Besuch aus der Heimat

Von Sonntag, dem 11. Januar bis zum darauf folgenden Freitag hatte ich ein bekanntes Gesicht aus Deutschland hier im Guayaquil zu Besuch. Sophie und ich waren acht Jahre im gleichen Jahrgang und haben uns vor allem in den letzten beiden Jahren mehr und mehr angefreundet. Als eine der wenigen, der anderen 120 Schüler aus meinem Jahrgang, verschlug es sie nach dem Abi auch nach Südamerika. In Kolumbien besuchte sie fünf Wochen einen Bekannten und hatte anschließend geplant für ein Projekt auf den Galapagosinseln zu arbeiten. Die Flüge nach Galapagos gehen alle über Guayaquil und so dachten wir uns, dass es super wäre, wenn sie mich bei der Gelegenheit ein paar Tage besucht.

Am Dienstag zeigte ich ihr die Haupttourismusziele in Guayaquil. Nach dem „Parque de las Iguanas“ schlenderten wir die Hafenpromenade „Malecón 2000“ entlang und genossen schließlich den Blick von „las Peñas“ über Guayaquil.

 

Den Mittwoch verbrachten wir zusammen mit Samuel, Naomi und Evelyn, einer Freundin aus der Musikschule und nutzten die Gelegenheit, um auf die Isla Santay zu gehen. Eine Insel auf dem Fluss „Guayas“, die wir bisher auch noch nicht besucht hatten.

 

Die Tage vergingen wie im Flug. Leider musste ich am Donnerstagabend nach Lago Agrio aufbrechen (s. nächster Bericht) und konnte Sophie am Freitag nicht einmal zum Flughafen bringen – den Job übernahm aber zum Glück Grandote mit seiner Camioneta. Es war schön ein bekanntes Gesicht da zu haben und ich habe die Tage genossen.
Wer von euch anderen mich mal besuchen will, ist jeder Zeit willkommen! Ich weiß jetzt, dass die Freunde aus dem Guasmo sich von ihrer besten Seite präsentieren werden. Also keine Scheu! Die Leute hier machen die Ankunft leicht und den Abschied schwer und es bleibt nur noch wenig Zeit…In fünf Wochen muss leider auch ich mich verabschieden – und dieser Abschied wird richtig schwer! 🙁

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