Dienstag 21/04/2015
Nach elf Stunden Fahrt im Bus kamen wir gegen neun Uhr morgens in Valdivia an. Schon Unterwegs konnte man durch Blicke aus dem Fenster einen Eindruck von der tollen Morgenlandschaft Chiles gewinnen. Viele Nebelschwaden über Wald, Wiesen, Flüsschen und Seen, im ersten Licht des Tages. Aus dem Bus auszusteigen, war ziemlich kalt, die Luft aber gleichzeitig unheimlich frisch und klar.
Mittels eines kleineren Bustransportes kamen wir schließlich in kurzer Zeit nach Niebla, wo wir von Rasanna der Freundin von Mechtild aufs herzlichste begrüßt wurden. Ihr Haus liegt wunderschön auf einer Klippe mit tollstem Meerblick – unsere Herberge für die nächsten Tage!
Uns wurde ein kleines Frühstück serviert und später lernten wir ihre Tochter Luciana kennen, eine Opernsängerin, die normalerweise der Zeit in Berlin wohnt, aber, wegen einiger Konzerte in der Umgebung, zu Besuch ist.
Gegen Mittag fuhren wir mit einem Bus (man merkt: gängigstes Transportmittel hier) zu einem kleinen Strand: „La Playa Rosada“ – der rosafarbene Strand. Entlang am Strand machten wir eine schönen Spaziergang von über zwei Stunden. Über Stock und Stein, mit kleinen Klippen-Klettereinlagen und Fehltritten in morastigen Wiesenstücken.
Das verspätete Mittagessen schmeckte umso besser und nach gespannter Verfolgung des Championsleague-Viertelfinale-Rückspiels von Bayern gegen Porto (Anm.d.Red. 6:1 für Bayern) – erste Halbzeit angespannt übers Radio, zweite, laschere Hälfte über online-live-Stream – drehten wir noch eine kleine Runde durch das Dorf Niebla.
Abends lernten wir schließlich noch Rosannas Lebenspartner René kennen, der unter Tags am Arbeiten war und gingen erschöpft vom ausgiebig genutzten Tag, früh ins Bett.





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