{"id":748,"date":"2015-05-10T17:36:13","date_gmt":"2015-05-10T15:36:13","guid":{"rendered":"http:\/\/alban.musikerohnegrenzen.de\/?p=748"},"modified":"2015-05-10T17:36:13","modified_gmt":"2015-05-10T15:36:13","slug":"chilereise-tag-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.musikerohnegrenzen.de\/albantroendle\/2015\/05\/10\/chilereise-tag-14\/","title":{"rendered":"ChileReise: Tag 14"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sonntag 03\/05\/2015<\/strong><\/p>\n<p>Mechtild hatte beschlossen heute einen Museen-Tag zu machen und lie\u00df es Laura und mir offen, ob wir sie zum &#8222;Museo de la Memoria&#8220; und ins &#8222;Museo de Bella Artes&#8220; begleiten oder\u00a0heute auf eigene Faust die Stadt erkunden wollen.<br \/>\nWir entschieden uns f\u00fcr letzteres und beschlossen uns Fahrr\u00e4der zu mieten, um die Stadt schneller und effektiver erkunden zu k\u00f6nnen. Im Fahrradverleih empfohlen sie uns eine Fahrradtour. Die Tour f\u00fchrte zwar vom Zentrum weg, anstatt uns wie geplant hindurch zu leiten, aber weil das Wetter dazu einlud und wir gen\u00fcgend Zeit zur Verf\u00fcgung hatten, entschlossen wir uns dazu, zumindest damit zu beginnen.<\/p>\n<p>Sonntags ist in Santiago bis 14 Uhr eine Hauptverkehrsader f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr gesperrt und f\u00fchr Sporttreibende freigehalten. Die Tour war wirklich top und es machte Spa\u00df eine viel genutzte Stra\u00dfe einmal mit dem Fahrrad und f\u00fcr sich selbst zu nutzen. Trotzdem fuhren wir die Tour nicht ganz zu Ende. Wir wollten die zweite H\u00e4lfte unser vierst\u00fcndigen Fahrrad-Leih-Zeit doch noch nutzen, um das Zentrum abzufahren. P\u00fcnktlich bis zur Abgabe schafften wir es eine sch\u00f6ne Route durch das historische Zentrum zu fahren und hoben es uns f\u00fcr sp\u00e4ter auf, gewisse Bauten genauer zu besichtigen.<\/p>\n<p>Die beeindruckende Kathedrale, machten wir beispielsweise erst, nachdem die Fahrr\u00e4der zur\u00fcckgebracht waren und wir den Hunger gestillt hatten. Lustiger Weise trafen wir vor einem Seitenaltar auf Mechtild. Sie war gerade auf dem Weg, zum letzten Museum f\u00fcr den heutigen Tag und wir brachten uns gegenseitig auf den aktuellsten Stand, bevor wir uns wieder trennten. Mechtild zum &#8222;Museum der sch\u00f6nen K\u00fcnste&#8220; wir zum <em>Palacio de la Moneda.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der Palast spielt eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte von Santiago. Besonders bedeutend ist er als Schauplatz, an dem die langj\u00e4hrige und grausame Milit\u00e4rdiktatur Chiles ihren\u00a0Anfang nahm. Der damalige Pr\u00e4sident Salvador Allende hatte sich hier nach einem Milit\u00e4rputsch das Leben genommen oder wurde ermordet. Bis heute ist die wahre Geschichte nicht bekannt.<br \/>\nUnterirdisch wurde, unterhalb des Vorplatzes des Palastes, ein modernes Kulturzentrum errichtet. Schon nach unserer Landung in Chile hatten wir hier vorbei geschaut und waren sehr von dem architektonisch, toll gestalteten Bauwerk beeindruckt. Wir waren damals zu sp\u00e4t und die vielen Ausstellungen, Caf\u00e9s und Shops waren schon geschlossen. Deshalb wollten wir es heute noch einmal besichtigen.<\/p>\n<p>Als letzten Punkt des\u00a0heute straff gef\u00fcllten Programms, gingen wir einer Empfehlung nach, die wir beim Fr\u00fchst\u00fcck im Hostel erhalten hatten. Inmitten der Stadt, gibt es noch einen kleinen Berg, den Santa Luc\u00eda. Wie empfohlen gingen wir gegen sechs Uhr, bei Einbruch der Nacht. So genossen wir eine hervorragende Sicht in der Abendd\u00e4mmerung, \u00fcber die D\u00e4cher von Santiago. Besonders beeindruckend waren die Anden, die die Stadt rundherum einkesseln. Als wir am Vortag auf dem anderen H\u00fcgel\u00a0waren, hatte man keinen einzigen Berg der Anden gesehen und heute war es klar genug, f\u00fcr eine traumhafte Sicht.<br \/>\nLeider wird der Park um den Santa Luc\u00eda schon um sieben Uhr gesperrt und es war noch nicht ganz dunkel geworden, als wir ihn verlassen mussten.<\/p>\n<p>Als wir uns aber langsam zur\u00fcck zum Hostel schleppten, merkten wir, dass der Tag lange genug gewesen war und genossen es in unsere Betten zu fallen. Es war noch nicht so sp\u00e4t, aber nicht einmal mehr zum Abendessen konnte ich mich aufraffen &#8211; und das will was hei\u00dfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag 03\/05\/2015 Mechtild hatte beschlossen heute einen Museen-Tag zu machen und lie\u00df es Laura und mir offen, ob wir sie zum &#8222;Museo de la Memoria&#8220; und ins &#8222;Museo de Bella Artes&#8220; begleiten oder\u00a0heute auf eigene Faust die Stadt erkunden wollen. 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