{"id":77,"date":"2013-10-29T20:13:56","date_gmt":"2013-10-29T18:13:56","guid":{"rendered":"http:\/\/anne.musikerohnegrenzen.de\/?p=77"},"modified":"2013-10-29T20:13:56","modified_gmt":"2013-10-29T18:13:56","slug":"quito-otavalo-ambato-banos-und-kein-cuyabeno-reservat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/2013\/10\/29\/quito-otavalo-ambato-banos-und-kein-cuyabeno-reservat\/","title":{"rendered":"Quito &#8211; Otavalo &#8211; Ambato &#8211; Ba\u00f1os &#8230; und kein Cuyabeno &#8211; Reservat&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Zusammen mit vier deutschen und einem ecuadorianischen Freiwilligen aus Guayaquil, brachen Insa, Jana, Celine und ich im Nachtbus gen Anden auf, um uns das Hochland mal ein bisschen genauer anzuschauen. Die ersten Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Ecuadors, in Quito. Die Gastfreundschaft der ecuadorianischen Bev\u00f6lkerung war auch auf dieser Reise kaum zu \u00fcbersehen, denn zu neunt wohnten wir in dem Haus des ecuadorianischen Freiwilligen.<br \/>\nAm ersten Tag durften wir nat\u00fcrlich schon das dem sehr europ\u00e4isch \u00e4hnelnden Wetter zu sp\u00fcren bekommen. Durchn\u00e4sst und durchgefroren erkundeten wir erstmal die Altstadt. Die ist mit all ihren Kirchen, dem Pr\u00e4sidentschaftspalast und den wundersch\u00f6nen Altbauten nat\u00fcrlich wirklich sehenswert.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080742.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-78\" alt=\"P1080742\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080742-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080742-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080742-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080742-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080741.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-79\" alt=\"P1080741\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080741-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080741-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080741-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080741-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag machten wir uns mit der Seilbahn auf den Rucu Pichincha auf, an dessen Fu\u00dfe sich Quito befindet. Da man zu neunt morgens sehr schlecht aus dem Haus kommt, das Wetter mittags aber von Sonnenschein und Hitze zu sehr viel Regen und K\u00e4lte umschl\u00e4gt, ereignete sich vor uns auf 4100 m ein tolles Naturschauspiel, welches \u00fcbrigens gefolgt von starkem Hagel dann doch ziemlich schmerzhaft war&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080707.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-80\" alt=\"P1080707\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080707-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080707-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080707-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080707-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080715.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-81\" alt=\"P1080715\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080715-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080715-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080715-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080715-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDanach fuhren wir auf den Panecillo, den sogenannten Br\u00f6tchenh\u00fcgel, auf dem sich die gro\u00dfe Statur einer angeketteten Jungfrau befindet. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf Quito und den Vulkan Cotopaxi im Sonnenuntergang und bei Nacht.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080725.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-82\" alt=\"P1080725\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080725-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080725-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080725-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080725-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080737.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-92\" alt=\"P1080737\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080737-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080737-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080737-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080737-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAn unserem letzten Tag in Quito fuhren wir dann aus Quito raus (Sowas dauert dann schon mal 2 Stunden) zur &#8222;Mitad del Mundo&#8220; (Die Mitte der Erde). Dieses touristische \u00d6rtchen bezeichnet einen Punkt auf dem \u00c4quator und selbst dabei haben sie sich vor ein paar hundert Jahren um 200 Meter verrechnet. Trotz allem: Das Monument stand schlie\u00dflich, deshalb wurde dann auch alles so belassen und die Touristen sind bis heute zufrieden.<br \/>\nSch\u00f6n Fotos machen, noch ein Sandwich essen und ein letztes Mal versuchen bei Tag in die Basilika Quitos zu gelangen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080755.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-83\" alt=\"P1080755\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080755-225x300.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080755-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080755-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><br \/>\nDa wir aber viel zu sp\u00e4t und nach unfassbaren Regenschauern in der Stadt ankamen, machten wir noch eine F\u00fchrung im &#8222;Palacio Legislativo&#8220; und ich kam sogar zu meinem K\u00e4ffchen und einer Schokotorte.<br \/>\nCeline, Jana und ich brachen dann am Abend mit dem Bus nach Otavalo auf. Die ebenfalls von sehr vielen Touristen besuchte Stadt birgt einen riesigen ecuadorianischen Markt. Wir fuhren jedoch schon Freitagabend los, um fr\u00fch am morgen den Tiermarkt dort besuchen zu k\u00f6nnen. Meine einstige Vorstellung von H\u00fchnern in der K\u00fcche wird jetzt von traditioneller Massentierhaltung \u00fcberdeckt. Die Schweine werden an der Leine in Transporter geworfen (und wie ein Schwein schreien kann, wenn es wei\u00df, dass es sterben wird), die K\u00fcken werden in den Kisten erdr\u00fcckt, H\u00fchner werden in Holzgittern \u00fcbereinander gestapelt und Meerschweinchen, die in den Anden traditionell gegessen werden, befinden sich haufenweise in Plastiks\u00e4cken. Der Kapitalismus findet halt auch hier seine Anwendung, nur dass es keine Gesetze f\u00fcr Tierhaltung gibt&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080767.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-84\" alt=\"P1080767\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080767-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080767-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080767-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080767-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080764.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-85\" alt=\"P1080764\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080764-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080764-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080764-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080764-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080777.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-86\" alt=\"P1080777\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080777-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080777-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080777-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080777-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080794.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-88\" alt=\"P1080794\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080794-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080794-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080794-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080794-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080789.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-87\" alt=\"P1080789\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080789-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080789-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080789-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080789-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/a><br \/>\nFreudig wurden wir aber von Hanna, einer Freundin aus Deutschland, empfangen, die in dieser Gegend ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. So eine 11er-WG hat dann nat\u00fcrlich schon ihren Reiz und treibt auch die Vorfreude aufs Studium voran&#8230;<br \/>\nEine letzte Nacht verbrachten wir dann nochmal alle zusammen in Quito (inzwischen ausgestattet mit neuem Alpakapulli, einem Alpakaschal und neuer Hose und Taschen&#8230;) bevor es uns Playas-Freiwillige dann nach Ambato trieb.<br \/>\nDie Stadt kann man mal besuchen, muss man aber nicht. Es ist viel los und alles ein bisschen stressig, auch sonderlich sch\u00f6n ist sie nicht. Au\u00dferdem hat mich zum ersten Mal eine Taschendiebin \u00fcberrascht. Alles was sie klauen konnte war zwar nur meine Sonnenbrillen-Krawattentasche, trotzdem eine komische Situation.<br \/>\nDie Markthallen in Ambato sind erstaunlich. Wir haben uns gefragt, wer denn wohl all diese Fr\u00fcchte kaufen wird.<br \/>\nAu\u00dferdem besuchten wir die moderne Kathedrale Ambatos, die mich wirklich beeindruckt hat. Der K\u00fcnstler gestaltete sie nur mit Bildern aus der Natur (vorzugsweise der Himmel) aus. Sie ist ganz simple ausgestattet und das macht sie auch im Gegensatz zu Quitos plattgold\u00fcberladenen Kathedralen zu etwas ganz besonderem.<br \/>\nDem kurzen Aufenthalt in Ambato folgte dann unser Abenteuerurlaub in Ba\u00f1os. Die Stadt wird als ein weggeworfenes Bonbonpapier beschrieben und das trifft es auch ganz gut. Mitten in den Anden unterhalb des zurzeit aktiven Vulkans Tungurahua liegt die kleine, nicht sonderlich sch\u00f6ne Stadt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080872.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-89\" alt=\"P1080872\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080872-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080872-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080872-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/P1080872-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nUnd Abenteuer wird hier einiges geboten. Neben dem Aufstieg zum Aussichtspunkt auf den Vulkan und einer Wasserfall-Fahrradtour hatten wir auch noch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr einen Spottpreis von einer Br\u00fccke in eine Schlucht zu springen und wer sagt da schon nein&#8230;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/MVI_9638-038.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-90\" alt=\"MVI_9638 038\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/MVI_9638-038-300x168.jpg\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/MVI_9638-039.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-91\" alt=\"MVI_9638 039\" src=\"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/annesophieschaefer\/wp-content\/uploads\/sites\/16\/2013\/10\/MVI_9638-039-300x168.jpg\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir genossen es, mal wieder f\u00fcr uns und das ganz vegetarisch im Hostal kochen zu k\u00f6nnen. Ein Nachteil, den eine ecuadorianische Gastfamilie nun mal birgt, ist, dass es jeden Tag Fleisch und Essen in unendlichen Massen gibt.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag sollte es dann per Nachtbus in das an der kolumbianischen Grenze gelegene Cuyabeno-Reservat gehen. Die Malaria vorbeugende Malerone vertrug ich jedoch zu meinem sowieso schon l\u00e4nger anhaltenden Magendarm-Problem alles andere als gut und somit mussten wir einen Tag sp\u00e4ter ohne Jungle-Tour unsere Reise vorzeitig beenden. Die wird nat\u00fcrlich auch mal noch nachgeholt.<\/p>\n<p>Jetzt beginnt f\u00fcr mich in Playas wieder der sch\u00f6ne Alltag. Bis zum Weihnachtskonzert am 15 Dez bleibt alles unver\u00e4ndert. Meine Sch\u00fcler werden sich freuen, dass ich schon eine Woche fr\u00fcher wieder da bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit vier deutschen und einem ecuadorianischen Freiwilligen aus Guayaquil, brachen Insa, Jana, Celine und ich im Nachtbus gen Anden auf, um uns das Hochland mal ein bisschen genauer anzuschauen. Die ersten Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Ecuadors, in Quito. 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