ChileReise: Tag 10

Mittwoch 29/04/2015

Pablo Neruda, einer der bedeutendsten Schriftsteller Südamerikas. Wenn nicht sogar DER bedeutendste. Der Autor chilenischer Herkunft, der schon mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt wurde, erkor Valparaíso nach dem ersten Besuch in seiner Jugend, zu seiner Lieblingsstadt und hatte hier in späteren Jahren, einen seiner drei Wohnsitze. „La Sebastiana“, sein verrücktes fünfstöckiges Haus im Cerro Florida war unser erster Programmpunkt am Mittwochmorgen. Das Haus ist wirklich schön. Sein ungewöhnlicher Baustil und die geschmackvolle, teilweise gewitzte Einrichtung, waren spannend zu erkunden und passten sich wunder ins sonst so verrückte Stadtbild ein. Die Lage ist einzigartig und bietet einen fantastischen Blick über die ganze Stadt. Auch Neruda hatte ihn durch seine vielen großen Fenster bestimmt sehr genossen.

Bis wir mittags ein kostengünstiges Lokal auffanden besichtigten wir noch mehr vom Cerro Florida und dem anliegenden Viertel Cerro Bellavista.
Nach dem Kräftetanken liefen wir noch den zentralen Teil der Stadt weiträumig ab. Er unterscheidet sich von den restlichen Vierteln deutlich, die hoch auf ihren Hügeln das flache Zentrum nahezu einkesseln. Die Straßen sind überfüllt und es herrscht lärmender Verkehr. Um ein ruhiges Plätzchen zu finden, für einen abendlichen Drink, zogen wir uns lieber wieder in unser – und das wohl schönste – Viertel Concepción zurück. Hoch oben in einem Restaurant mit fantastischem Blick von der Dachterrasse, genossen wir unsere Getränke.

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