies Rest Room eine gute Viertel Stunde lang trocken f\u00f6hnen, was bestimmt sehr lustig aussah und sicherlich das Naser\u00fcmpfen der Toiletteng\u00e4nger erkl\u00e4rte. Dann endlich, nach einem unkomplizierten Check in und Personenkontrolle stieg ich in meinen vorletzten Flieger, um &#8211; erneut \u00fcber Nacht fliegend &#8211; den gro\u00dfen T\u00fcmpel zu \u00fcberqueren, der Amerika von Europa trennt.&nbsp;<\/p>\n<p>5 New York City &#8211; Oslo &#8211; Berlin<\/p>\n<p>Nach einem unkomplizierten 7-h-Flug mit beachtlich viel Schlaf kam ich dann in Skandinavien an, Ortszeit 13 Uhr. Es lag Schnee auf den Stra\u00dfen, weshalb ich beschloss, meinen f\u00fcnfst\u00fcndigen Aufenthalt nur im Flughafengeb\u00e4ude zu verbringen, in die Stadt zu fahren erschien mir eh zu kurz daf\u00fcr. Durch eine lange Personenkontrolle, das zweimalige Verlegen des Gates und meiner wachsenden M\u00fcdigkeit vergingen die f\u00fcnf Stunden Aufenthalt wie im Flug (haha, denn von Fliegen hatte ich jetzt besonders viel Ahnung!) und ich trottete zu meinem letzten Flugzeug, welches mich endlich, endlich nach Berlin bringen sollte.&nbsp; Als ich auch dort problemlos meinen Koffer entgegen nehmen konnte und zum Ausgang lief, wartete dort meine schmerzlich vermisste bessere H\u00e4lfte bereits, sodass die M\u00fcdigkeit verflog. Die zweist\u00fcndige Heimfahrt nach Leipzig war total entspannt und ich fiel nur noch ins Bett.<\/p>\n<p>Ich hatte ja gehofft, dass ich aufgrund zweier durchgeflogener N\u00e4chte sofort in einen Dornr\u00f6schenschlaf fallen w\u00fcrde. Doch leider packte mich der Jetlag mit voller Wucht und von Schlaf war zun\u00e4chst nicht die Rede. Im Laufe der Woche erlangte der Schlafrhythmus wieder Normalit\u00e4t, sodass es auch den Gedanken leichter fiel, wieder ganz in Deutschland anzukommen.<\/p>\n<p>Jetzt bin ich schon wieder 2 Wochen in Deutschland und bin weitestgehend mit dem Kopf wieder angekommen. Liebe Loide, Anfang Juni gibt es dann noch einen letzten, intensiven Blogeintrag zum &#8222;Leben danach&#8220;, denn einige Gedanken \u00fcber meine Reise m\u00fcssen sich erst noch in den n\u00e4chsten Wochen setzen. Jamaika hat mich gepr\u00e4gt. Die USA sicherlich auch, nur nicht so intensiv wie Jamaika. Wie genau, das finde ich in n\u00e4chster Zeit f\u00fcr mich heraus. Ihr d\u00fcrft gespannt sein!<\/p>\n<p>Also, jetzt wieder auf deutsch:&nbsp;Bis Bald!&nbsp;<\/p>\n<p>P.S.: Wer diesen Blogeintrag wirklich komplett durchgelesen hat: Chapeau, Um\u00e4rmel und herzlichen Dank!&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Eintrag, ein Eintrag!&nbsp; Jetzt wird es aber mal endlich Zeit, die letzten Reiseschilderungen zu t\u00e4tigen! Ich gr\u00fc\u00dfe euch, liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe Weltenbummlerkollegen und solche, die es werden wollen, sowie \u00fcberhaupt alle, die sich hierher verirrt haben. Die drei Monate Jamaika haben Spuren hinterlassen. Moskitonarben, braune Haut, Braids im Haar, aber auch innerlich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/2018\/05\/02\/first-time-usa-zwei-wochen-america-und-viele-spannende-orte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eFirst Time USA &#8211; Zwei Wochen America und viele spannende Orte!\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/364"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/users\/37"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=364"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":429,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions\/429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/claudiadanner\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}