ChileReise: Tag 11

Donnerstag 30/04/2015

Valparaíso hatten wir schon größtenteils erkundet. Für den letzten Apriltag hatten wir uns vorgenommen einen Tag in der Nachbarstadt Viña del Mar zu verbringen. Die beiden Städte sind schon so zusammengewachsen, dass man nicht wirklich weiß, wann man mit dem Bus die Städtegrenze überschritten hat. Viña del Mar ist aber wesentlich kleiner und strukturierter. Es liegt nahezu plan auf einer Ebene, ohne die vielen Hügel, Treppen und labyrinthartigen Gassen, die das Stadtbild von Valparaíso zeichnen.

Zuerst gingen wir ins Naturkundemuseum. Aufgeteilt in zwei Ebenen, gab es im Erdgeschoss viel Sehenswertes über die Osterinseln und verschiedene Zeitalter der Menschheitsgeschichte in Südamerika zu erkunden. Das zweite Stockwerk thematisierte die chilenische Fauna und man stand Auge in Auge mit zahlreichen ausgestopften Tieren. Von riesigen Riesenschildkröten, über den Andenkondor, bis hin zu einem zweiköpfigen Lamm, gab es jeder Menge interessanter, teilweise aber auch erschreckender Lebewesen zu betrachten.

Als wir den Rest von Viña del Mar noch weiter ablaufen wollten, irrten wir mehr oder weniger orientierungslos umher. Das ordentliche und gut organisierte Straßenbild erschien uns im Vergleich zu Valparaíso langweilig und lange nicht so spannend.
Am späten Nachmittag fanden wir bei einer Burg ein schönes Plätzchen, um den Blick über Viña del Mar und das Meer schweifen zu lassen. Auf schroffen Felsen, ein Stückweit in die See hineingebaut, sprach uns der Platz sehr zu, um ein wenig die Beine baumeln zu lassen und Pelikanen und Möwen zuzusehen.

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